Wiesbaden Rheingau-Taunus: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Streifenwagen mehrere
Symbolbild, Polizei, Streifenwagen mehrere

Getreide wurde Raub der Flammen

Ein Getreidefeld in Schierstein brannte auf etwa 8.000 m².

Gegen 17:30 Uhr gingen in der Einsatzzentrale der Feuerwehr Wiesbaden mehrere Anrufe ein, die eine große Rauchentwicklung im Bereich zwischen der BAB 66 und den Bahngleisen, nördlich der Söhnlein- und der Moselstraße in Schierstein, schilderten.

Ursache war der Brand eines noch nicht abgeernteten Getreidefeldes, welches bei Eintreffen der Kräfte bereits zu einem beträchtlichen Teil eingeäschert war. Die Feuerwehr konnte daher lediglich noch die Ränder ablöschen. Dies erfolgte gemeinsam durch die Freiwilligen Feuerwehren Schierstein, Frauenstein und Biebrich sowie der Berufsfeuerwehr. Zur Sicherung der Einsatzkräfte stand ein Rettungswagen in Bereitschaft und auch die Polizei war vor Ort.

Betroffen war eine Fläche von geschätzt 8.000 m², einschließlich einer Hecke und eines kleinen Holzverschlages. Zum Ablöschen wurden etwa 6 m³ Wasser verbraucht. Der Schaden wurde auf ca. 5.000,- € geschätzt. Der Einsatz war gegen 19:15 Uhr beendet.

Acker in Brand

Wiesbaden – Am 30.06.2020, um 17:30 Uhr wird Rauch von einem Feld seitlich
der BAB A 66, Höhe des OBI-Baumarktes in Wiesbaden-Biebrich, gemeldet. Bei dem
in Brand stehenden Feld handelte es sich um einen Acker, der mit
Winterbiergerste bestellt ist. Ca. 1 ha der Gerste wurde durch das Feuer
zerstört. Angrenzend zu dem Acker befindet sich noch eine Kleingartenkolonie.
Hier wurden einige der Zäune und Einfriedungen durch das Feuer beschädigt. Warum
das Feld in Brand geriet ist noch nicht geklärt, die Ermittlungen diesbezüglich
dauern an. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 2000,- Euro. Eine
Beeinträchtigung des Verkehrs auf der angrenzenden A 66 durch den Rauch bestand
nicht.

Rabiater Kunde, Wiesbaden, Bahnhofsplatz, 30.06.2020, 11.25 Uhr

(ho)In einem Einkaufsmarkt im Lili am Wiesbadener Hauptbahnhof kam es gestern
Vormittag zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 37-jährigen
Kunden und zwei Ladendetektiven. Der Mann fiel gegen 11.25 Uhr in dem Geschäft
auf, da ihm bereits zuvor in anderer Sache ein Hausverbot erteilt worden war.
Als ihn daraufhin einer der Ladendetektive ansprach und aus dem Geschäft
begleiten wollte, wurde der Mann aggressiv. Den Schilderungen der Beteiligten
zufolge habe der 37-Jährige den Geschädigten zunächst geschlagen und getreten.
Als sein Kollege in die Szene eingriff, wurde auch er angegriffen und erlitt
dabei Verletzungen. Beide Detektive wurden nach dem Vorfall durch die Besatzung
eines Rettungswagens medizinisch versorgt. Auch nach dem Eintreffen der Polizei
reagierte der Beschuldigte äußerst aggressiv, sodass ihm Handfesseln angelegt
werden mussten. Die Beamten erstatteten Strafanzeige wegen Körperverletzung und
Hausfriedensbruch. Aufgrund des Allgemeinzustandes des 37-Jährigen wurde dieser
nach der Anzeigenaufnahme in ärztliche Behandlung übergeben.

Neffe und Kommissar rufen an, Wiesbaden, Langeooger Straße, 30.06.2020, gg.
14.00 Uhr

(ho)Die Spielarten des Betruges am Telefon sind vielfältig und die Täter lassen
sich immer neue Ideen einfallen, um auf die Opfer möglichst authentisch zu
wirken und somit an ihr Erspartes zu kommen. Dies bekam gestern Mittag auch ein
89-jähriger Mann aus der Langeooger Straße zu spüren, der zunächst von seinem
„Neffen“ angerufen wurde. Dieser gab an, nach einem Unfall dringend Geld zu
benötigen. Damit nicht genug rief nach dem Neffen noch ein Kommissar an, der den
Geschädigten vor dem „falschen Anrufer“ warnen wollte. Der 89-jährige durschaute
das Schauspiel jedoch, sodass es nicht zur Übergabe von Geld oder Wertsachen
kam. Immer wieder geben sich dreiste Trickbetrüger als Verwandte, ehemalige
Arbeitskollegen oder Schulfreunde aus und erreichen durch geschickte
Gesprächsführung, dass die Geschädigten ihnen Glauben schenken. Gerade die
Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft älterer Menschen wird hier auf äußerst
niederträchtige Art und Weise ausgenutzt. Die Polizei appelliert daher an die
älteren Mitbürger, bei solchen Anrufen äußerst sensibel zu reagieren und sich
nicht zu übereilten Geldübergaben überreden zu lassen. Im Zweifel sollte die
Polizei verständigt werden. Darüber hinaus wird in den meisten Fällen eine
Rückversicherung bei den tatsächlichen Verwandten, Freunden oder Arbeitskollegen
Klarheit bringen.

Umfangreiche Sicherheitstipps für Seniorinnen und Senioren hält die Polizei in
der Broschüre „Der goldene Herbst“ für Interessierte bereit (siehe auch
www.polizei-beratung.de).

Kind mit Fahrrad entfernt sich vom Unfallort, Wiesbaden-Erbenheim, Berliner Straße, 26.06.2020, gg. 09.45 Uhr

(ho)Die Wiesbadener Polizei sucht nach einem Kind, dass am 26.06.2020 in einen
Verkehrsunfall mit einem Pkw verwickelt war und sich danach vom Unfallort
entfernt hat. Gegen 09.45 Uhr war ein 38-jähriger Autofahrer mit seinem Opel
Astra auf der Berliner Straße unterwegs und wollte in Höhe der Hausnummer 254 in
eine Grundstückseinfahrt fahren. Dabei kollidierte er mit einem Jungen, der mit
seinem Fahrrad auf dem Gehweg fuhr. Der Junge fiel zu Boden, stand jedoch
unmittelbar wieder auf und schob sein Fahrrad zu Fuß weiter, ohne seine
Personalien anzugeben. Es ist nicht bekannt ob sich der Junge bei dem Unfall
verletzt hat. An dem Opel entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro.
Der Junge wurde als 10 bis 12 Jahre alt, ca. 1,50 Meter groß, mit dunklen kurzen
Haaren und einer kleinen Schürfwunde am Knie beschrieben. Möglicherweise sei er
afghanischer oder pakistanischer Herkunft. Hinweise zu dem Kind nimmt das 4.
Polizeirevier unter der Telefonnummer (0611) 345-2440 entgegen.

16-jähriger verursacht Autounfall, Mainz-Kastel, Rheinufer, 01.07.2020, gg. 02.30 Uhr

(ho)Ein 16-jähriger Jugendlicher hat in der vergangenen Nacht in Mainz-Kastel
einen Autounfall verursacht. Der junge Mann war als Fahrer in einem Mercedes
Benz, mit einem Bekannten als Begleiter, auf der Straße „Rheinufer“ in Richtung
Maaraue unterwegs. In einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über den Wagen
und krachte gegen einen erhöhten Bordstein. Dabei wurde der Mercedes erheblich
beschädigt. Da er als Jugendlicher natürlich noch keinen Führerschein für den
Wagen hatte, wurde gegen ihn eine Strafanzeige erstattet. Wie der 16-Jährige in
den Besitz des Wagens gekommen ist, bedarf noch weiterer Ermittlungen.

Eklige Begegnung in der Stadt, Wiesbaden, Sonnenberger Straße, 30.06.2020, gegen 14:45 Uhr

(mhe) Am Dienstagnachmittag wurde eine 31-jährige Frau beim Passieren der
Sonnenberger Straße von einer Frau bespuckt. Gegen 14.45 Uhr kreuzte sich der
Weg von zwei 31-jährigen Frauen. Die eine Frau spuckte der anderen beim
Überqueren der Straße grundlos, aber gezielt ins Gesicht, so dass diese am Mund
und den Augen getroffen wurde. Die Bespuckte erstattete daraufhin bei der
Wiesbadener Polizei eine Anzeige wegen Körperverletzung und Beleidigung.

Falschen Fuffziger untergejubelt, Wiesbaden, Christian-Zais-Straße, 30.06.2020, 22:30 Uhr

(mhe) Ein Betrüger jubelte am Dienstag einem Senioren einen gefälschten
50-Euro-Schein unter. Gestern Abend sprach ein junger Mann vor dem Wiesbadener
Kurhaus den Mann an und bat um das Wechseln eines 50-Euro-Scheins. Der ältere
Herr konnte lediglich 45 Euro herausgeben, womit der Mann jedoch einverstanden
war. Nach dem Wechsel der Scheine entfernte er sich rasch vom Tatort. Nun
bemerkte der Senior, dass er um 45 Euro betrogen worden war, denn bei dem
50-Euro-Schein handelte es sich um eine Blüte. Der Betrüger wird beschrieben als
etwa 20 Jahre jung, knapp 1,90 m groß und schlank. Er trug zum Tatzeitpunkt eine
helle Hose und ein Shirt sowie eine Baseballkappe. Hinweise zu dem Betrug
erbittet die Wiesbadener Kriminalpolizei unter 0611-345-0.

Erfolgreicher Betrug durch falsche Handwerker, Wiesbaden-Biebrich, Elsa-Brandström-Allee, 30.06.2020, 14:00 Uhr

(ka) Am Dienstagnachmittag gaben sich vier unbekannte Täter gegenüber einer
79-Jährigen als falsche Handwerker aus und entwendeten den Haustürschlüssel der
Tochter. Anschließend gelang es ihnen auf diesem Weg, insgesamt 350 Euro aus der
benachbarten Wohnung der Tochter zu stehlen. Am Dienstag stellten sich gegen
14:00 Uhr insgesamt vier unbekannte Personen als Mitarbeiter eines regionalen
Versorgungsbetriebes gegenüber einer 79-Jährigen vor. Dabei erhielten die Täter
Zutritt zur Wohnung und konnten im Zuge dessen den Wohnungstür-Schlüssel der
Tochter aus einem Schlüsselkasten entwenden. Nach aktuellem Ermittlungsstand
ließ die 79-Jährige nur einen der vermeintlichen Handwerker in ihre Wohnung
hinein. Die vorgetäuschte „Reparaturzeit“ nutzten die drei weiteren Personen, um
insgesamt 350 Euro aus der benachbarten Wohnung der Tochter zu stehlen. Nach
diesem Ablenkungsmänover gelang es den Tätern, den Schlüssel erneut unbemerkt in
den Schlüsselkasten zu hängen. Sie flüchteten anschließend in unbekannte
Richtung. Einer der Täter soll westeuropäisch ausgesehen haben, ca. 175cm groß
und von kräftiger Statur sein. Zum Tatzeitpunkt trug er braune, kurze Haare,
einen grünen Kapuzenpullover, eine dunkle Hose und führte einen Ordner mit sich.
Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise an die Wiesbadener Kriminalpolizei
unter der Telefonnummer (0611) 345-0 zu übermitteln. Die Kriminalpolizei warnt
insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure,
Stromableser oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht
bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen
anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten
Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister
oder den Stadtwerken nachfragen, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht.
Gerne können Sie weitere Informationen durch unsere Polizeiliche
Beratungsstelle, Telefon (06192) 2079-231, oder unter www.polizei-beratung.de
erfahren.

Unfallflucht in Biebrich, Wiesbaden-Biebrich, Diltheystraße, 29.06.2020, 16:30 Uhr

(ka) Einen Sachschaden in vierstelliger Höhe verursachte eine unbekannte Person
am Montagnachmittag in Biebrich, die nach einem Zusammenstoß mit einem parkenden
Fahrzeug Unfallflucht beging. In der Zeit zwischen 16:30 bis 16:45 Uhr wurde an
einem auf dem Parkplatz eines Fußballvereins in der Diltheystraße abgestellten
PKW der Marke Opel mehrere Sachschäden am rechten Kotflügel verursacht. Die
Reparatur dürfte sich auf ca. 3000 Euro belaufen. Ohne sich um den Schaden und
die Kontaktaufnahme zum Fahrzeughalter zu kümmern, flüchtete die unbekannte
Person vom Unfallort. Nach der Rückkehr des Geschädigten bemerkte dieser die
Schäden am Fahrzeug und verständigte daraufhin die Polizei. Hinweisgeber werden
gebeten, sich an den Regionalen Verkehrsdienst der Wiesbadener Polizei unter der
Telefonnummer (0611) 345-2540 zu wenden.

Rheingau-Taunus-Kreis

Autofahrt unter Drogeneinfluss

Bad Schwalbach

Am 01.07.2020 gegen 00:05 Uhr unterzog die Polizei in Taunusstein einen 18-jährigen Pkw-Fahrer einer Verkehrskontrolle. Im Laufe der Maßnahme stellte sich heraus, dass der Fahrer unter dem Einfluss vom Drogen stand, da drogentypische Ausfallerscheinungen festgestellt wurden. Im Anschluss an die Kontrolle wurde bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt. Eine Durchsuchung des Pkw förderte entsprechende Utensilien samt Cannabis-Anhaftungen zu Tage. Die Gegenstände wurden sichergestellt und gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person

Bad Schwalbach

Am Dienstag, den 30.06.2020, kam es gegen 20:08 Uhr in der Taunusstraße in Idstein-Walsdorf zu einem Verkehrsunfall, bei der eine Person leicht verletzt und zwei Gartenzäune beschädigt wurden. Eine 50-jährige Idsteinerin fuhr, ersten Ermittlungen zufolge, mit ihrem Chevrolet in der Taunusstraße rückwärts. Aus bislang ungeklärter Ursache kam sie dabei nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit dem Heck des Pkws gegen zwei Grundstücksumzäunungen. Die Fahrerin wurde bei dem Unfall glücklicherweise nur leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht. Da bei der Fahrerin Alkoholgeruch wahrgenommen wurde, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 EUR.

Berauscht am Steuer?, Taunusstein, Hahn, Scheidertalstraße, Mittwoch, 01.07.2020, 00:05 Uhr

(jn)In der vergangenen Nacht ist in Taunusstein, Hahn ein 18-jähriger Autofahrer
kontrolliert worden, der nun im Verdacht steht, während der Fahrt von
Betäubungsmitteln berauscht gewesen zu sein. Um kurz nach Mitternacht wurden
Polizisten aus Bad Schwalbach auf den Kia des 18-Jährigen aufmerksam und
überprüften das Fahrzeug samt Insassen in der Scheidertalstraße. Im Verlauf der
Kontrolle stellten die Beamten mehrere Anzeichen für einen vorausgegangenen
Drogenkonsum fest, woraufhin sie den Fahranfänger zur Wache in Bad Schwalbach
verbrachten. Nach einer Blutentnahme und der Einleitung eines
Ermittlungsverfahrens, konnte der 18-Jährige die Dienststelle wieder verlassen.
Das ausstehende Blutergebnis wird nun Aufschluss darüber geben, ob er
tatsächlich unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand.

Radler nach Unfall im Krankenhaus, Waldems, Esch, Schwalbacher Straße, Auf der Lind, Dienstag, 30.06.2020, 14:12 Uhr

(jn)Am Dienstagnachmittag ereignete sich in Waldems, Esch ein Verkehrsunfall,
bei dem eine 63-jährige Pedelec-Fahrerin so schwer verletzt wurde, dass sie
stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden musste. Wie die Unfallaufnahme
ergab hatte ein 33-jähriger Toyota-Fahrer aus Waldems um 14:12 Uhr die Straße
„Auf der Lind“ befahren und war dann nach links auf die Schwalbacher Straße
abgebogen. Hierbei übersah der 33-Jährige die herannahende, ebenfalls in Waldems
wohnhafte 63-Jährige und missachtete infolgedessen deren Vorfahrt. Es kam zu
einem Zusammenstoß, bei welchem die Zweiradfahrerin stürzte und sich schwere
Verletzungen zuzog. Nach einer ersten medizinischen Behandlung an der
Unfallstelle, wurde die Frau in ein Krankenhaus transportiert. Der entstandene
Sachschaden wird auf 3.000 Euro geschätzt.