Kryptowährungen
Deutsche Banken dürfen seit diesem Jahr Kryptowährungen verkaufen (Foto: Pixabay)

Wer sein Vermögen in den vergangenen Jahren wirksam anlegen wollte, konnte auf eine neue Möglichkeit zurückgreifen.

Kryptowährungen präsentieren sich als eine passende Alternative, die dazu in der Lage ist, in kurzer Zeit ansehnliche Renditen zu liefern. Bis heute ist daher die Nachfrage ungebrochen groß. Doch für welche Privatanleger handelt es sich wirklich um eine sinnvolle Alternative? Wir sind genau dieser Frage nachgegangen und haben uns genauer mit dem Thema beschäftigt.

Ein rasanter Aufstieg

Schon in der Anfangszeit konnten digitale Währungen eine besondere Aufmerksamkeit genießen. Doch es war kaum abzusehen, dass sie eine solche Wertentwicklung nach sich ziehen würden. Wer den Trend frühzeitig erkannte, der war dazu in der Lage, daraus einen enormen finanziellen Gewinn zu schlagen. Auch wenn der Kursanstieg in diesen Tagen weniger rasant ist – nach wie vor handelt es sich für Anleger um eine interessante Option.

Besonders in der Zeit niedriger Zinsen, in der andere Anlagen nicht mehr die gewünschten Gewinne abwerfen, werden Kryptowährungen mit großem Interesse gehandelt. Heute pendelte sich der Kurs der verschiedenen Währungen ein. So rückt immer mehr die langfristige Investition an die Stelle der Spekulation.

Erwerb bei Banken oder im Internet

Doch wie kann ein Privatanleger vorgehen, der beispielsweise Ripple kaufen möchte? Der direkte Weg führt über ein eigenes Wallet, in dem die Währung gehandelt werden kann. Zum jeweiligen Ripple Kurs kann dann ein beliebig großer Anteil ins Wallet geholt werden. Damit geht ein Teil der digitalen Währung direkt in den eigenen Besitz über. Später ist es dann möglich – im Idealfall nach deutlichen Kurssteigerungen – wieder gegen Euro zu verkaufen und damit eine Rendite einzufahren.

Grundsätzlich ist der Weg des Erwerbs im Internet einfach zu gehen, dafür sorgen hilfreiche Erklärungen. Es sind keine besonderen Kenntnisse notwendig, um heute in Kryptowährungen zu investieren. Um den Markt aber einer noch breiteren Masse zugänglich machen zu können, dürfen Kryptowährungen in diesen Tagen auch bei Banken gehandelt werden. Es gibt demnach auch einen ganz klassischen Weg mitsamt persönlicher Beratung. Möglich machte dies eine Gesetzesänderung, die zum 1. Januar 2020 in Kraft trat. Doch noch nicht jede Bank bietet ihren Kunden die Gelegenheit, diese alternative Methode auch zu nutzen.

Privatanleger profitieren von der Volatilität

Zuletzt wurde der Kauf von Kryptowährungen aufgrund der deutlichen Kursschwankungen sehr gerne als vorteilhaft für risikobereite Anleger betrachtet. Doch die Praxis zeigt ein ganz anderes Bild. Denn bei einer geringen Gewichtung im Depot ist es auch für konservative Anleger möglich, sinnvoll in digitale Währungen zu investieren. Zwar mag die Volatilität höher sein als in anderen Anlageklassen, doch darin liegt auch ein immenser Vorteil.

Es sind die Auf und Abs des Kurses, welche Investoren in schöner Regelmäßigkeit die Chance bieten, günstig einzusteigen oder Gewinne mitzunehmen. Entscheidend ist dabei das richtige Timing, um Hoch- und Tiefpunkte zu erhaschen. Dann kann es sich um ein renditestarkes Investment handeln, das längst nicht mehr nur den Experten vorbehalten ist. Stattdessen hat praktisch jeder die Möglichkeit, daraus einen enormen Nutzen zu ziehen und in einer Zeit der niedrigen Zinsen einen deutlichen Wertzuwachs zu erzielen.