Heidelberg: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Polizeiwagen, Kühlerhaube, Schriftzug © on Pixabay

Heddesheim, Rhein-Neckar-Kreis: Nächtlicher Einsatz eines Polizeihubschraubers

Heddesheim / Rhein-Neckar-Kreis – Im Rahmen der intensiven
Einsatzmaßnahmen des Polizeipräsidiums Mannheim nach Verletzungen von Pferden
wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Polizeihubschrauber über
Heddesheim eingesetzt. Auslöser war die Wahrnehmung eines Zeugen, der eine
verdächtige Person im Bereich des Reit- und Rennverein in der Muckensturmer
Straße feststellte und die Polizei alarmierte. Trotz des Einsatzes von mehreren
Streifenwagen und der Luftunterstützung konnte die unbekannte Person nicht
festgestellt werden. Ob es sich hierbei um den möglichen Täter vergangener Taten
handelte, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Zum Eintritt eines Schadens bzw.
Verletzungen von Tieren kam es nach derzeitigem Kenntnisstand in der Nacht
nicht.

Heidelberg-Handschuhsheim: Bauarbeiter von Pkw erfasst und mehrere hundert Meter mitgenommen / Zeugen gesucht!

Heidelberg-Handschuhsheim – Am Montag kam es gegen 14:45 Uhr zu einem
schweren Verkehrsunfall in der Dossenheimer Landstraße (B 3) zwischen der
Straßenbahnhaltestelle „Burgstraße“ und dem Hans-Thoma-Platz.

Eine 66-jährige Frau, die mit ihrem Mercedes-Benz von Dossenheim in Richtung
Heidelberg fuhr, erfasste auf Höhe der Haltestelle Burgstraße einen
Gleisarbeiter, lud diesen auf die Motorhaube auf und fuhr weiter. Erst nach etwa
300 Metern stoppte sie ihr Fahrzeug. Der Mann wurde durch den Aufprall schwer
verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.
Lebensgefahr konnte zunächst ausgeschlossen werden.

Wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte und wieso die Frau ihr Fahrzeug erst so
spät stoppte, ermittelt derzeit der Verkehrsdienst Heidelberg.

Es werden Zeugen gesucht, die den Unfallhergang beobachtet haben und
sachdienliche Hinweise geben können. Diese nimmt der Verkehrsdienst Heidelberg
unter der Rufnummer 0621/174-4111 entgegen.

Heidelberg-Kirchheim: Wohnmobil aufgebrochen – Aufmerksamer Zeuge nimmt Verfolgung auf und Täter wird festgenommen

Heidelberg-Kirchheim – Am frühen Samstagmorgen gegen kurz vor 2 Uhr
beobachtete ein aufmerksamer Zeuge aus dem Dachfenster seiner Wohnung im Heuauer
Weg, wie eine männliche Person ein vor dem Anwesen geparktes Wohnmobil aufbrach.
Durch ein aufgehebeltes Fenster öffnete der Mann die Tür und betrat das
Wohnmobil. Mit diversen Gegenständen aus dem Fahrzeug, die der Mann in
mitgeführte Tüten packte, machte er sich zu Fuß davon und lief in Richtung des
Friedhofs Kirchheim. Der Zeuge eilte aus seiner Wohnung und nahm die Verfolgung
des Mannes auf. Während der Verfolgung verständigte der Zeuge die Polizei. Eine
Streifenbesatzung des Polizeireviers Heidelberg-Süd nahm den Mann schließlich im
Bereich des Friedhofs am Straßenbahn-Wendehammer fest, als er auf den Gleisen
schlief. Um ihn herum lag verteilt das Diebesgut. Der 27-jährige Mann, der
offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, musste seinen Rausch
nach einer ärztlichen Untersuchung in der Gewahrsamszelle ausschlafen.

Heidelberg-Kirchheim: 35-jährige Frau wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft

Heidelberg-Kirchheim – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft
Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde durch das Amtsgericht
Heidelberg Haftbefehl gegen eine 35-jährige Kenianerin erlassen. Die in
Heidelberg wohnende Frau steht im dringenden Verdacht, am Abend des vergangenen
Samstages (22.08.2020) eine ebenfalls in Heidelberg wohnende 36-Jährige Bekannte
durch einen Schnitt am Hals verletzt zu haben.

In der Wohnung eines gemeinsamen Bekannten in Heidelberg kam es zwischen den
beiden Frauen aus bislang unbekannter Ursache zum Streit. Nachdem eine erste
körperliche Auseinandersetzung noch glimpflich ausgegangen war, kam es zu einem
erneuten Aufeinandertreffen der beiden Kontrahentinnen, als die 36-Jährige das
Anwesen verlassen wollte. Hier zerschlug die Beschuldigte eine Bierflasche und
drohte der 36-Jährigen damit, sie umzubringen. Bei der darauf folgenden Rangelei
fügte die Beschuldigte der Geschädigten eine etwa 10 cm lange Schnittverletzung
am Hals zu und verfehlte die Halsschlagader nur knapp.

Die Geschädigte wurde in einem Krankenhaus behandelt, konnte dieses jedoch noch
in derselben Nacht wieder verlassen. Lebensgefahr bestand nicht.

Die alkoholisierte und vorbestrafte Beschuldigte wurde noch am Tatort
festgenommen.

Die Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Heidelberg erließ auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Heidelberg am Sonntag, den 23.08.2020, Haftbefehl wegen
Fluchtgefahr. Im Anschluss wurde die Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt
eingeliefert.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Fachdezernats der
Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

Heidelberg, Mannheim, Rhein-Neckar-Kreis: Intensive Maßnahmen gegen lärmende Autofahrer

Heidelberg / Mannheim / Rhein-Neckar-Kreis – „Egal ob in den Mannheimer
Quadraten oder dem Heidelberger Neckarvorland: Poser und lärmende Autofahrer
sind für Anwohner und Andere störend. Den unzumutbaren Lärmpegel gilt es auch
künftig durch weiter erhöhten Kontrolldruck gezielt zu einzudämmen“, zeigt sich
Polizeipräsident Andreas Stenger entschlossen.

Unnötiges umherfahren, widerrechtliches Parken auf Anwohnerparkplätzen und
aufgedrehte Musikanlangen stellen besondere Probleme im Bereich des Heidelberger
Neckarvorlands dar. Das Polizeipräsidium Mannheim setzt hier weitere
Schwerpunkte, um noch gezielter gegen Lärmende vorzugehen. Mit Erhöhung des
Kontrolldrucks, insbesondere durch die Spezialisten der Verkehrspolizei, werden
zukünftig Autofahrer auf verkehrsrechtliche Verstöße kontrolliert und
insbesondere bei unnötigem Lärm konsequent zur Anzeige gebracht. Bereits in der
Nacht von Freitag auf Samstag wurde eine Kontrollstelle mit fünf Beamten im
Bereich der Uferstraße eingerichtet und damit ab Mitternacht der fließende
Verkehr überprüft. Dabei wurden neben mehreren Pkw aber auch andere
Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und E-Scooter angehalten. Ein betrunkener
Rollerfahrer wurde aus dem Verkehr gezogen, zudem gelangte ein Autofahrer wegen
Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetztes zur Anzeige.

Alle Kontrollierten wurden hinsichtlich der polizeilichen Maßnahmen
sensibilisiert. Mehrere Radaumacher, die sich dabei unter den Nachtschwärmern
befanden, wurden dabei gezielt zur Räson gebracht. Die Maßnahmen werden auch
künftig intensiv im Bereich des Neckarvorlandes, insbesondere nach Mitternacht,
fortgeführt.

Aber auch in der Quadratestadt wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen
Poser und überlaute Autofahrer vorgegangen. Bei 16 Fahrzeugkontrollen
auffälliger Pkw wurde festgestellt, dass bei sechs Autos aufgrund technischer
Veränderungen, unter anderem von Abgasanlagen, die Betriebserlaubnis erloschen
war. Drei Poser-Autos wurden sichergestellt. Insgesamt gelangten 14 Fahrer unter
anderem wegen unnötigen Lärms, zu hoher Geschwindigkeit und anderen Verstößen
gegen die Straßenverkehrsordnung zur Anzeige.

„Die Bilanz der vergangenen Nacht zeigt einmal mehr, dass auch in Mannheim nach
wie vor die Maßnahmen der Ermittlungsgruppe Poser von hoher Bedeutung sind und
auch künftig intensiv fortgesetzt werden – das selbstverständlich nicht nur am
Wochenende“, so der Polizeipräsident.

Heidelberg, Rhein-Neckar-Kreis: Schwerpunktkontrollen im Stadtbereich – E-Scooter im Fokus

Heidelberg – Im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle der
Verkehrspolizeiinspektion wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag gezielt
E-Scooter Fahrer im Stadtgebiet Heidelberg kontrolliert. Mit Fokus auf
Fahrverhalten und Verkehrstüchtigkeit kontrollierten die 35 Beamte mehr als 200
Fahrer. Während der Kontrollmaßnahmen, die um 20 Uhr am Freitagabend begannen,
wurden bis 2.30 Uhr insgesamt 27 Verstöße festgestellt und zur Anzeige gebracht.
Neben dem Fahren zu Zweit, Befahren des Gehwegs und der Missachtung von Rotlicht
waren zudem zehn Fahrer mit mehr als 0,5 Promille derart alkoholisiert, sodass
die Fahrt beendet werden musste und die Fahrer nun einem Strafverfahren wegen
Trunkenheit im Straßenverkehr entgegensehen. Besonders auffällig: Bei 41
Kontrollen wurde Alkohol in der Atemluft der Scooter-Fahrer festgestellt.Die
Werte lagen jedoch unter dem gesetzlichen Grenzwert. In zahlreichen Gesprächen
wurden die einzelnen Fahrer von E-Scootern sensibilisiert und über die korrekte
Nutzung durch die Spezialisten der Verkehrspolizei aufgeklärt. Auch zukünftig
werden die Kontrollmaßnahmen fortgesetzt.