Wiesbaden Rheingau-Taunus: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Auto, Fahrbahn, Brücke, Neutral © Buchholz Marcel on Pixabay

Polizeibeamte beleidigt, Wiesbaden, Wörthstraße, 12.08.2020, gg. 02.10 Uhr

(kk)In der Wörthstraße in Wiesbaden wurden Polizisten in der Nacht zum Mittwoch
von einem 35-jährigen Anwohner erheblich beleidigt. Die Polizei musste in einem
Mehrfamilienhaus mehrfach für Ruhe sorgen, da ein 35-jähriger Anwohner die
Nachtruhe der übrigen Bewohner nachhaltig störte. Hier beleidigte er die
Polizisten erheblich und wurde letztlich in polizeiliches Gewahrsam genommen.
Der 35-Jährige muss sich nun in einem gegen ihn eingeleiteten Strafverfahren
wegen Beleidigung und einem Bußgeldverfahren wegen der nachhaltigen Ruhestörung
verantworten.

Ins Freibad ohne Eintrittskarte, Wiesbaden, Freibad Maaaraue, 11.08.2020, gg. 17:25 Uhr

(kk)Ein 37-jähriger Vater hatte bereits am Dienstagnachmittag mit seinen beiden
Kindern den Zaun des Freibades in der Maaraue überstiegen und diesen beschädigt.
Der 37-jährige Wiesbadener hatte keine gültige Eintrittskarte zum Freibad
erhalten und hatte sich entscheiden mit seinen Kindern den Zaun zu überklettern.
Der Zaun war dadurch beschädigt worden. Gegen den 37-Jährigen wurde eine
Strafanzeige erstattet.

Auseinandersetzung auf offener Straße, Wiesbaden, Fritz-Erler-Straße, 11.08.2020, gg. 18:15 Uhr

(kk)Am Dienstagabend war es in der Fritz-Erler-Straße zunächst zu einer
Auseinandersetzung zwischen einer Frau und einem Mann gekommen. Die 34-Jährige
war mit dem 31-Jährigen auf der Straße zunächst in ein Streitgespräch geraten,
da sie diesen zuvor beleidigt haben soll. Das Streitgespräch endete anschließend
in einer handfesten Auseinandersetzung, wobei sich beide gegenseitig verletzten.
Die 34-Jährige wurde mit leichten Verletzungen in einem Wiesbadener Krankenhaus
behandelt.

Blutende Frau sitzt auf Gehweg, Wiesbaden, Klagenfurter Ring, 12.08.2020, 01.10 Uhr

(kk)Im Klagenfurter Ring wurde in der Nacht zum Mittwoch eine 44-jährige
Wiesbadenerin mit blutendem Gesicht, auf dem Gehweg sitzend, aufgefunden.
Derzeit ist nicht bekannt, ob eine strafbare Handlung oder ein mögliches
Sturzgeschehen ursächlich für die Verletzungen der Frau war. Die 44-Jährige
selbst konnte dazu keinerlei Angaben machen. Sie wurde nach einer ambulanten
Behandlung in einem Krankenhaus wieder entlassen. Dazu hat das 5. Polizeireviers
die Ermittlungen aufgenommen und bitte Zeugen und Hinweisgeber sich unter der
Telefonnummer (0611) 345-2540 zu melden.

Vorsicht: Falsche Polizeibeamte, Stadtgebiet Wiesbaden, 11.08.2020, nachmittags bis abends

(kk)Trickbetrüger gaben sich in der letzten Zeit immer wieder am Telefon als
Polizisten aus, um vorwiegend ältere Menschen zur Herausgabe ihrer Wertsachen zu
bewegen. Im Laufe des Dienstagmittags bis Dienstagabend wurde diese Masche in
Wiesbaden mehrfach versucht. Die Täter gingen dabei immer gleich vor. Man habe
eine Einbrecherbande festgenommen, von der jedoch noch ein Täter flüchtig sei.
Bei den Ermittlungen sei ein Zettel gefunden worden, auf dem der Name des
Angerufenen stehe. So wird den Geschädigten Angst eingejagt und gleichzeitig
vorsichtig nach Barvermögen und Wertsachen gefragt. Glücklicherweise sind bisher
keine Hinweise bei der Polizei eingegangen, dass jemand auf dem Trick
tatsächlich hereingefallen ist. Jedoch kam es in der Vergangenheit immer wieder
vor, dass mit dieser Tatbegehungsweise die gesamten Ersparnisse und diverse
Wertgegenstände, vor allem von Seniorinnen und Senioren, in die Hände der Täter
fielen. Die Polizei Wiesbaden weist daher noch einmal ausdrücklich auf die
Gefahr vor Trickbetrügern und Trickdieben hin und gibt folgende Hinweise: Lassen
Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance,
legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist
keinesfalls unhöflich! Auflegen sollten Sie vor allem dann, wenn Sie nicht
sicher sind, wer anruft und der Anrufer sie nach persönlichen Daten und ihren
finanziellen Verhältnissen fragt, z.B. ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere
Wertgegenstände im Haus haben. Seien Sie vor allem dann misstrauisch, wenn Sie
jemand unter Druck setzt und Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt
aufzunehmen, z.B. zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen
soll. Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort
an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.

Falsches Spiel mit der Liebe – „Love Scamming“, Wiesbaden, 11.08.2020, Zeitpunkt der Anzeigenerstattung

(kk)Ein 47-jähriger Wiesbadener ist aus Liebe zu einer Internetbekanntschaft
Opfer einer dreisten Trickbetrügerin geworden. Die Tat endete mit der
Geldüberweisung des Mannes ins Ausland, was einen Schaden in Höhe von mehreren
Tausend Euro nach sich zog. Der 47-Jährige lernte bereits im März eine,
angeblich in Übersee lebende, Frau auf einer Internetplattform kennen. Er baute
zu ihr über „social media“ eine emotionale Beziehung auf. Die Frau täuschte
finanzielle Probleme vor und setzte ihn derart unter Druck, dass er ihr mehrere
Tausend Euro zukommen ließ. Diese Masche ist nicht neu. Das Love- oder
Romance-Scamming ist besonders perfide und für die Opfer mit hohem emotionalem
Stress verbunden. In Online-Partnerbörsen oder auch in sozialen Netzwerken sind
die Scammer auf der Suche nach potenziellen Opfern. Ist ein Kontakt erst einmal
hergestellt, werden diese mit Liebesbekundungen und Aufmerksamkeit überhäuft –
und zwar einzig und allein mit dem Ziel, ihnen das Geld aus der Tasche zu
ziehen. Sei Sie daher äußerst vorsichtig im Umgang mit Fremden im Internet.
Besonders hellhörig sollten Sie vor allem dann werden, wenn Sie aufgefordert
werden, aufgrund einer Notlage Bargeld ins Ausland zu überweisen. Die
Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Sie ihr Geld nie wiedersehen werden! Weitere
Informationen zum Thema Love- oder Romance-Scamming erhalten Sie unter
www.polizei-beratung.de

Mängel bei Lkw festgestellt, Wiesbaden-Biebrich, Am Parkfeld, 12.08.2020, von 07.30 Uhr bis 11.00 Uhr

(ho)Speziell ausgebildete Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Westhessen, der
Landeshauptstadt Wiesbaden und des Zolls, haben heute im Laufe des Vormittages
Lkw der Gewichtsklassen von 2,8 bis 12 Tonnen, genauer unter die Lupe genommen.
Im Zeitraum zwischen 07.30 Uhr und 11.00 Uhr wurden dazu 35 Fahrzeuge angehalten
und in diesem Zusammenhang 45 Personen überprüft. Wegen verschiedener
Ordnungswidrigkeiten wurden in fünf Fällen Barverwarnungen verhängt. In weiteren
fünf Fällen stellten die Beamten fest, dass die Ladung nicht richtig gesichert
war, was ebenfalls Ordnungswidrigkeitenverfahren nach sich zog. An vier
Fahrzeugen wurden Mängel festgestellt, davon an einem Lkw abgefahrene Reifen. In
den nächsten Wochen sind im Bereich von Wiesbaden weitere Verkehrskontrollen
geplant.

Rheingau-Taunus-Kreis

Falsche Telekommitarbeiter unterwegs, Taunusstein-Wehen, Sonnenberger Straße, Montag, 10.08.2020, gg. 09:15 Uhr

(ka)Zwei Trickdiebe haben sich am Montagmorgen in Taunusstein-Wehen als
Telekommitarbeiter ausgegeben und bei einem 83-Jährigen Bargeld erbeutet. Die
beiden Männer wiesen sich nach derzeitigem Ermittlungsstand gegenüber dem Senior
mit falschen Ausweisen aus und gelangten so in das Haus in der Sonnenberger
Straße. Während des vermeintlichen Kundengesprächs lenkten sie den 83-Jährigen
ab und entwendeten einen Geldbetrag in mittlerer dreistelliger Höhe. Den
Aussagen des Geschädigten zufolge soll einer der Täter ca. 180cm groß, schlank
und 30 bis 35 Jahre alt gewesen sein. Er habe blonde Haare, eine lange Hose
sowie ein kariertes Hemd getragen. Der zweite Trickdieb soll ca. 160 bis 170cm
groß und etwa 40 Jahre alt gewesen sein. Er habe dunkle Haare, eine lange Hose
und ein blaues Hemd getragen. Der Mann habe nur gebrochen deutsch gesprochen und
wies einen dunklen Teint auf. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen
aufgenommen und bittet mögliche Hinweisgeber und Zeugen, sich unter der
Telefonnummer (0611) 345-0 zu melden.

Autofahrer missachtet Vorfahrt einer Radfahrerin und flüchtet, Geisenheim, Chauvignystraße, Montag, 10.08.2020, gg. 19:00 Uhr

(ka)Eine Radfahrerin ist am Montagabend in Geisenheim verletzt worden, als ein
bislang unbekannter Autofahrer ihr die Vorfahrt nahm und anschließend flüchtete.
Gegen 19:00 Uhr fuhr die 53-Jährige mit ihrem Fahrrad auf dem Radweg in der
Chauvignystraße. In Höhe der Einfahrt zu einem Supermarkt verließ ein Autofahrer
den Parkplatz des Supermarktes und übersah dabei die Radfahrerin. Die 53-Jährige
musste stark abbremsen um eine Kollision zu verhindern und stürzte hierdurch.
Der Autofahrer erkundigte sich zunächst nach dem Wohlbefinden der Frau, die
ersten Erkenntnissen zufolge jedoch aufgrund ihres mutmaßlichen Schockzustands
nicht antworten konnte. Daraufhin verließ der Autofahrer den Unfallort, ohne
seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Zeugen des Vorfalls werden
gebeten, sich mit Hinweisen zum Unfallgeschehen und insbesondere zum flüchtigen
Autofahrer an die Polizeistation in Rüdesheim unter der Telefonnummer (06722)
9112-0 zu wenden.

Beim Ausparken gegen Fahrzeug und Hauswand gestoßen, Eltville am Rhein, Ortsteil Martinsthal, Hauptstraße, Dienstag, 11.08.2020, gg. 11:00 Uhr

(ka)Beim Versuch auszuparken, ist eine 83-jährige Autofahrerin in Martinsthal
mit einem weiteren Pkw zusammengestoßen und anschließend gegen eine Hauswand
gefahren. Die 83-Jährige parkte gegen 11:00 Uhr mit ihrem Mercedes von einem
Grundstück in der Hauptstraße aus und fuhr rückwärts auf die Straße. Dabei
übersah sie eine 36-jährige Autofahrerin, die mit ihrem Fiat Punto auf der
Hauptstraße in Richtung Eltville unterwegs war. Die 83-Jährige streifte das
Fahrzeug der jungen Frau und stieß anschließend noch gegen eine Hauswand. An
beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von rund 7.000 Euro.
Verletzt wurde niemand.