Fernwald (ots) – Aus aktuellem Anlass warnt die Gießener Polizei vor ausgelegten Giftködern. In einem Fall dürfte ein Köder mit Rattengift ausgelegt worden sein. In einem zweiten Fall wurden Köder mit Rasierklingen gefunden. Die Besitzer eines Pinscher-Mischlings waren am Donnerstag 16.07.2020 in der Feldgemarkung zwischen Pohlheim-Hausen/Fernwald-Steinbach unterwegs, als ihr Hund offenbar einen mit Rattengift versetzten Köder aufnahm.

Wenige Tage später verschlechterte sich sein Zustand. Trotz einer Not-OP konnte dem Pinscher-Mischling nicht mehr geholfen werden und er musste eingeschläfert werden.

Zeugen berichteten, dass sich an diesem Tag (16.7.2020) in der genannten Feldgemarkung ein Mann, der einen silberfarbenen PKW benutzte, dort auffällig verhielt.
Er soll mehrmals ausgestiegen sein und sich gebückt haben. Der Unbekannte soll ein kariertes Hemd und eine kurze Hose getragen haben. Bei dem PKW, mit dem er unterwegs war, könnte es sich um einen VW-Bora gehandelt haben.
Die Polizei sucht diesen Mann. Möglicherweise ist er auch Zeuge und kann wichtige Hinweise geben.

Anfang August hatten Zeugen in dem Bereich an der Autobahnauffahrt zur A 5, in der Verlängerung
der Schubertstraße, ebenfalls einen Giftköder gefunden. Dieser war mit Rasierklingen vermischt.
Hier wurde offenbar kein Hund verletzt.

Die Polizei sucht in den beiden Fällen Zeugen.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang dringend:
Achten Sie darauf, dass Ihr Hund beim Auslaufen nicht unkontrolliert Nahrung aufnimmt.
Wenn Hunde Verhaltensauffälligkeiten zeigen oder Vergiftungserscheinungen haben, sollten sie unverzüglich ein Tierarzt aufsuchen.
Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Süd unter 0641/7006-3555.


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