Globus-Stiftung
Landrat Claus Schick (links), die Leiterin der KVHS Mainz-Bingen Monika Nickels (4.v.l.), der Geschäftsführer der Globus-Stiftung Günter Thoma (hinten links), Anja Thöne vom Deutschen Volkshochschulverband (hinten rechts) sowie Steffi Rohling vom Volkshochschulverband RLP (4.v.r.) gemeinsam mit Lehrern und Teilnehmern des Kurses. (Foto: Kreisverwaltung Mainz-Bingen)

Ingelheim – In einem Kurs der Kreisvolkshochschule (KVHS) Mainz-Bingen wurden 25 junge Flüchtlinge sprachlich auf die Berufsreife vorbereitet. Der von der GIobus-Stiftung geförderte Kurs ist damit ein erster wichtiger Schritt zu einer Ausbildung oder Beschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In 300 zusätzlichen Unterrichtsstunden Deutsch konnten sich die Teilnehmenden optimal auf die Sprachprüfung vorbereiten. Durch das Absolvieren eines Betriebspraktikums erhielten sie einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt und entwickelten Perspektiven für ihre eigene berufliche Zukunft.

Möglich geworden war die Durchführung dieser besonderen Maßnahme auch durch die Förderung der Globus-Stiftung. Günter Thoma, Geschäftsführer der Globus-Stiftung, sieht sich durch die erfolgreiche Durchführung der Maßnahme in Ingelheim bestätigt. „Gerne haben wir dieses Projekt gefördert. Die Verbindung von sprachlicher und beruflicher Bildung soll es den Geflüchteten ermöglichen, schneller am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen Daran haben nicht nur die Teilnehmenden ein Interesse sondern die gesamte Gesellschaft.“

„Junge Flüchtlinge, die die Schulpflicht bereits erfüllt haben, aber keinen anerkannten Schul- oder Berufsabschluss vorweisen können, haben kaum Möglichkeiten, angemessen in den Arbeitsmarkt integriert zu werden. Durch das Projekt wird diese Lücke geschlossen und ein wichtiges Fundament gelegt, um die Voraussetzungen für eine Berufsausbildung zu erlangen. Die Globus-Stiftung hat diesen jungen Menschen mit ihrer finanziellen Unterstützung sehr geholfen“,

erklärt Landrat Claus Schick.

Rund 20.000 asylsuchende Geflüchtete müssen sich in Rheinland-Pfalz schnellstmöglich in ihr neues Lebensumfeld und in das Arbeitsleben integrieren. Der Landesverband der Volkshochschulen in Rheinland-Pfalz unterstützt diesen Prozess mit innovativen Konzepten. Zur Arbeitsmarktintegration und Sprachkompetenz von Flüchtlingen wurden in der Kreisvolkshochschule neben Sprachkursen, Profiling, Bewerbungstraining und beruflicher Bildung auch die Möglichkeit zu einem mehrwöchigen Betriebspraktikum geboten. Steffi Rohling vom Landesverband und Anja Thöne vom Deutschen Volkshochschulverband lobten die Umsetzung des Projektes in der Kreisvolkshochschule.