Frankfurt am Main – Informationen und Neuigkeiten aus der Stadt und den Stadt-/Ortsteilen.


Oberbürgermeister begrüßt neuen DGB-Vorsitzenden Jacks und Arbeitnehmervertreter zum ‚Mahl der Arbeit‘ im Römer

Vor dem Feiertag am 1. Mai lädt die Stadt Frankfurt traditionell zum Mahl der Arbeit ein. Oberbürgermeister Peter Feldmann: „Auch schon eine kleine Tradition ist das gemeinsame Hissen der Gewerkschaftsfahne vor dem Römer, damit zeigen wir symbolisch unsere Verbundenheit am Tag der Arbeit, dem 1. Mai.“

Der Oberbürgermeister betonte in seiner Rede die Internationalität der Stadt und fand klare Worte gegen rassistische und antisemitische Strömungen: „Den Kampf gegen Extremismus müssen alle Demokraten gemeinsam führen. Gemeinsam stehen wir für ein freies und sozial gerechtes Europa. Die Internationalität der Arbeiterbewegung birgt die große Chance, dafür über alle Ländergrenzen hinweg zu werben und zu kämpfen. Frankfurt ist Gewerkschafts- und Europastadt, wir sind auf beides stolz.“

Auf den diesjährigen Termin für das Mahl der Arbeit hatten sich der DGB-Vorsitzende Philipp Jacks und Feldmann schon Mitte 2016 verständigt, weil der 1. Mai auf einen Montag fällt: „Das lange Wochenende gönnen wir allen Arbeitnehmern, hoffen aber zugleich, dass sich dennoch viele am Montag, den 1. Mai auf dem Römerberg einfinden“, so der DGB Vorsitzende.

Jacks dankte dem Oberbürgermeister, dass er die Aktivitäten der gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmer am heutigen Tag als unverzichtbares demokratisches Engagement besonders würdigte: „Betriebliche Mitbestimmung ist eine wichtige Säule unserer Demokratie und ein deutsches Erfolgsmodell. Trotzdem machen immer mehr Unternehmen Betriebs- und Personalräten das Leben schwer. Dabei sollte die Antwort auf Flexibilisierung und Digitalisierung nicht weniger, sondern mehr Mitbestimmung sein – dies sollte allen Demokraten klar sein.“


Zehn Jahre ‚Fußball trifft Kultur‘ – Bobic, Künzer und Feldmann gratulieren zum Jubiläum

„Kindern aus bildungsfernen Haushalten durch Förderunterricht, durch Besuche von kulturellen Events und durch Fußballtraining mit einem Profiverein bessere Chance zu ermöglichen, sie zu stärken und ihnen Selbstbewusstsein geben – das ist der Kern von ‚Fußball trifft Kultur‘. Sie schaffen damit ein Stück Chancengerechtigkeit“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann bei der Festveranstaltung anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Initiative, das an der Karmeliterschule sowie an der Albert-Schweitzer-Schule seinen Anfang fand.

Gemeinsam mit prominenten Vertreten aus dem Sport, etwa dem Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic und der Fußball-Weltmeisterin Nia Künzer, gratulierte das Stadtoberhaupt zum Jubiläum und hob hervor: „Gerade an Grundschulen herrscht enormer Lehrermangel. Die Landesregierung hat diese Situation fahrlässig zugelassen. Wir brauchen optimale Arbeitsbedingungen und wir brauchen Menschen, die für den Beruf Grundschullehrer brennen.“ Vor diesem Hintergrund sei es umso wichtiger, dass die Schulen verlässliche Partner hätten, die die Arbeit mit den Kindern unterstützen. „‚Fußball trifft Kultur‘ ist seit nunmehr zehn Jahren ein verlässlicher Partner für die Lehrkräfte. Durch die gezielten Fördermaßnahmen entlasten Sie die Lehrkräfte und fördern die Kinder in ihrer Entwicklung.“

Karin Plötz vom Träger LitCam beschrieb die erfolgreiche Arbeit von ‚Fußball trifft Kultur‘ so: „Im April 2007 startete in Frankfurt unser erstes ‚Fußball trifft Kultur‘-Projekt mit 24 Kindern an der Karmeliterschule. Inzwischen sind wir bundesweit mit 21 Projekten in 13 Städten vertreten. Über 2.000 Kinder haben schon vom Projekt profitiert. Besonders freut uns: Fast alle Kinder bleiben am Ball und entwickeln sich positiv.“

Eintracht-Vorstand Fredi Bobic sagte bei der Festveranstaltung: „Eintracht Frankfurt ist von Anfang an an diesem wichtigen Projekt beteiligt. Als großer Akteur in der Stadt übernehmen wir auch gesellschaftliche Verantwortung und helfen Kindern, die besondere Förderung brauchen.“

Abschließend dankte Feldmann allen Engagierten: „Frankfurt ist die Hauptstadt des Bürgerengagements. Hier nehmen Menschen ihr Schicksal selbst in die Hand und helfen anderen, ihre Zukunft eigenverantwortlich zu gestalten. Genau in dieser Tradition steht auch `Fußball trifft` Kultur. Ich bin stolz, Oberbürgermeister einer Stadt zu sein, die durch gesellschaftliches Miteinander geprägt und dadurch derart lebendig ist.“

‚Fußball trifft Kultur‘ wurde 2007 von der gemeinnützigen Organisation LitCam in Frankfurt ins Leben gerufen. Das Projekt verfolgt das Ziel, förderungsbedürftigen Kindern durch Sprach- und Bewegungsförderung bis hin zur Stärkung der sozialen Kompetenzen die Chance auf eine bessere Bildung zu ermöglichen. Zusammen mit lokalen Förderern und seit 2012 mit der Bundesliga-Stiftung als bundesweiter Partnerin wird „Fußball trifft Kultur“ inzwischen an bundesweit 13 Standorten mit 21 Projektgruppen und über 500 Kindern durchgeführt. Weitere Infos bekommt man auf http://www.litcam.de .


Die Finalisten für den Frankfurter Gründerpreis 2017 stehen fest

Am 27. April kamen die Juroren des Frankfurter Gründerpreises zur letzten Jurysitzung zusammen. Unter der Leitung des Juryvorsitzenden und Geschäftsführers der Wirtschaftsförderung Frankfurt Oliver Schwebel hat die Jury fünf Finalisten ausgewählt. Die Namen der Preisträger bleiben geheim und werden erst am 11. Mai von Oberbürgermeister Peter Feldmann bei der feierlichen Preisverleihung im Kaisersaal des Römers verkündet.

Die Finalisten sind CargoSteps GmbH & Co. KG, Freiskript UG, Käsestube, TrustedCars GmbH und WOLF-Zentrum GmbH.

Dieses Jahr wurden insgesamt 32 Bewerbungen von jungen Frankfurter Unternehmen eingereicht. „Wir hatten ein sehr heterogenes Bewerberfeld und es war wieder eine spannende Herausforderung. Für die konstruktive Diskussion danke ich den Kolleginnen und Kollegen aus der Jury schon jetzt sehr,“ so Oliver Schwebel. Vor der Nominierung für das Finale wurden 12 Unternehmen von der Jury besucht und auf Herz und Nieren geprüft. Bis zur Preisverleihung werden die Finalisten auf der Internetseite der Wirtschaftsförderung frankfurt-business.net und auf Twitter vorgestellt.

Die Bewerber stammen aus ganz unterschiedlichen Branchen wie Persönliche und B2B Dienstleistungen, Medien, IT, Fintech, Einzelhandel und Gastronomie sowie Handwerk. „Die Vielfalt der unterschiedlichen Bewerber zeigt, dass Frankfurt für Gründer ein attraktiver Standort ist. Ich bin besonders stolz, dass wir trotz bundesweit sinkender Gründungszahlen auch dieses Jahr wieder so viele Bewerbungen erhalten haben.“ sagt der Frankfurter Wirtschaftsdezernent, Stadtrat Markus Frank. „Mit dem Preis wollen wir klugen und engagierten Gründern aus Frankfurt am Main Mut machen!“

Markus Frank gilt als einer der Gründerväter des Frankfurter Gründerpreises. Bereits im Jahr 2000 überzeugte er die Stadtverordnetenversammlung und initiierte mit der Wirtschaftsförderung und in Kooperation mit der Frankfurt University of Applied Sciences den Wettbewerb.

Seit 2001 wird der Preis jährlich an herausragende Gründer aus dem Frankfurter Stadtgebiet verliehen. Er ist dotiert mit Preisgeldern von insgesamt 30.000 Euro. In der Jury wirken neben Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung auch Gründungs- und Fachexperten sowie ehemalige Preisträger mit. Organisiert wird der Wettbewerb von der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite der Wirtschaftsförderung Frankfurt: www.frankfurt-business.net


FES spendet Notebooks für jugendliche Flüchtlinge

Die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH unterstützt unbegleitete minderjährige Ausländer (UMAs) bei ihrer Ausbildung in Deutschland. Insgesamt zehn Firmen-Notebooks und zwei Tintenstrahldrucker übergaben IT-Chef Jochen Schmitz und Sabine Scholz, Leiterin der Stabsstelle Recht/Versicherungen, am Mittwoch, 26. April, beim Deutschen Kinderschutzbund.

Brita Einecke, Projektleiterin Vormundschaften, und Pressereferentin Nicola Ernst (beide Kinderschutzbund) freuten sich über die Spende. „Das können wir für unsere Jugendlichen sehr gut gebrauchen. Viele vermissen ihre Familie und ihre Heimat. Da sind Laptops, mit denen man über Videotelefonie immer den Kontakt halten kann, ein tolles Geschenk“, sagte Einecke.

Sämtliche Notebook wurden von der FES-IT-Abteilung nach vierjährigem Firmengebrauch mit Linux-Betriebssystem neu aufgesetzt und sind internetfähig. Hinzu kommen Programme zur Text-, Tabellen- und Grafikbearbeitung, mit denen die Jugendlichen auch ihre Schulaufgaben in Angriff nehmen oder überhaupt erste IT-Anwenderkenntnisse aufbauen können.

Der Kinderschutzbund betreut in Frankfurt 95 ehrenamtliche Vormundschaften. Viele der Vormünder betreuen minderjährige Flüchtlinge. Manche von ihnen haben traumatische Kriegs- und Fluchterfahrungen gemacht. Die ehrenamtliche Vormundschaft ist nach Auskunft von Einecke ein echtes Erfolgsmodell. „Gerade Minderjährige mit Fluchterfahrung brauchen in der fremden Umgebung Menschen, zu denen sie Vertrauen aufbauen können. Vormünder werden so für viele sofort zur entscheidenden Bezugsperson.“

Sabine Scholz von der FES, die die Spende initiiert hatte, bestätigt dies. Sie ist selbst Vormund eines 17-jährigen Jungen aus Afghanistan, hilft ihm bei Fragen über Schule, bei Behördenangelegenheiten und den einfachen Dingen des täglichen Lebens. Einmal pro Woche trifft sie sich mit ihm und nimmt aktiv Anteil an seiner Persönlichkeitsentwicklung. „In krisenbehafteten Zeiten wie heute war es für mich wichtig, nicht einfach nur zuzusehen, sondern auch aktiv zu werden und zu helfen.“

Der Kinderschutzbund sucht weiterhin ehrenamtliche Vormünder. Weitere Informationen dazu gibt es unter https://www.kinderschutzbund-frankfurt.de/c/Flyer_DKSB.pdf und https://www.kinderschutzbund-frankfurt.de/c/Hintergrund_Suchprofil_2016.pdf


Lebendiges Fachwerk in Höchst: Stadtführung zum Deutschen Fachwerktag

Zur Steigerung des Bewusstseins für den Bestand und Erhalt der Fachwerkstädte findet am Sonntag, 28. Mai, der Deutsche Fachwerktag statt. An diesem Tag bietet die Tourismus+Congress GmbH Frankfurt wieder einen speziellen Fachwerkrundgang durch Höchst an, denn seit dem 1. Juli 2013 ist sie Mitglied der Deutschen Fachwerkstraße und gehört der Regionalstrecke „Vom Westerwald über Lahntal und Taunus zum Main“ (gelbe Route) an. Auf rund 176 Kilometern führt dieser Streckenabschnitt von Dillenburg bis nach Höchst und verbindet die Städte Herborn, Wetzlar oder Limburg mit dem Stadtteil im Frankfurter Westen. Höchst weist mit rund 7,5 Hektar das größte geschlossene Fachwerkensemble Frankfurts auf, die malerische Altstadt steht seit 1972 unter Denkmalschutz. Teilnehmer des Rundgangs können sich auf schöne Fachwerkhäuser, historische Bauwerke, verwinkelte Gassen und spannende Geschichten freuen.

Die zweistündige Führung beginnt um 11 Uhr an der Tourist-Information Höchst, Antoniterstraße 22.

Eine vorherige Anmeldung unter http://www.frankfurt-tourismus.de/hoechst ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Die Teilnahme ist kostenfrei.


Neue Termine für den Frühjahrsputz

Die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH unterstützt Vereine und Initiativen, die ihren Stadtteil oder ihr Quartier auf Vordermann bringen wollen. Die nächsten Termine finden in Sossenheim und Zeilsheim statt.

In Sossenheim sind die Initiatoren der BUND Frankfurt, Bund für Umwelt und Naturschutz, und die wunder-Stiftung. Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, trifft sich am Samstag, 29. April, um 10 Uhr an der Albrecht-Dürer-Schule. Danach geht es mit FES-Handschuhen, Zangen und Müllsäcken ins Sossenheimer Unterfeld.

In Zeilsheim wird die Aktion organisiert vom Internationalen Bund, dem Quartiersmanagement Zeilsheim, dem Vereinsring und dem Präventionsrat der Stadt Frankfurt. Treffpunkt ist Samstag, 6. Mai, um 10 Uhr am Parkdeck der Stadthalle.

Vereine und Initiativen, die auch Verantwortung für ihren Stadtteil oder ihr unmittelbares Umfeld übernehmen wollen, unterstützt FES gerne. Interessenten können sich melden unter Telefon 0800/2008007-0 oder per E-Mail an service@fes-frankfurt.de.


Planung des neuen Kinder- und Jugendtheaters nimmt Fahrt auf – Magistrat konkretisiert die nächsten Schritte zur Konzepterstellung des neuen Frankfurter Kinder- und Jugendtheaters

Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main hat in seiner Sitzung am 28. April die weitere Planung und Konzepterstellung eines neuen städtischen Kinder- und Jugendtheaters angestoßen. Bereits am 23. Februar diesen Jahres hatte die Stadtverordnetenversammlung den Magistrat beauftragt, ein eigenständiges Kinder- und Jugendtheater zu planen sowie ein Konzept für die Umnutzung und Sanierung des Zoogesellschaftshaueses zu erarbeiten. Um dafür alle notwendigen Schritte einleiten und die Arbeit konkretisieren zu können, bittet der Magistrat in seinem nun beschlossenen Magistratsvortrag um Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung über die Vorgehensweise für die weiteren Planungen.

Oberbürgermeister Peter Feldmann ist stolz auf die jüngsten Entwicklungen: „Frankfurt am Main ist eine lebendige Stadt – ich bin überzeugt, dass gerade ein neues Kinder- und Jugendtheater die Angebote für junge Menschen in unserer Stadt positiv ergänzen und neue kreative Möglichkeiten schaffen wird. Die Kinder und Eltern unserer Heimatstadt warten seit langem auf dieses Angebot. Ich freue mich sehr, dass wir jetzt einen Schritt weiter sind. Das Kinder und Jugendtheater wird kommen.“

Kulturdezernentin Ina Hartwig unterstreicht die Bedeutung des Vorhabens: „Ich freue mich sehr, dass wir nun zügig die Konzepterstellung und Planung des neuen Frankfurter Kinder- und Jugendtheaters voranbringen können. Wir brauchen und wollen für Frankfurt ein Kinder- und Jugendtheater, was sich in allen Aspekten durch zeitgemäße hervorragende Qualität auszeichnet. Dabei müssen sowohl bauliche Fragen als auch inhaltliche und organisatorische Überlegungen mit großer Sorgfalt bedacht werden.“

Ausgehend von einem zu erstellenden inhaltlich-strukturellen Konzept soll der Magistrat mittels der MuseumsBausteine Frankfurt GmbH „die Umnutzung und bauliche Sanierung des Zoogesellschaftshauses“ prüfen.

Als Grundlage für die Konzepterstellung soll eine vergleichende Analyse bereits existierender Kinder- und Jugendtheater hinsichtlich inhaltlicher und ästhetischer Ausrichtung sowie Organisationsformen als auch der Raumbedarfe und möglicher Raumkonzepte dienen. Dafür steht der Magistrat bereits seit einiger Zeit in intensivem Austausch mit Experten des Kinder- und Jugendtheaters, um Erfahrungen unterschiedlicher Standorte und Theaterformen zu sammeln. Darüber hinaus werden ebenfalls europäische Produktionshäuser als Referenzbeispiele betrachtet.


‚Er hatte immer das Wohl der Kinder und Familien dieser Stadt im Blick‘ – Bildungsdezernentin Weber würdigt den verstorbenen Michael Burbach

„Mit Michael Burbach verliert die Stadt Frankfurt einen wichtigen Ideengeber und Streiter für die Bildung und Betreuung von Kindern, der die Kita-Landschaft über die vergangenen 40 Jahre ganz entscheidend geprägt hat“, so Bildungsdezernentin Sylvia Weber. Sein Tod sei ein schwerer Verlust für die Frankfurter Bildungs- und Betreuungslandschaft, in der er jahrzehntelang gut vernetzt war und tiefe Spuren hinterlassen hat.

Burbach, Geschäftsführer der gemeinnützigen BVZ GmbH, die insgesamt 160 Kindertageseinrichtungen betreibt, war am 20. April verstorben. Die BVZ trägt Verantwortung für 2.532 Kinder unter drei Jahren, 2.434 Kindergartenkinder und 1.083 Hortkinder und ist heute der größte Träger betrieblich geförderter Kindertageseinrichtungen in Frankfurt.

„Ich weiß, dass Herr Burbach von Anfang an die durch Elterninitiativen entstandenen Kinderbetreuungseinrichtungen begleitet hat und maßgeblich an ihrer sukzessiven Professionalisierung und Qualitätsentwicklung beteiligt war“, sagte die Dezernentin. Als zentraler Partner der Stadt Frankfurt habe er in unzähligen Gremien, Ausschüssen und Arbeitsgruppen mitgewirkt und sei einer der Ideenväter des „Sofortprogramms Kinderbetreuung“ gewesen.

„Er hat sich unermüdlich für den bedarfsgerechten Ausbau der Kindertagesbetreuung in Frankfurt eingesetzt und gemeinsam mit anderen Trägervertretern die Strukturen der Zusammenarbeit zwischen den Trägern der freien Jugendhilfe und der Stadt Frankfurt entscheidend mitgestaltet“, bilanzierte Weber. „Das Ergebnis seiner jahrelangen Arbeit, eine qualitativ wertvolle Kinderbetreuung in unserer Stadt, wird immer an ihn und sein Engagement erinnern.“


Sportdezernent Frank gewährt Zuschuss von 4.500 Euro für Tennisbezirk Frankfurt

Der Tennisbezirk Frankfurt als Veranstalter erhält den von Stadtrat Markus Frank unterzeichneten Bewilligungsbescheid über die Gewährung eines Zuschusses von 4.500 Euro für die Durchführung des Grundschul-Cups „Tennis Talentiade“. „Ziel des Grundschul-Cups ist es, junge Schüler zu Bewegung zu animieren und Ihnen viel Spaß zu vermitteln, aber auch Talente für den Tennissport zu finden“, sagt Frank.

Der hessenweit ausgetragene Wettbewerb findet seit 2011 statt, die Teilnehmerzahlen steigen permanent. Unter der Regie des Tennisbezirks Frankfurt werden durch die Bewegungsinitiative Kleinfeldtennis mit Einzel- und Doppelpartien durchgeführt. Die Kooperationen zwischen den Grundschulen und den Turn- und Sportvereinen werden immer wichtiger, denn der schulpolitische Trend geht tendenziell weiter in Richtung Ganztagsschulen. „Die wichtigste und schönste Botschaft des Grundschulcups ist es, dass alle Kinder Sieger sein werden, denn sie erhalten jeweils ein T-Shirt, eine Urkunde und eine Goldmedaille“, so Frank.


Vollsperrung des Tunnels Europagarten vom 2. bis 5. Mai

Der Tunnel Europagarten auf der Europa-Allee wird wegen Wartungs- und Reinigungsarbeiten von Dienstag, 2. Mai, bis Freitag, 5. Mai, jeweils von 7 bis 19 Uhr, voll gesperrt. Für den Zeitraum der Vollsperrung gilt eine Umfahrungsempfehlung über die Pariser Straße. Radfahrer und Fußgänger können weiterhin die Wege entlang des Europagartens nutzen.

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) nutzt die Vollsperrung für umfangreiche Wartungs- und Reinigungsarbeiten, die die Verkehrssicherheit und die technische Zuverlässigkeit des Tunnels erhalten.


Vollsperrung der Straße Am Eisernen Schlag am 3. und 4. Mai

Wegen Hebearbeiten wird die Straße Am Eisernen Schlag in Höhe der Hausnummern 44 bis 46 von Mittwoch, 3. Mai, bis Donnerstag, 4. Mai, für den Verkehr voll gesperrt und wird in diesem Abschnitt zur Sackgasse. Die Umleitung erfolgt über Wilhelm-Epstein-Straße und An den Drei Brunnen. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle passieren.
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Weltkulturen Museum: Diskussion mit brasilianischem Aktivisten Ládio Verón

Am Mittwoch, 3. Mai, lädt das Weltkulturen Museum zur Themenführung „Der Stoff aus dem die Mythen sind: Von heiligen Gewändern und textilen Kosmogonien” mit Volontär Matthias Claudius Hofmann um 18 Uhr in die Ausstellung „Der Rote Faden – Gedanken Spinnen Muster Bilden“, Schaumainkai 29, ein.

Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Die Führung ist kostenfrei.

Im Anschluss findet um 19 Uhr im Weltkulturen Labor, Schaumainkai 37, die Diskussion mit dem Aktivisten Ládio Verón (Guarani-Kaiowá/Brasilien) statt, der „Gegen den Völkermord an brasilianischen Indigenen” kämpft.
Er spricht über die prekäre Situation der Guarani in Brasilien. Seit der Amtsenthebung der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff betreibt die der Agrarlobby nahestehende Nachfolgeregierung eine neue Politik: Die Rechte der Indigenen werden angegriffen, ihre Gebiete in Brasilien sollen drastisch reduziert und zur großflächigen landwirtschaftlichen Nutzung freigegeben werden. Diskriminierung, Obdachlosigkeit und Verarmung der Indigenen sind die Folge. Die zirka 30.000 Kaiowá, eine Untergruppe der etwa 60.000 Guarani in Brasilien, sind von dieser Politik besonders stark betroffen, denn sie leben in der großen agrarindustriellen Gebiete im Bundesstaat Mato Grosso do Sul.

Ládio Verón studierte Geschichte an der Universität von Grande Dourados und lebt als Bauer in seiner indigenen Gemeinde in Mato Grosso do Sul, Brasilien. Ládios Vater wurde 2003 wie viele indigene Aktivisten ermordet, als er sich für Landrechte einsetzen wollte. Die portugiesische Sprache wird ins Deutsche übersetzt.

Die Zahl an Plätzen ist begrenzt, eine Reservierung nicht möglich. Der Eintritt ist kostenfrei.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Weltkulturen Museums mit Centro Cultural Brasileiro em Frankfurt, Sukupira und Denkbar.


‚Kitchen On the Run‘: Kochabende im Küchencontainer

Begleitend zur Ausstellung „Picknick-Zeit“ lädt das Museum Angewandte Kunst zusammen mit den Initiativen „Kitchen On the Run“ und „Über den Tellerrand Frankfurt“ zu interkulturellen Kochbegegnungen ein, die Menschen aus aller Welt um einen Herd versammeln. Vom 6. bis 21. Mai ist der Küchencontainer der Initiative „Kitchen On the Run“ im Metzlerpark des Museums installiert. Er bietet einen Ort, an dem sich Geflüchtete und Beheimatete bei Kochabenden auf Augenhöhe begegnen. Gemeinsam mit dem Team von „Über den Tellerrand Frankfurt“ bereiten sie Leibgerichte zu und werden zu Gastgebern ihrer Esskulturen.

Dazu wurde ein Schiffscontainer in eine mobile Küche umgebaut, die bereits 2016 durch Europa reiste und ab Mai von Frankfurt aus ihre Deutschlandreise antritt. Gruppen von 20 bis 25 Interessierten haben darin die Möglichkeit zur Teilnahme an kostenfreien kulinarischen Workshops in geselliger Runde.

Die Kochbegegnungen finden dienstags bis donnerstags ab 17 Uhr im Küchencontainer im Metzlerpark statt. Anmeldungen sind ab 4. Mai auf der Website www.kitchenontherun.org möglich.


‚Verkehrsaktion Max‘: Informationsabend in Zeilsheim für die Generation 65+

Am Donnerstag, 18. Mai, veranstalten der Regionalrat Zeilsheim und die Sicherheitsbeauftragten in der Stadthalle Zeilsheim einen Informationsabend zur „Aktion Max“. Von 17 bis 19 Uhr berichtet der Regionalrat über die Aktivitäten im Stadtteil und stellt die Zeilsheimer Seniorensicherheitsbeauftragte Maria Berk vor. Die Aktion ist ein Programm der Polizei Hessen zur Senioren-Verkehrsprävention, präsentiert wird es von einem Beamten des Polizeipräsidiums Frankfurt. Die Aktion wendet sich an alle Menschen der Generation 65+, die am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen.

Die Verkehrspräventionsaktion „Max“ wurde entwickelt, um älteren Menschen zu vermitteln, wie maximale Mobilität bei größtmöglicher Verkehrssicherheit verantwortungsvoll zu erreichen ist.

Die Mobilitätssicherung und die Verkehrssicherheit älterer Verkehrsteilnehmer gewinnen aufgrund der demografischen Entwicklung zunehmend an Bedeutung. Eine Analyse der Verkehrsunfallentwicklung in Hessen zeigte darüber hinaus, dass die Zahl der von der Generation 65+ verursachten Verkehrsunfälle in den vergangenen Jahren signifikant angestiegen ist.

Weitere Informationen sind beim städtischen Präventionsrat unter der Telefonnummer 069/212-35443 erhältlich.