Archäologisches Museum zeigt ‚Bodenschätze. Geschichte(n) aus dem Untergrund‘

Das größte Museum der Welt - jetzt selbst entdecken

Tierknochenglücksrad

Frankfurt am Main – Ab dem 20. Juni 2015 wird es laut im Archäologischen Museum Frankfurt! Es wird rumpeln und scheppern, quietschen und zischen, denn im Foyer des Archäologischen Museums steht die Bodenzaubermaschine und wartet darauf, ausprobiert zu werden. Die ungewöhnliche, 600 Kilo schwere Konstruktion bildet den Anfang der Sonderausstellung „Bodenschätze. Geschichte(n) aus dem Untergrund“, die vom 20. Juni bis 13. September läuft. In dieser Ausstellung können Kinder ab acht Jahren (fast) alles über den Boden und das, was im Boden gefunden wird, erfahren und vor allem selbst entdecken.

Schon mal ein richtiges Skelett ausgegraben? Oder einen Bären mit acht Pfoten gesehen? Nein? Und was haben Kaurischnecke, Schokoriegel und Ameisenlöwe gemeinsam? Irgendwas mit Boden – aber was? Boden ist das größte Museum der Welt. Er vergisst nichts und bewahrt vieles. Nur leider stellt er seine Schätze nicht aus. Um sie zu finden, muss man die Tricks der Profis kennen – und die lernt man beim Besuch der Schau „Bodenschätze. Geschichte(n) aus dem Untergrund“. Wie man zum Beispiel mittelalterliche Burgen entdeckt. Oder wie man alte Knochen datiert. Und wie eine archäologische Ausgrabung funktioniert.

Kinder und Erwachsene können in der interaktiven Erlebnisausstellung selbständig forschen, ausgraben und experimentieren. Über den faszinierenden Weg der Archäologie werden Kinder und Familien mit wichtigen Fragen zur Entstehung und zum Schutz von Böden vertraut gemacht. Wer knifflige Fragen zur Ausstellung beantworten will, kann mit dem Forscherheft auf Entdeckungstour gehen. Wenn alles richtig beantwortet wurde gibt es eine persönliche Forscherurkunde.

Die öffentlichen Familienführungen finden immer samstags und sonntags um 14 Uhr statt, können Schulen, Kitas oder private Kindergruppen können Entdeckungstouren buchen. Thematisch vertiefende und unterhaltsame Einblicke bietet das abwechslungsreiche Begleitprogramm.

Mehr Informationen zur Ausstellung gibt es unter: http://www.archaeologisches-museum.frankfurt.de. Die Ausstellung entstand im Hause der „Varusschlacht im Osnabrücker Land. Museum und Park Kalkriese“.