Landkreis Kassel: Die Polizei-News

Symbolbild Polizei, Gelbe Weste © Holger Knecht

Schüler bespuckt Reisenden und tritt nach Polizisten

Bundespolizeiinspektion Kassel

Espenau-Mönchehof (ots) – Eine Gruppe von Schülern hat am Montag (07.09.) in einer Regionalbahn randaliert und sich mit anderen Reisenden angelegt. Ein 14-Jähriger viel besonders negativ auf. Er attackierte einen Reisenden, der keinen Mund-Nasen-Schutz trug. Der 75-jährige erklärte, dass er aus gesundheitlichen Gründen vom Tragen des Infektionsschutzes befreit ist. Der Jugendliche war mit der Aussage nicht zufrieden und beschimpfte den Mann weiter. Die Auseinandersetzung gipfelte darin, dass der Schüler den 75-Jährigen anspuckte.

Das Zugpersonal informierte die Bundespolizei in Kassel. Als die Beamten den Zug im Bahnhof Mönchehof betraten, wurden sie sofort von dem Teenager angeschrien und beleidigt. Der 14-jährige Kasseler ließ sich nur schwer von der Schülergruppe trennen. Permanent versuchte er, nach den Polizisten zu schlagen und zu treten.

Die Bundespolizeiinspektion in Kassel hat gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eröffnet.

Autobahnpolizei überprüft Wohnmobile und Wohnwagengespanne – Positives Feedback für Hinweise zur Verkehrssicherheit

Kassel (ots) – Autobahnen 7, 44 und 49 – Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal führten am Sonntag eine Verkehrskontrolle an der A 7 durch, bei der sie gezielt Wohnmobile, Wohnwagengespanne und Bootsanhänger aus dem Verkehr zogen und deren Verkehrssicherheit überprüften. Bereits Ende Juli hatten die Autobahnpolizisten eine derartige Kontrolle durchgeführt und dabei viel Zuspruch von den Verkehrsteilnehmern für die wichtigen Hinweise zur verkehrssicheren Fahrt mit diesen Fahrzeugarten erhalten. Auch am Sonntag berichten die Beamten von einem durchweg positiven Feedback.

Die zentral gelegene Kontrollstelle richteten die Autobahnpolizisten am Sonntag, zwischen 10 und 15 Uhr an der Tank- und Rastanlage Kassel-Ost ein. Dorthin lotsten sie auf kürzestem Weg neun Wohnmobile, acht Wohnwagengespanne, drei Fahrzeuge mit Bootsanhängern sowie drei Klein-Lkw von den Autobahnen 7, 44 und 49. Ziel der Kontrolle war es, durch das Erkennen von verkehrsunsicheren Fahrzeugen die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Fahrer auf die speziellen Gefahren von unzureichender Ladungssicherung, Überladung oder falscher Beladung hinzuweisen.

Kontrollstelle der Autobahnpolizei an der TuR Kassel-Ost am Sonntag, 06.09.20.

Alle 23 Fahrzeuge mussten zunächst auf die in der Kontrollstelle aufgebaute mobile Waage um das zulässige Gesamtgewicht, Anhängelasten und Achslasten zu überprüfen. In drei Fällen stellten die Autobahnpolizisten Überladungen, beispielsweise der Wohnwagenanhänger fest, was bei der Fahrt auf der Autobahn zu gefährlichen Situationen hätte führen können. In vier Fällen stellten sie Mängel an der Bereifung, in zwei Fällen Mängel an den Gasanlagen fest. Beim weiteren Blick in die Fahrzeuge und Anhänger mussten sie dreimal die Ladungssicherung beanstanden.

Da diese Verstöße vor Ort durch Nachbessern der Sicherungen oder durch Umladen von Gepäck behoben werden konnten, ging die Fahrt für alle Fahrer anschließend weiter. Nur in wenigen Fällen mussten die Beamten letztlich Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiten.

Schrottauto mit laufendem Motor auf der Straße stehen gelassen – Polizei sucht Zeugen

Vellmar (ots) – Ein bislang unbekannter Fahrer hat in der Nacht zum heutigen Dienstag in Vellmar kurzerhand einen schrottreifen Twingo mit laufendem Motor auf der Straße zurückgelassen und ist geflüchtet. Der Grund für das abrupte Ende der Fahrt mit dem nicht zugelassenen Pkw lag offenkundig darin, dass die vordere Stoßstange von dem Schrottauto abgefallen war und sich unter dem Wagen verkeilt hatte. Bei den ersten Ermittlungen der Beamten des Polizeireviers Nord konnte zwar über die Fahrgestellnummer der letzte eingetragene Halter des weißen Twingo noch in der Nacht ermittelt und befragt werden. Er hatte das Auto jedoch bereits vor einiger Zeit verkauft. Wer der aktuelle Besitzer des Schrottautos ist, konnte bislang nicht nachvollzogen werden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Angaben zum Fahrer des Wagens machen können.

Die Mitteilung eines Autofahrers über den mit laufendem Motor in Vellmar auf der Landesstraße 3386 in Höhe der Kollostraße stehende Twingo ohne Kennzeichen war gegen 1:30 Uhr bei der Polizei eingegangen. Bei Eintreffen der Streife des Polizeireviers Nord fehlte von dem Fahrer bereits jede Spur. Offenbar als die abgefallene und verkeilte Stoßstange seiner Fahrt in Richtung Vellmar Stadtmitte ein jähes Ende gesetzt hatte, trat der Unbekannte lieber die Flucht an. Den auf der Straße stehende Twingo ließen die Beamten abschleppen. Letztmalig zugelassen war das Auto im Jahr 2018. Aus diesem Grund leitete die Streife ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.

Die weiteren Ermittlungen zu dem bislang unbekannten Fahrer, der den Twingo zurückgelassen hatte, werden bei der Regionalen Ermittlungsgruppe der Kasseler Polizei geführt. Zeugen, denen der schrottreife weiße Twingo ohne Kennzeichen möglicherweise in der vergangenen Nacht aufgefallen ist und die Hinweise auf den Fahrer geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 bei der Polizei.

Fahrkartenautomat aufgebrochen

Bundespolizeiinspektion Kassel

Wolfhagen-Altenhasungen (ots) – Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zum Montag 07.09.2020 versucht, einen Fahrkartenautomaten aufzubrechen. Beamte der Bundespolizei aus Kassel stellten den Schaden gegen 01.30 Uhr fest.

Bei dem Versuch, an das Bargeld zu gelangen, zerstörten die Täter den kompletten Geldeinzugsschacht samt Innenleben. Das für die Tat benötigte Werkzeug entwendeten die Unbekannten ver-mutlich aus einer nahegelegenen Gartenhütte. Der Besitzer bemerkte den Einbruch erst am darauffolgenden Vormittag.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 15.000 Euro. Bundespolizei sucht Zeugen!
Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Zeugenhinweise sind erbeten unter der Telefon-Nr. 0561/81616-0 oder über www.bundespolizei.de .


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