Wiesbaden Rheingau-Taunus: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Auto, Fahrbahn, Brücke, Neutral © Buchholz Marcel on Pixabay

Sirenenprobe der Feuerwehr

Um die Funktionsfähigkeit der stadtweit vorhandenen Sirenenanlagen zu prüfen, führt die Berufsfeuerwehr Wiesbaden viermal im Jahr eine Probe durch. Die nächste Sirenenprobe findet am Dienstag, 14. Juli, 19 Uhr im gesamten Wiesbadener Stadtgebiet statt. Für die Dauer von fünf Sekunden wird ein kurzer Testton zu hören sein.

Die Funktionsfähigkeit der einzelnen Sirenen wird von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden vor Ort überprüft. Für 2020 ergeben sich noch folgende Termine: Samstag, 3. Oktober, 12 Uhr, einminütiger auf- und abschwellender Heulton „Warnung der Bevölkerung“.

Gemäß des Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetzes haben die Gemeinden die Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall sicherzustellen. Nach dem Katastrophenschutzkonzept des Hessischen Innenministeriums werden in Wiesbaden folgende Möglichkeiten genutzt: eine im Gemeindegebiet flächendeckende Sirenenbeschallung mit dem Signal „Eine Minute Dauerton, zweimal unterbrochen“ (Feueralarm) sowie in einigen Bereichen eine flächendeckende Sirenenbeschallung mit dem Signal „Eine Minute Heulton“ (Warnung der Bevölkerung).

Folgende Verhaltensregeln sollten vor allem beim Signal „Warnung der Bevölkerung“ eingehalten werden. Diese sind einheitlich durch das Bundesministerium des Innern geregelt und gelten auch in Wiesbaden: Sofort Türen und Fenster schließen; den Aufenthalt im Freien vermeiden; das Radio einschalten und auf Durchsagen achten; aktuelle Meldungen der Feuerwehr beachten, auch unter www.feuerwehr-wiesbaden.de; Nachbarn verständigen; Lüftungs- und Klimaanlagen ausschalten.

Tätlicher Angriff am Warmen Damm, Wiesbaden, Paulinenstraße, Samstag, 04.07.2020, gg. 23:15 Uhr

(ka)Ein 18- und ein 17-Jähriger sind in der Nacht zum Sonntag in der Parkanlage
„Warmer Damm“ Opfer eines tätlichen Angriffs geworden, nachdem sie zuvor zu
einem Kampf aufgefordert wurden. Gegen 23:15 Uhr traten im Park an der
Paulinenstraße zunächst drei unbekannte Personen auf die beiden Jugendlichen und
ihre Begleiter zu und forderten sie zu einer Kampfhandlung auf. Aus dieser
zunächst verbalen Bedrohung schlug schließlich einer der Täter den 18-Jährigen
ins Gesicht. Im weiteren Verlauf versuchte der 17-Jährige verbal auf die
unbekannten Personen einzuwirken, woraufhin er ebenfalls von einem weiteren
Angreifer per Faustschlag niedergestreckt wurde. Die beiden Angreifer konnten
durch die Opfer näher beschrieben werden. Einer der Täter soll nach Angaben der
Jugendlichen ca. 18-20 Jahre alt, ca. 180cm groß sowie leicht korpulent gewesen
sein. Er trug zum Tatzeitpunkt dunkelblondes, zurück gegeltes Haar, eine
schwarze Umhängetasche und ein weißes Oberteil. Er könnte deutscher Herkunft
gewesen sein. Der zweite, unbekannte Täter soll den Jugendlichen zufolge
ebenfalls ca. 18-20 Jahre alt, ca. 185cm groß und von normaler Statur gewesen
sein. Er trug während des Angriffs dunkle, kurze, lockige Haare, einen
Oberlippenbart, eine Umhängetasche und einen weiß-grauen Pullover mit Streifen
an den Ärmeln. Sein Erscheinungsbild wird als südländisch beschrieben. Zeugen
des Vorfalls werden gebeten, sich mit Hinweisen zum Geschehen an das Haus des
Jugendrechts unter der Telefonnummer (0611) 345-2610 zu wenden.

20-Jähriger von Personengruppe überfallen, Wiesbaden, Klosterweg, Samstag, 04.07.2020, gg. 00:40 Uhr

(ka)Kurz nach Mitternacht kam es am Samstag zu einem tätlichen Angriff einer
größeren Personengruppe auf einen 20-Jährigen, der dabei durch Tritte ins
Gesicht verletzt wurde. Gegen 00:40 Uhr wurde der 20-Jährige zunächst von einer
zehn- bis zwölfköpfigen Personengruppe im Klosterweg angesprochen und beleidigt.
Im weiteren Verlauf kam es zu einer Rangelei, die zum Sturz des Mannes führte.
Der 20-Jährige wurde daraufhin durch Tritte in sein Gesicht verletzt. Nach
bisherigen Ermittlungen soll es sich bei einem der Angreifer um einen ca. 25-
bis 30-Jährigen mit vermutlich südländischer Herkunft handeln. Der Täter trug
zum Zeitpunkt des Geschehens einen Dreitage-Bart, eine schwarze Jacke, schwarze
Jeans. Zudem erkannte der 20-Jährige eine Tätowierung am linken Unterarm in
Schriftform. Der Täter soll akzentfrei deutsch gesprochen haben. Die
Personengruppe der Angreifer flüchtete anschließend in Richtung des Westcenters
in Wiesbaden-Dotzheim. Hinweise zur Personengruppe und dem Tatgeschehen können
Zeugen an das 3. Polizeirevier unter der Telefonnummer (0611) 345-2350 melden.

49-Jähriger verletzt Polizeibeamten, Wiesbaden, Carl-von-Linde-Straße, Sonntag, 05.07.2020, gg. 16:50 Uhr

(ka)Am späten Sonntagnachmittag hat ein 49-Jähriger einen Polizeibeamten der
Wiesbadener Polizei mit einem Motorradhelm verletzt. Gegen 16:50 Uhr befanden
sich Einsatzkräfte zur Anzeigenaufnahme in der Carl-von-Linde-Straße, als der
49-Jährige mit seinem Roller zum Geschehen hinzukam. Nach Erreichen der
Örtlichkeit setzte er seinen Helm ab, bedrohte daraufhin einen der Beamten auf
verbale Weise und näherte sich den Polizisten in bedrohlicher Form. Auf das
Zurückweisen durch die Einsatzkräfte reagierte der 49-Jährige, indem er einen
der eingesetzten Polizisten mit seinem Helm schlug. Nach der erfolgten Festnahme
kamen Familienangehörige des 49-Jährigen zum Geschehen hinzu, woraufhin unter
Androhung polizeilichen Zwangs keine weiteren Störungen erfolgten. Der Angreifer
wurde schließlich festgenommen und auf das 3. Polizeirevier gebracht. Im Zuge
des gesamten Polizeieinsatzes beleidigte der 49-Jährige die Einsatzkräfte
fortlaufend. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen.

Illegales Straßenrennen in Mainz-Kastel, Mainz-Kastel, Theodor-Heuss-Brücke, Sonntag, 05.07.2020, gg. 22:30 Uhr

(ka)Ein illegales Straßenrennen lieferten sich ein 26- und ein 22-Jähriger am
späten Sonntagabend in Mainz-Kastel. Gegen 22:30 Uhr befuhren zwei Autofahrer
mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Theodor-Heuss-Brücke in
Fahrtrichtung Mainz. Dabei fuhren sie zunächst mit hoher Geschwindigkeit aus
Mainz-Kastel kommend hintereinander, ehe sie vom Beginn der Brücke an stark
beschleunigten. Während ihrer Fahrt auf der Brücke kam es zu einem
Überholmanöver, bei dem die beiden Autofahrer weiter beschleunigten und sich von
den eingesetzten Polizeikräften sichtbar entfernten. In Mainz konnten der 26-
und der 22-Jährige schließlich angehalten und kontrolliert werden. Beide
Fahrzeuge sowie die Führerscheine der beteiligten Autofahrer wurden
sichergestellt, ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde durch den
Regionalen Verkehrsdienst der Wiesbadener Polizei eingeleitet. Augenzeugen des
illegalen Straßenrennens werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0611)
345-0 zu melden.

Angriff auf offener Straße: 29-Jähriger schwer verletzt, Wiesbaden, Karlstraße, Samstag, 04.07.2020, gg. 15:15 Uhr

(ka)Schwer verletzt wurde ein 29-Jähriger am Samstagnachmittag, als er vor
seiner Wohnanschrift die „Biker“-Demonstration anschaute. Gegen 15:15 Uhr betrat
der 29-Jährige die Karlstraße in der Wiesbadener Innenstadt, um sich den Aufzug
der Motorradfahrer anlässlich der Demonstration „Biker for Freedom“ vor seiner
Haustür anzuschauen. Dabei wurde er vermutlich von drei Personen angegriffen,
die aus einem benachbarten Haus gekommen sein könnten. Nach Angaben des
29-Jährigen wurde er im Bereich des Gehwegs von drei unbekannten Tätern
geschubst und geschlagen. Durch diesen Angriff fiel der Mann auf die
Bordsteinkante und zog sich dabei schwere Verletzungen zu, die einen
anschließenden Transport mit dem Rettungswagen in eine Wiesbadener Klinik
erforderten. Nach Angaben des 29-Jährigen handelte es sich um insgesamt drei
Angreifer. Einer der bislang unbekannten Täter soll ca. 30 Jahre alt gewesen
sein und eine Irokesenfrisur tragen. Die beiden weiteren Angreifer werden
jeweils mit ca. 20 Jahren geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich mit
entsprechenden Hinweisen zu den Tätern und zum Tatgeschehen an das 1.
Polizeirevier unter der Telefonnummer (0611) 345-2140 zu wenden.

Hochwertiges Fahrrad gestohlen, Wiesbaden, Adolfsallee, Mittwoch, 24.06.2020 – Samstag, 04.07.2020,

(däu)In der Zeit von Mittwoch vorletzter Woche bis vergangenem Samstag wurde in
Wiesbaden ein hochwertiges Mountainbike durch unbekannte Täter entwendet. Die
Täter schlugen in einem Keller in der Adolfsallee zu, indem sie gewaltsam das
Fahrradschloss überwanden und anschließend das Fahrrad der Marke Simplon im Wert
von mehreren Tausend Euro an sich nahmen. Die Polizei empfiehlt, Fahrräder immer
mit stabilen Ketten-, Bügel- oder Faltschlössern an einem festen Gegenstand
anzuschließen. Weitere Tipps zur Kriminalprävention finden Sie unter
www.polizei-beratung.de. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem 4.
Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2440 in Verbindung
zu setzen.

Mehrere Lkw zerkratzt – hoher Sachschaden, Mainz-Kastel, Wiesbadener Straße, Samstag, 04.07.2020 – Sonntag, 05.07.2020,

(däu)In der Nacht von Samstag auf Sonntag zerkratzten Vandalen in Mainz-Kastel
die Fahrer- und Beifahrerseite von mindestens zwei Lkw. Die beiden Fahrzeuge
standen hintereinander geparkt in der Wiesbadener Straße. Der verursachte
Sachschaden beträgt mehrere Tausend Euro. Zeugen und mögliche weitere
Geschädigte werden gebeten, sich telefonisch bei dem 2. Polizeirevier unter der
Rufnummer (0611)345-2240 zu melden.

Demonstrationen im Stadtgebiet gut verlaufen,

Wiesbaden – Wiesbaden, 04.07.2020

(pa)Nachdem am Samstag in Wiesbaden mehrere angemeldete Demonstrationen
abgehalten wurden, zieht die Polizei ein positives Fazit. Alle Versammlungen
verliefen friedlich und – bis auf bereits erwartete Verkehrsbeeinträchtigungen –
ohne besondere Vorkommnisse.

Im Rahmen der beiden größten Versammlungen – einer Motorraddemonstration der
Gruppe „Biker for Freedom“ mit circa 7.500 Teilnehmenden und einem Aufzug der
Gruppe „Silent Demo“ mit dem Motto „Black Lives Matter“, an dem etwa 600
Menschen teilnahmen – kam es zu vorübergehenden Straßensperrungen im
Stadtgebiet. Die Anreise der großen Zahl von Bikerinnen und Bikern in die eigens
dafür gesperrte Mainzer Straße hatte Rückstaus bis auf die Bundesautobahnen zur
Folge. Um einen Überblick der Verkehrslage zu gewährleisten und auf das
Staugeschehen mit entsprechenden Verkehrsmaßnahmen zu reagieren, setzte die
Polizei zeitweise auch einen Hubschrauber ein.

Verunglückter Kletterer aus Steilhang gerettet – Höhenretter unterstützen Einsatzkräfte in Rheinland-Pfalz

Feuerwehr Wiesbaden

Am heutigen Nachmittag wurde gegen 16:00 Uhr die Feuerwehr Wiesbaden im Rahmen der luftgestützten Höhenrettung zu einer überörtlichen Unterstützung der Einsatzkräfte im rheinland-pfälzischen Trechtingshausen alarmiert. Sofort machten sich zwei Höhenretter auf der Feuerwache einsatzklar und fuhren den Landeplatz am Polizeipräsidium Westhessen an, wo sie von einem speziell ausgerüsteten Hubschrauber der hessischen Polizeifliegerstaffel aufgenommen wurden. Zusätzlich machten sich weitere Höhenretter mit Einsatzfahrzeugen und entsprechender Spezialausrüstung bodengebunden auf den Weg zur Einsatzstelle, um für alle Fälle gerüstet zu sein.

An einer Felswand im dicht bewachsenen Wald im Morgenbachtal war die örtlich zuständige Feuerwehr, die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Ingelheim sowie der Rettungsdienst bereits bei dem Patienten und hatten ihn medizinisch Erstversorgt und für die weitere Rettung vorbereitet. Die Person war beim Sportklettern aus ca. 6m Höhe abgestürzt und lag direkt unterhalb einer Felswand in einem steilen Hang.

Vor Ort wurde ein Höhenretter mit einer am Hubschrauber angebrachten Seilwinde abgewinscht, also abgeseilt, und übernahm den Patienten. In einem Luftrettungssack wurde der Patient mit dem Höhenretter zum Hubschrauber aufgewinscht und zum Übergabeort in den Rheinwiesen geflogen. Dort wurde der Patient an den Rettungshubschrauber Christoph 77 aus Mainz übergeben, der den schwer verletzten Kletterer in eine Mainzer Klinik flog. So konnte eine sehr patientenschonende Rettung aus dem Steilhang durchgeführt werden. Andernfalls hätte man den Verletzten mit einer Vielzahl an Einsatzkräften über schmale Felssteige und Wege langwierig aus dem steilen Gelände tragen müssen, was nicht nur sehr anstrengend sondern auch für Patient und Einsatzkräfte sehr gefährlich gewesen wäre.

Die luftgestützte Höhenrettung, bestehend aus dem fliegerischen Personal der Polizeifliegerstaffel Hessen und der Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Wiesbaden, führt in den Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland diese Rettungseinsätze durch. Die Rettungsmaßnahmen werden vor Ort eng mit den zuständigen örtlichen Einsatzkräften abgestimmt.

Jugendlicher mit Messer verletzt, Wiesbaden, Murnaustraße, Kulturpark, 05.07.2020, gg. 02.00 Uhr

Wiesbaden – (pa)In der Nacht zum Sonntag wurde im Rahmen einer
Auseinandersetzung im Bereich des Kulturparks in der Murnaustraße ein 17 Jahre
alter Jugendlicher mit einem Messer verletzt. Die Polizei erhielt über die
Rettungsleitstelle Kenntnis von dem Geschehen und nahm umgehend die Ermittlungen
auf. Ersten Erkenntnissen nach gerieten ein 17-Jähriger aus dem
Rheingau-Taunus-Kreis und ein gleichaltriger Begleiter gegen 02.00 Uhr mit einer
Gruppe junger Männer – zunächst verbal – in Streit. In dessen weiteren Verlauf
soll eine Person aus der Gruppe ein Messer gezogen und dem 17-Jährigen damit
eine Verletzung in Halsbereich zugefügt haben. Anschließend seien der Täter und
seine Begleiter geflüchtet. Der Verletzte wurde vor Ort durch den Rettungsdienst
und einen Notarzt erstversorgt und zur Behandlung in eine Klinik gebracht, die
er mittlerweile wieder verlassen konnte. Die umgehend eingeleiteten
Fahndungsmaßnahmen führten bisher nicht zur Ergreifung eines Tatverdächtigen. Es
liegt jedoch eine Beschreibung des Täters vor. Dieser soll etwa 18 bis 20 Jahre
alt, circa 180cm groß und von südländischem Erscheinungsbild gewesen sein. Er
habe kurze Haare und einen Drei-Tage-Bart gehabt. Getragen habe der Mann eine
Basecap, ein weißes langärmliges Polo-Shirt, eine helle Jeanshose sowie eine
Umhängetasche. Zur Tatzeit hielten sich diverse Kleingruppen im Bereich des
Kulturparks auf, von denen sich einige beim Eintreffen der Polizei entfernten.
Die Wiesbadener Kriminalpolizei bittet daher Zeugen, die Angaben zum Geschehen
vor Ort oder der Identität des Täters machen können, sich unter der
Telefonnummer (0611) 345 – 0 zu melden. Beamte der Kriminalpolizei sind am
Sonntagmorgen im Tatortbereich zur weiteren Spurensicherung und Ermittlung im
Einsatz.

Junger Mann geschlagen und getreten

Wiesbaden – Um 00:20 h wurde in der vergangenen Nacht ein 20-jähriger
Wiesbadener, der in Begleitung eines Freundes auf einer Parkbank am Wallufer
Platz saß, von einem ebenfalls jungen Mann angesprochen und um eine Zigarette
gebeten. Nachdem er diese Bitte ablehnte, wurde er von dem Mann zunächst
mehrfach mit der flachen Hand und, nachdem er aufgestanden war, 2 – 3 mal mit
der Faust ins Gesicht geschlagen. Hierdurch ging er zu Boden, wo ihm der
Unbekannte dann noch gegen den Kopf trat. Daraufhin flüchtete der Schläger, der
sich in Begleitung eines zweiten Mannes befand, der sich jedoch nicht an der Tat
beteiligte,in Richtung Schiersteiner Straße und weiter Richtung
Kaiser-Friedrich-Ring. Der Täter wurde von dem Geschädigten als ca. 1,70 m groß
beschrieben. Er sei Anfang 20 und habe schulterlange, dunkle Haare. Der
Angreifer war mit einem roten Jogginganzug bekleidet. Sein Begleiter war
ebenfalls männlich, von dunkler Hautfarbe und hätte lockige, schwarze Haare
gehabt. Der Verletzte wurde vom Rettungsdienst in ein Wiesbadener Krankenhaus
eingeliefert, wo die Schwere der Verletzungen untersucht werden sollte. Diese
stellten sich glücklicherweise als nicht so schwer dar, so dass der junge Mann
nach der Untersuchung entlassen werden konnte. Mitbürger, die Angaben zu der Tat
oder zu dem flüchtigen Täter machen können, werden gebeten, sich mit dem 3.
Polizeirevier unter 0611/345-2340 oder mit jeder anderen beliebigen
Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Fahrradfahrer bei Sturz schwer verletzt, Kiedrich, Eltviller Straße, Samstag, 04.07.2020, gegen 16:50 Uhr,

(däu)Ein 65-jähriger Fahrradfahrer wurde am Samstag bei einem Sturz in der
Eltviller Straße in Kiedrich schwer verletzt. Der Mann war mit seinem Pedelec in
einer Gruppe von Radfahrern unterwegs. Als er von der Straße auf einen Radweg
wechseln wollte, kam der 65-Jährige aus ungeklärter Ursache zu Fall, so dass er
anschließend in eine Klinik eingeliefert werden musste. An dem Pedelec entstand
nur leichter Sachschaden.

Umgestürzter Traktor mit Anhänger, Oestrich-Winkel, Engerweg, Freitag, 03.07.2020, 17:00 Uhr,

(däu)Am Freitagnachmittag verunglückte in Oestrich-Winkel ein Traktor samt
Anhänger, so dass der 20-jährige Fahrer hierbei leicht verletzt wurde. Der
20-Jährige fuhr mit seinem Gespann den Engerweg in Richtung Rhein, als er aus
ungeklärter Ursache die Kontrolle über den Traktor verlor und dieser samt
Anhänger auf die linke Seite kippte. Der Fahrer wurde in ein Krankenhaus
gebracht, an dem Traktor sowie an dem Hänger entstand ein Gesamtschaden von
mehreren Tausend Euro.

Motorrollerfahrer bei Verkehrsunfall verletzt, Rüdesheim, Albertistraße, Freitag, 03.07.2020, 13:40 Uhr,

(däu)Ein 41-jähriger Motorrollerfahrer ist am Freitagnachmittag bei einem
Verkehrsunfall in Rüdesheim leicht verletzt worden. Der 41-jährige Rüdesheimer
befuhr mit seinem Leichtkraftrad die Albertistraße in Richtung Bundesstraße 42,
als er aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Roller verlor, zur
Seite umkippte und stürzte. Der Fahrer wurde vorsorglich in ein Krankenhaus
eingeliefert.

PKW mit Originalschlüssel gestohlen, Kiedrich, An der Klostermühle, Sa., 04.07.2020, 21.00 Uhr – So., 05.07.2020, 05.30 Uhr,

(mhe) In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde in Kiedrich ein Audi mit dem
Originalschlüssel gestohlen. Der Eigentümer des Wagens hatte den
Fahrzeugschlüssel auf dem Tresen eines Gastronomiebetriebes in der Straße An der
Klostermühle abgelegt. Der Dieb nutzte einen unbeobachteten Moment und nahm den
Schlüssel an sich. Anschließend begab der Täter sich zu dem Auto und fuhr davon.
Der Eigentümer des gestohlenen Wagens gab an, dass es sich um einen älteren
grauen Audi A 2 mit dem amtlichen Kennzeichen RÜD-LW 55 handelt. Bei Hinweisen
zum Verbleib des gestohlenen Audis wenden Sie sich bitte an die Kriminalpolizei
in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-0.

Gartenhütte aufgebrochen, Geisenheim, Kleingartengelände Schönbornsche Au, Sa., 04.07.2020, 23.30 Uhr – So., 05.07.2020, 09.00 Uhr,

(mhe) Ein unbekannter Täter brach in der Nacht von Samstag auf Sonntag in
Geisenheim im Kleingartengelände „Schönbornsche Au“ in eine Gartenhütte ein. Die
Gartenhütte wurde bei dem Einbruch beschädigt, denn der Dieb brach die Hütte auf
und durchsuchte diese. Er wurde fündig und stahl dem Eigentümer ein Mobiltelefon
von Sony Ericsson und eine Computerfestplatte. Der Wert des Diebesgutes beläuft
sich auf mehrere Hundert Euro. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich telefonisch
bei der Polizeistation Rüdesheim unter der Telefonnummer (06722) 9112-0 zu
melden.

Auseinandersetzung am Bahnhofsvorplatz, Eltville, Bahnhofsvorplatz, Sonntag, 05.07.2020, 21.15 Uhr,

(mhe) Zu einer Auseinandersetzung unter mehreren Personen kam es am Sonntagabend
auf dem Eltviller Bahnhofsvorplatz. Dort wurde ein 32-jähriger Mann gegen 21.15
Uhr von einem jugendlichen Pärchen angepöbelt. Aus einer zunächst verbalen
Streitigkeit wurden dann gegenseitige Handgreiflichkeiten. Die Teenager
flüchteten in Richtung Wilhelmstraße. Zeugen werden gebeten, sich telefonisch
bei der Polizeistation Eltville unter der Rufnummer (0611) 9090-0 zu melden.