Frankfurt am Main – Informationen und Neuigkeiten aus der Stadt und den Stadt-/Ortsteilen.


Nächster Weltrekordversuch: Frankfurt hat ‚Rekord-Pioniere‘ für den Grüne Soße Tag am 6. Juni 2019 gefunden

Am Montag, 17. September 2018, hat erstmalig der „Grüne Montag“ stattgefunden. Dabei versammelten sich unter dem Titel der „Rekord-Pioniere“ rund 40 Vertreterinnen und Vertreter der Frankfurter Wirtschaft, um gemeinsam den Startschuss für den 2. Grüne Soße Tag in Frankfurt am 6. Juni 2019 zu geben.

Die Initiatoren Maja Wolff und Torsten Müller (Grüne Soße Festival GmbH) begrüßten gemeinsam mit Wirtschaftsdezernent Markus Frank, Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Oliver Schwebel von der Wirtschaftsförderung Frankfurt ihre Gäste und stellten das Konzept für den 2. Weltrekordversuch im Grüne Soße Essen vor.

„Frankfurt boomt – und hier lässt es sich gut leben“. Das hat kürzlich auch das englische Magazin „The Economist“ bestätigt, indem es Frankfurt zu „Deutschlands lebenswertester Stadt“ gekürt hat. Kein Wunder, denn in der Mainmetropole gibt es neben der florierenden Wirtschaft auch eine blühende Kultur, gewachsene Internationalität, Vielfalt im Zusammenleben und natürlich die überregional bekannte und beliebte Grüne Soße.

Unter dem Motto „Frankfurt isst Weltrekord“ gilt es im kommenden Jahr, die erreichte Zahl von 2017 zu überbieten: In zahlreichen Restaurants, Hotels, Firmen, Kitas und Schulen sowie an öffentlichen Plätzen in der Innenstadt wurden insgesamt 103.711 Portionen Grüne Soße gegessen und gezählt. Die Veranstalter zeigen sich optimistisch: „Der Grüne Soße Tag im letzten Jahr war ein voller Erfolg und ein tolles Fest für unsere Stadt. Wir rufen deshalb alle Firmen und Unternehmen bereits jetzt dazu auf, sich zu engagieren, mitzumachen und damit Teil des Weltrekords zu werden!“.

Wirtschaftsdezernent Markus Frank und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig, die bereitwillig wieder die Schirmherrschaft für den Grüne Soße Tag übernommen haben, sind besonders erfreut, dass die Rekordmarke nun erneut ins Visier genommen wird. „Dass wir in unserer Stadt etwas bewegen können ist nicht neu – deshalb werden wir den Grüne Soße Tag von Seiten der Stadt voll unterstützen“, sagte Markus Frank.

Für die Frankfurter Wirtschaft betonte Oliver Schwebel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt: „Grüne Soße ist Frankfurt’s Lovemark. So schmeckt Frankfurt genau so, wie sich unsere Stadt anfühlt.“

Ferdinand Huhle (Mainova) zeigte anhand seiner Erfahrungen vom vergangenen Jahr, wie man als Betrieb nicht nur mitmachen, sondern die Mitarbeiter in besonderem Maße begeistern kann – und das alles in einem wirklich überschaubaren finanziellen Rahmen.

Als Partneragentur vom Grüne Soße Tag stellte Steffen Ball von ballcom über eine Videobotschaft vielfältige Ideen für Firmen-Events außerhalb der eigenen vier Wände vor.

Simon Horn vom Restaurant Margarete ist bestens vorbereitet auf einen weiteren Weltrekordversuch: Gemeinsam mit der VGF hat er bereits eine komplette Inneneinrichtung nebst Küche für die historische Trambahn entwickelt, um auf der beliebten Stadt-Route am 6. Juni 2019 ein Grüne Soße-Menü anzubieten.

Ein Teil der Einnahmen, die über die Weltrekord-Codes erzielt werden, wird für einen guten Zweck gespendet. Die Veranstalter planen eine Kooperation mit der Initiative cleanffm für eine saubere Stadt. Das Motto ist: „Wir alle lieben Grüne Soße – wir alle lieben eine saubere Stadt.“ Umweltdezernentin Heilig ist darüber hoch erfreut: „Unsere Stadt soll nicht nur zauberhaft, sondern auch sauberhaft werden.“

Interessierte Unternehmen können sich bereits jetzt für den Grüne Soße Tag anmelden unter www.gruene-sosse-tag.de


Riedberg: Aus einer Ruckelpiste wird ein schöner Fuß- und Radweg

Auf einer Kiesschicht mit dem Fahrrad zu fahren ist eine ruckelige Angelegenheit. So war es bisher auch auf dem Feldweg, der entlang der Landesstraße 3019 und der Straße Am Weißkirchener Berg führt. Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) baut ihn nun zu einem vollwertigen Fuß- und Radweg um.

Ab Montag, 24. September, gehen im Stadtteil Riedberg die Bauarbeiten los. Dabei wird auf einer Länge von rund 650 Metern die vorhandene Felsenkiesschicht beziehungsweise Erdschicht durch eine beständigere Asphaltdeckschicht ersetzt.

Das ASE arbeitet in zwei Abschnitten. Nach derzeitiger Planung ist der Fuß- und Radweg nach zweiwöchiger Bauarbeit fertig und kann von den Verkehrsteilnehmern genutzt werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 70.000 Euro und werden vom Land Hessen bezuschusst.

Während der Bauzeit ist der gesamte Feldweg gesperrt.


Die KAV verurteilt den jüngsten antisemitischen Vorfall

Die Kommunale Ausländerinnen- und Ausländervertretung (KAV) verurteilt zutiefst den jüngsten Angriff auf einen jüdischen Bürger.

Es gilt, aktiv gegen Antisemitismus vorzugehen, ungeachtet seiner politischen oder ethnischen Herkunft. Die KAV als der Ausländerbeirat ist sich dieser Aufgabe bewusst und hat sich seit seiner Gründung dafür eingesetzt, dass Frankfurt am Main eine tolerante und weltoffene Stadt bleibt.

Die KAV ruft alle Migrantinnen und Migranten auf, dem Antisemitismus keine Chance zu geben und aktiv gegen ihn zu werden.


Race for Survival: Busse machen Läufern Platz

Am Sonntag, 23. September, findet in Frankfurt wieder der Wohltätigkeitslauf „Race for Survival“ – der frühere „Race for the Cure“ – statt. Die Buslinien 36 und 46 weichen der Veranstaltung aus.

Die Linie 36 wird von 10 bis 13 Uhr zwischen Alter Gasse und Lokalbahnhof entlang des Anlagenringes über Allerheiligentor an der Konstablerwache vorbei geführt. Die Buslinie 46 verkehrt nur zwischen Römerhof und Hauptbahnhof. Zwischen Südbahnhof und Kaiserlei wird sie durch die Linie 45 ersetzt.


Das Sicherheitsmobil kommt nach Griesheim

Das Sicherheitsmobil des Ordnungsamtes kommt nach Griesheim. Zu finden sind die Stadtpolizistinnen und Stadtpolizisten am Samstag, 22. September, von 14 bis 17 Uhr am Saalbau.

Bei diesem Termin stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtpolizei für alle Fragen rund um die Themen Sicherheit und Ordnung, Abfall-, Umwelt- und Naturschutz, den Zuständigkeiten von einzelnen Behörden und dem Tätigkeitsspektrum des Ordnungsamtes zur Verfügung. Während sich zwei Bedienstete auf Fußstreife begeben, steht ein/e Mitarbeiter/in am Fahrzeug für Anliegen und Fragen der Bürgerinnen und Bürger bereit.


Fördermittel in Millionenhöhe – Planungsdezernent Mike Josef bewilligt Gelder für günstige Wohnungen

Planungsdezernent Mike Josef hat Fördermittel aus verschiedenen Programmen von über 4,31 Millionen Euro bewilligt und weitere rund 4,44 Millionen Euro zur Auszahlung angeordnet.

„Mit Hilfe unserer Förderprogrammen unterstützen wir den Neubau und die Bestandsmodernisierung von dringend benötigten bezahlbaren Wohnungen“, sagt Josef. „Von den städtischen Mitteln profitieren dabei die Bezieher mittlerer und niedriger Einkommen.“

Für ein Neubauvorhaben der ABG Frankfurt Holding an der Palleskestraße in Höchst fließen rund 3,87 Millionen Euro: Im Förderweg 1 sind sowohl ein Darlehen über rund 1,37 Millionen Euro als auch Zuschüsse in Höhe von rund 2,51 Millionen Euro vorgesehen. Auf dem früheren Betriebshof der städtischen Verkehrsgesellschaft VGF errichtet die ABG ein gemischtes Wohnquartier mit insgesamt rund 250 geförderten und freifinanzierten Wohnungen sowie einer Kindertagesstätte. Das Quartier wird in zwei Bauabschnitten realisiert. Im ersten Bauabschnitt werden zunächst 18 von 51 Wohnungen im Förderweg 1 realisiert. Die Miete für die Wohnungen beträgt 5,50 Euro pro Quadratmeter und Monat.

Für ein privates Modernisierungsvorhaben in der Elbestraße im Bahnhofsviertel hat Stadtrat Josef einen einmaligen Zuschuss von 373.339 Euro bewilligt. Im Rahmen des Programms zur Förderung von selbst genutztem Wohneigentum wird ein Darlehen von 55.000 Euro für ein privates Wohnungsneubauvorhaben gewährt. Außerdem wird mit dem „Frankfurter Programm zur Förderung des Umbaus leerstehende Räume für Kreative“ ein weiteres Atelier an der Orber Straße in Fechenheim mit 7175 Euro bezuschusst.

Der Planungsdezernent hat außerdem die erste Rate über rund 3,12 Millionen Euro für ein Bauvorhaben der ABG Frankfurt Holding in der Lyoner Straße 54-56 freigegeben. Dort entstehen 63 Wohnungen im Förderweg 2. Das Projekt wird von der Stadt Frankfurt mit einem Baudarlehen in Höhe von rund 6,38 Millionen Euro unterstützt. Durch die Förderung liegt die Durchschnittsmiete pro Monat und Quadratmeter bei 8,13 Euro – etwa 35 Prozent unter der ortsüblichen Marktmiete.

Für ein Neubauvorhaben der Hellerhof GmbH im Alemannenweg 42, das als Teil der Stadterneuerung in Unterliederbach entsteht, hat Stadtrat Josef ebenfalls die erste Rate über rund 1,31 Millionen Euro freigegeben. Bei dem Projekt entstehen 27 Wohnungen im Förderweg 2. Das Vorhaben wird von der Stadt Frankfurt mit einem Darlehen über rund 2,68 Millionen Euro gefördert. Die Mieten liegen je nach Einkommensstufe der künftigen Mieter künftig bei 6,83 Euro beziehungsweise bei 8,93 Euro pro Monat und Quadratmeter – 35 Prozent beziehungsweise 15 Prozent unter der ortsüblichen Marktmiete.

Weitere Informationen zu den städtischen Programmen der Wohnungsbauförderung finden sich unter www.stadtplanungsamt-frankfurt.de.


Bundesumweltministerium zeichnet Frankfurt sowie weitere 18 Kommunen als Spitzenreiter im Klimaschutz aus

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium (BMU), Rita Schwarzelühr-Sutter, hat am Mittwoch, 19. September, auf der Konferenz „Masterplankommunen: Vorbilder für den Klimaschutz“ 19 Kommunen eine Plakette als Auszeichnung für ihr vorbildliches Engagement im Klimaschutz verliehen. Für die Stadt Frankfurt am Main, die eine deutschlandweite Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz einnimmt, nahm Umweltdezernentin Rosemarie Heilig die Auszeichnung entgegen.

„Diese Auszeichnung ist etwas ganz Besonders für Frankfurt am Main, weil sie für das Engagement zahlreicher Menschen, Unternehmen und Institutionen steht, die sich in unserer Stadt für den Klimaschutz einsetzen“, bedankte sich Rosemarie Heilig. Gleichzeitig zeige sich in den Auszeichnungen auch, dass die innovative Kraft für den Klimaschutz in Deutschland vor allem von den Kommunen ausgeht, sagte Heilig weiter. Mit dieser Auszeichnung läuft nun auch das Förderprojekt „Masterplan 100 % Klimaschutz“ des BMU aus. Frankfurt am Main wird weiterhin an den im Projekt festgelegten Zielen „Reduktion der CO2 Emissionen um 95 Prozent gegenüber 1990 und Einsparung der Endenergie um 50 Prozent bis zum Jahr 2050“ festhalten. „Klimaschutz war und ist auch weiterhin für Frankfurt am Main eine herausfordernde Aufgabe, die wir gemeinsam als Stadtgesellschaft wahrnehmen werden“, ergänzt Heilig ihren Ausblick in die Zukunft.


Planungsdezernent Josef bedauert Absetzung von Bau-Staatssekretär Gunther Adler – ‚Schwerer Schlag für Anstrengungen im Bereich bezahlbares Wohnen‘

Mit großem Bedauern und tiefer Enttäuschung hat Mike Josef, Planungsdezernent der Stadt Frankfurt, am Mittwoch, 19. September, die Nachricht von der Versetzung des Bau-Staatssekretärs Gunther Adler in den einstweiligen Ruhestand vernommen.

„Die Absetzung dieses ausgewiesenen Fachmanns ist ein schwerer Schlag für unsere Anstrengungen, mehr bezahlbaren Wohnraum in den Großstädten zu schaffen. Adler war in den letzten Jahren der Experte und Ansprechpartner in Berlin für das Thema Wohnen und hat sich mit dem Aufbau des ‚Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen‘ über alle Parteigrenzen hinweg einen Namen gemacht. Ein unprätentiöser Fachmann, dem es immer um die Aufgabe ging und nicht um parteitaktische Spielchen.“

Adlers Expertise war zunächst auch beim zuständigen Fachminister gefragt, der ihn als Staatssekretär für den Bereich Bauen in sein Ministerium geholt hatte. Zudem war Adler mit der Vorbereitung des Wohngipfels am Freitag, 21. September, im Bundeskanzleramt betraut. „Dass ein solcher Fachmann zwei Tage vor dem groß angekündigten Wohngipfel vom Bundesbauminister in den einstweiligen Ruhestand versetzt wird, das ist aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar“, sagt Josef.

Erst vor zwei Tagen hatte Adler den Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik in Frankfurt eröffnet, die wichtigste und größte Tagung zu Stadtentwicklung und Wohnen in Deutschland. Der zuständige Bundesbauminister hatte seine Teilnahme kurzfristig abgesagt.


Sport im öffentlichen Grün – bewegt sich (in) Frankfurt genug? – #BeActive Podiumsdiskussion im #BeActivePLUS-Zelt am Mainkai

Vor allem für dicht besiedelte Metropolen wie Frankfurt sind öffentliche Räume lebenswichtig: Sie bieten Flächen für gemeinsames Erleben und Kommunikation, versprechen aber auch Privatheit und Anonymität. Sie sind große Bühne für Kunst und politische Bekundungen. Öffentliche Räume bieten Platz zum Spielen, Erholen, Ausruhen. Sie dienen der Mobilität und der Bewegung. Öffentliche Räume sind das „Betriebssystem“ unseres Lebens im 21. Jahrhundert.

Der öffentliche Raum ist aber auch zu einer umstrittenen Zone geworden, in der verschiedene Interessen und Anforderungen miteinander ringen. Die Anliegen der Ruhesuchenden und Anlieger treffen auf die Wünsche und Bedürfnisse von Familien mit Kindern, Hundebesitzern, Jugendlichen in Feierlaune oder Menschen, die sich bewegen und Sport treiben wollen- egal, ob unter eigener Regie oder unter professioneller Anleitung.

Frankfurts Stadträtin Rosemarie Heilig, Dezernentin für Umwelt und Frauen und die Organisatoren der Europäischen Woche des Sports in Frankfurt laden am Montag, 24. September, von 18 bis 20 Uhr ein, über die Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Raums für Sport und Bewegung zu diskutieren.

Es diskutieren auf dem Podium:

  • Stadträtin Rosemarie Heilig – Dezernentin für Umwelt und Frauen
  • Abdullah Ghauri – Gründer Calisthenics Frankfurt
  • Anja Kirig – Zukunfts- und Trendforscherin
  • Dirk Schelhorn – Garten- und Landschaftsarchitekt
  • Jo Schindler – Veranstalter Frankfurt Marathon
  • Roland Frischkorn – Vorsitzender Sportkreis Frankfurt
  • Moderation: Stefanie Kratsch

Die Europäische Woche des Sports ist eine Initiative der EU Kommission, die europaweit alle Bürgerinnen und Bürger zu einem aktiveren Lebensstil aufruft. Denn viele Studien zeigen, dass sich die Menschen immer weniger bewegen, immer mehr sitzende Tätigkeiten ausüben und der Bewegungsmangel nicht nur enorm hohe Folgekosten im Gesundheitsbereich nach sich zieht sondern sich auch auf das Wohlbefinden des Individuums selbst und das gesamtgesellschaftliche Zusammenleben negativ auswirkt. In diesem Kontext kommt der Bewegungsförderung im öffentlichen Raum eine stetig wachsende Bedeutung zu.


Das Dezernat II veranstaltet am 20. September einen Betriebsausflug

Das Dezernat für Finanzen, Beteiligungen und Kirchen macht am Donnerstag, 20. September, seinen Betriebsausflug und ist an diesem Tag nicht erreichbar.


Führung mit dem Archäologen Carsten Wenzel: Entdeckt! Neues aus der Abteilung Römerzeit

Eher unscheinbar sind sie auf den ersten Blick – und doch spektakulär: neue Entdeckungen aus dem römischen Frankfurt! So die eisernen Schuhnägel aus einem Körpergrab, die eine vollständige Rekonstruktion der ursprünglichen Sohle erlauben; eine kleine (germanische) Bronzefibel, die plötzlich in neuem Licht erscheint oder Fragmente antiker Steindenkmäler, deren Farbreste bislang unbekannte Hinweise auf die Gestaltung von Inschriften ergeben.

Alle diese Objekte belegen, dass auch die Beschäftigung mit Altfunden in Museumsmagazinen überraschende neue Ergebnisse erbringen können. Gemeinsam mit den bedeutsamen Entdeckungen des Denkmalamtes der Stadt Frankfurt ergeben sie unerwartete Einblicke in das Leben in der römischen Stadt Nida, heute Heddernheim. Diese Entdeckungen stellt Carsten Wenzel, Kustos der Abteilung Römerzeit, am Sonntag, 23. September, um 11 Uhr im Rahmen einer Führung im Archäologischen Museum Frankfurt, Karmelitergasse 1, vor.

Die Führung ist kostenlos. Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Für Erwachsene gilt der reguläre Eintritt über 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Eine Anmeldung zur Führung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.


Frankfurter Schüler bei 3rd Olympiad of Metropolises

Vom 2. bis 8. September hat zum ersten Mal ein Team von Schülern der Stadt Frankfurt an der dritten, internationalen „Olympiad of Metropolises“ in Moskau teilgenommen. Das Team setzte sich aus acht Schülerinnen und Schülern der Anna-Schmidt-Schule, der Schule am Ried und des Gymnasium Riedberg zusammen. Bei der Olympiade handelt es sich um einen naturwissenschaftlichen Wettbewerb, bei dem jeweils zwei Teilnehmer in den Fächern Chemie, Informatik, Mathematik und Physik antreten.

In diesem Jahr nahmen 32 Teams aus der ganzen Welt teil. Neben Frankfurt traten mit Berlin, Düsseldorf und Leipzig noch drei weitere Städte aus Deutschland an.

Zwar konnten die Frankfurter Jugendlichen, die erst in zwei Jahren ihr Abitur machen, sich nicht gegen die erfahreneren Mannschaften aus Shanghai oder Moskau durchsetzen und einen der vorderen Plätze belegen. Jedoch konnten sie in der innerdeutschen Wertung mit vier teilnehmenden einen hervorragenden zweiten Platz hinter Leipzig belegen.

Für Frankfurt gingen in Chemie Amy Stephan und Noemi Engels (beide Schule am Ried), in Informatik Alexandra Marquardt (Anna-Schmidt-Schule) und Niklas Oberender (Gymnasium Riedberg), in Mathematik David Lange und Mika Winn (beide Gymnasium Riedberg) und in Physik Helena Hinkel und Leon Bechtel (beide Anna-Schmidt-Schule) an den Start. Mit dieser Teamzusammensetzung stellte Frankfurt das Team mit den meisten Mädchen. Die Schülerinnen und Schüler wurden von Diana Ehinger (Anna-Schmidt-Schule), Karl-Dieter Herr (Schule am Ried) und Anne Purtz (Gymnasium Riedberg) begleitet. Diese meinte nach ihrer Rückkehr: „Wir Lehrer haben wertvollen Erfahrungen im MINT-Bereich auf internationaler Ebene gemacht. Aber für die Schülerinnen und Schüler war es ein ganz besonderes Erlebnis. Sie haben viele tolle Eindrücke bekommen und jede Menge neue Freundschaften geknüpft. Wir hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen werden.“