Mannheim-Neckarstadt: 35-jähriger Mann durch äußere Gewalteinwirkung getötet; Sonderkommission „Lorbeer“ richtet Hinweistelefon ein

Symbolbild, Polizei, Absperrung, Band © on Pixabay
Symbolbild, Polizei, Absperrung © on Pixabay

Mannheim-Neckarstadt (ots) – Am Montagmorgen des 13. Juli 2020 wurde ein
35-jähriger Mann tot in seiner Wohnung in der Neckarstadt aufgefunden. Aufgrund
der äußeren Umstände fiel der Mann einem Gewaltverbrechen zum Opfer.

Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, wurde er am 04. Juli 2020 letztmals
lebend gesehen.

Die Leiche des Mannes wurde beschlagnahmt und zum Institut für Rechtsmedizin der
Universität Heidelberg gebracht, wo eine Obduktion die Todesumstände sowie den
Todeszeitpunkt klären soll.

Das Polizeipräsidium Mannheim hat zur Klärung der Tat eine 45-köpfige
Ermittlungsgruppe „Lorbeer“ gegründet, die ihre Arbeit bereits aufge-nommen hat.

FOLGEMELDUNG

Mannheim-Neckarstadt (ots) – Am Montagmorgen des 13. Juli 2020 wurde ein
35-jähriger Mann tot in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der
Laurentiusstraße im Stadtteil Neckarstadt-West aufgefunden. Aufgrund der äußeren Umstände gingen die Ermittler von einem Gewaltverbrechen aus.

Eine noch am Montagnachmittag beim Institut für Rechtsmedizin der Universität
Heidelberg durchgeführte Obduktion der Leiche bestätigte den Verdacht. Der Mann wurde durch äußere Gewalteinwirkung getötet.

Aufrund neuester Erkenntnisse wurde der 35-Jährige am 05. Juli 2020 letztmals
lebend gesehen. Die rechtmedizinischen Untersuchungen zur Ermittlung des genauen Todeszeitpunktes sind noch im Gange.

Das Polizeipräsidium Mannheim hat nach Bekanntwerden der Tat in Abstimmung mit
der Staatsanwaltschaft Mannheim unverzüglich eine 45-köpfige Sonderkommission
„Lorbeer“ eingerichtet, die bereits am Montagvormittag ihre Arbeit aufnahm. Der
Schwerpunkt der Ermittlungen liegt derzeit unter anderem auf dem Sektor der
Spurensicherung und Spurenauswertung, die durch die Zentrale Kriminaltechnik
durchgeführt wird. Darüber hinaus ist die Ermittlung des persönlichen Umfelds
des Opfers ein erster wichtiger Baustein der „Soko“-Arbeit.

Zur Klärung der Tat ist die Soko „Lorbeer“ besonders auf die Mitwirkung der
Bevölkerung angewiesen. Zu diesen Zweck wurde ein Hinweistelefon eingerichtet.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat, zum Opfer aber auch zu dem noch
unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel.: 0621/174-5555
zu melden. Anrufe werden rund um die Uhr entgegengenommen.