Frankfurt am Main – Informationen und Neuigkeiten aus der Stadt und den Stadt-/Ortsteilen.


Die diesjährige Frankfurter Ehrenamtsmesse findet am 15. September in den Römerhallen und im Ratskeller statt

Organisationen und Institutionen, die ehrenamtliche Unterstützung suchen, können sich als Aussteller für die diesjährige Ehrenamtsmesse bewerben. Derzeit sind noch Plätze zu vergeben. Die Vorbereitungen haben begonnen, als diesjähriges Schwerpunktthema ist „Familie und Generationen“ in Planung. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr bereits zum 12. Mal statt. Sie hat mittlerweile einen festen Platz im Kalender der Ehrenamtlichen und dient nicht nur der Anerkennung und Wertschätzung ehrenamtlicher Tätigkeit, sondern versteht sich auch als eine Kommunikationsplattform für freiwillig Engagierte.

Am Samstag, 15. September 2018, in der Zeit von 10.30 bis 17 Uhr, haben wieder 40 gemeinnützig tätige Organisationen und Institutionen die Möglichkeit, ihre aktuellen Projekte vorzustellen, für die sie ehrenamtliche Unterstützung suchen. Wer dabei sein möchte und Interesse an einem Stand hat, kann sich ab sofort beim Fachbereich Ehrenamt und Stiftungen mit einer Interessensbekundung melden. Hier gibt es auch nähere Informationen zur Veranstaltung.


Bewegung als Motor für Gesundheit, Alltag und Lernen: Ein Vortrags- und Diskussionsabend der VHS

Am Dienstag, 17. April, lädt die Frankfurter Volkshochschule (VHS) ab 19 Uhr in der VHS Sonnemannstraße 13 zu einem kostenfreien Vortrags- und Diskussionsabend zum Thema „Bewegung als Motor für Gesundheit, Alltag und Lernen“ ein.

Dass wir uns insgesamt zu wenig bewegen, ist bekannt. Sitzen ist das neue Rauchen. Wie Bewegung sich in den Alltag einbinden lässt und nicht lästiges Muss, sondern bereicherndes Plus für jeden Tag sein kann, möchte der Abend mit Impulsvorträgen und einem praktischen Training verdeutlichen.

Die Neurodidaktikerin Marion Grein wird skizzieren, wie das Lernen einer Sprache das Gehirn und damit den Menschen aktiv hält. Fokussiert wird dabei die enorme Rolle von Bewegung beim Lernen. Lernen kombiniert mit Bewegung aktiviert beide Gehirnhälften zeitgleich. Dies unterstützt den Speicherungsprozess und verzögert den Alterungsprozess des Gehirns.

Ulf Henrik Göhle erläutert als Motologe, wie ausreichende Bewegungsaktivitäten im Alltag trainingsorientiertem Sport den Rang ablaufen. Ein aktiver Lebensstil mit zahlreichen körperlichen Aktivitäten scheint der Gesundheit zuträglicher zu sein als ein sportliches Training.

Zwischen beiden Vorträgen stellt die Gesundheitsberaterin und Triathletin Cornelia Nehls Life Kinetik® vor, ein wissenschaftlich basiertes Training, das die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns mittels nicht alltäglicher praktischer Übungen fordert: kognitiv, koordinativ und visuell. Die Übungen sind einfach und lassen sich sehr leicht in den Alltag integrieren.

Durch den Abend führt Steffen Wachter, der das Referat Gesundheit beim Hessischen Volkshochschulverband leitet.

Interessierte können sich auf der Website http://vhs.frankfurt.de unter der Kursnummer 3400-01 informieren und anmelden. Eine Anmeldung ist auch über das Servicetelefon unter 069/212-71501 oder per E-Mail mit Angabe der oben genannten Kursnummer an vhs@frankfurt.de möglich.

Weitere Auskünfte erteilen Helve Biermann, E-Mail an helve.biermann.vhs@stadt-frankfurt.de oder Julia Shirtliff, E-Mail: j.shirtliff.vhs@stadt-frankfurt.de sowie Eva Zimmermann, E-Mail: eva.zimmermann.vhs@stadt-frankfurt.de

Das Programm im Detail

•19.00 Uhr: Begrüßung
•19.15 Uhr: Das Gehirn: Lernen und Bewegung
Vortrag mit Marion Grein, Neurodidaktikerin, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
•19.45 Uhr: Spielerisch das Gehirn bewegen
Übungen aus der Life Kinetik® mit Cornelia Nehls, Gesundheitsberaterin und aktive Triathletin
•20.15 Uhr: Gesundheit zwischen Sein und Sollen
Vortrag mit Ulf Henrik Göhle, Motologe, Philipps Universität Marburg
•20.35 Uhr: Diskussion


Gute-Laune-Singen in der Musikbibliothek

Am Donnerstag, 12. April, geht es ab 19.30 Uhr in der Musikbibliothek, Hasengasse 4, kreativ zur Sache: Singen ist gesund und macht glücklich. Gesungen wird frei und ungezwungen, der Text wird auf eine Leinwand projiziert, Noten gibt es nicht. Der Eintritt kostet sieben Euro. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.


Diktatwettbewerb für Russischlernende und Muttersprachler

Am Samstag, 14. April, veranstaltet die Frankfurter Volkshochschule in Kooperation mit dem Verein zur Pflege der russischen Kultur SLOWO die Bildungsaktion „Totales Diktat“. Die Aktion findet von 13 bis 14.30 Uhr im Haus der Jugend, Deutschherrnufer 12, statt. Der Eintritt ist frei.

Bei dem in diesem Jahr zum dritten Mal stattfindenden Wettbewerb schreiben Muttersprachler und Russischlernende ein russischsprachiges Diktat, wobei Grammatik, Vokabular, Rechtschreibung und Kulturkenntnisse gefragt sind. Diktiert werden jeweils ein Text für Muttersprachler und ein kleinerer Text für Russischlernende ab Sprachniveau A1/A2 bis C1.

Jedes Jahr beteiligen sich Menschen aus über 500 Städten rund um den Globus an diesem russischsprachigen Projekt. Allein in Frankfurt nahmen 2017 über 90 Menschen unterschiedlichsten Alters und Nationalität an dem Diktat teil und stellten ihr Wissen und Können unter Beweis. Seit 2004 werden jedes Jahr neue Autoren ausgewählt. Begonnen wurde die Zeit mit einem Text von Leo Tolstoj.

2018 lesen Andrey Usachev das Diktat für Muttersprachler und Stanislav Chernyshov das Diktat für Russischlernende. Andrey Usachev ist ein bekannter russischer Autor von Kinderbüchern, Liedern und Theaterstücken. Chernyshov ist Autor des beliebten russischen Lehrwerks „Poekhali!“ und Gründer der Schule „Extra Class Language Center“.

Der Diktatwettbewerb wird von einem teils kostenpflichtigen Rahmenprogramm am Samstag und Sonntag begleitet.

Weitere Informationen zur Veranstaltung auf http://vhs.frankfurt.de oder bei Liliya Karpynska, Telefon: 069/212-38384, E-Mail: liliya.karpynska.vhs@stadt-frankfurt.de


Barrierefreiheit: Ältere Straßenbahnen wieder im Linieneinsatz

Ältere Fahrzeuge des Straßenbahn-Typs „Pt“ fahren wieder im Linienbetrieb. Seit 12. März ist der erste der Veteranen auf der Linie 15 im Einsatz, seit 9. April folgt ein zweiter Wagen. Der Grund: Verbesserungen zum Fahrplanwechsel im Dezember führen zu einem erhöhten Fahrzeug-Bedarf. Da dann nicht genug Niederflur-Bahnen zur Verfügung stehen, muss auf ältere Modelle zurückgegriffen werden. Auf diesen älteren Modellen laufen zurzeit die Schulungen der VGF-Fahrer, die bis Dezember praktische Erfahrungen behalten sollen, um nicht neu geschult werden zu müssen.

Die „Pt“-Wagen aus den 70er Jahren sind nicht barrierefrei und nur über Trittstufen zu betreten. Die beiden Kurse, auf denen die Fahrzeuge unterwegs sind, sind in der Fahrplanauskunft hinterlegt, so daß sich Fahrgäste, die auf einen stufenlosen Ein- und Ausstieg an den Haltestellen angewiesen sind, über die Fahrtzeiten der beiden „Pt“-Wagen informieren können. Die Linie 15 wurde für den Einsatz der Wagen ausgewählt, da sie auf der gesamten Strecke von anderen Straßenbahn- und Buslinien flankiert wird, auf denen ausschließlich barrierefreie Fahrzeuge verkehren.


Ob Jung oder Alt, jeder benötigt eine Patienten- und Betreuungsverfügung – Forum Älterwerden lädt zum Vortrag zum Thema Patientenverfügung

Ob Jung oder Alt, jeder benötigt eine Patienten- und Betreuungsverfügung. Obwohl dieses Thema jeden Bundesbürger früher oder später betrifft, wird es nur allzu oft aufgeschoben, bis es zu spät ist.

Über die praktischen Vorteile einer Patienten- und Betreuungsverfügung und wie diese zu erstellen ist, sprechen Helmut Müller, Bezirksbeauftragter für Bildung des VdK und Herbert Schuster, Vertrauensanwalt der PRO CLIENTA Unfallhilfe, am Dienstag, 17. April, ab 17 Uhr, im Gemeindehaus der St. Nicolai-Gemeinde, Waldschmidtstraße 116. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Sozialrathaus Ost, der Arbeitsgemeinschaft Senioren im Ostend sowie dem Forum Älterweden in Frankfurt statt.