Mainz: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Auto, Fahrbahn, Brücke, Neutral © Buchholz Marcel on Pixabay

Verkehrsunfall

Budenheim (ots) – Freitag, 30.10.2020, 04:49 Uhr

Ein Verkehrsunfall hat sich am frühen Freitagmorgen in Budenheim ereignet. Die
27-jährige Unfallverursacherin war um 4.49 Uhr in der Gerhart-Hauptmann-Straße
unterwegs und wollte nach rechts in die Mainzer Landstraße abbiegen. Dabei
missachtete sie jedoch die Vorfahrt einer 42-jährigen Frau, die von der Binger
Straße kommend auf die Gerhart-Hauptmann-Straße fuhr. Beide Autos kollidierten,
sodass ein erheblicher Sachschaden entstand und die Fahrzeuge abgeschleppt
werden mussten. Beide Frauen wurden zur medizinischen Abklärung in ein
Krankenhaus gebracht. Ein freiwilliger Atemalkoholtest der Unfallverursacherin
ergab einen Wert von 1,4 Promille. Ihr wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen.

Künstliche Intelligenz gegen das Verbrechen: Kooperation gestartet

Mainz (ots) – Das Bundeskriminalamt und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
wollen sich im Bereich der Künstlichen Intelligenz eng mit Wissenschaft und
Forschung verzahnen. BKA-Präsident Holger Münch, LKA-Präsident Johannes Kunz und
der Geschäftsführende Direktor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche
Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern, Prof. Andreas Dengel, haben in Mainz eine
gemeinsame Absichtserklärung zur Einrichtung einer Forschungskooperation
unterzeichnet. Ziel ist die Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) für
polizeiliche Zwecke.

Der technologische Fortschritt verändert auch die Kriminalität. Die kriminellen
Bereiche, in denen moderne Technologien zur Anwendung kommen, sind vielfältig.
Cybercrime reicht von Betrugshandlungen im Internet, über sexuelle
Gewaltdarstellungen, bis hin zum Identitätsdiebstahl. Damit sich neueste
KI-basierte Systeme mittelfristig auch als elementarer BestandtMainz/Ingelheim – Polizeipräsidium Mainz im Dialog mit
„In-RAGE“ und „Rheinhessen gegen Rechts“

Mainz (ots) – In Mainz trafen sich Vertreter des Vereins In-RAGE, Ingelheimer
Bündnis gegen Rassismus und Gewalt e.V. und des Vereins Rheinhessen gegen Rechts
e. V., mit der Behördenleitung des Polizeipräsidiums Mainz zum gemeinsamen
Gespräch.

Im Nachgang zum Versammlungsgeschehen in Ingelheim am 15.08.2020 wurde das
Vorgehen der Polizei öffentlich, insbesondere in den sozialen Medien, stark
kritisiert. Herrn Polizeipräsidenten Reiner Hamm war es daher ein besonderes
Anliegen, wie bereits in der Innenausschusssitzung des Landtags angekündigt, in
den Dialog mit den Vertretern des Ingelheimer Bündnisses zu treten.

Neben Herrn Polizeipräsidenten Reiner Hamm, waren der Leiter des Führungsstabes,
Herr Polizeidirektor Heiko Arnd sowie der Leiter der Polizeidirektion Mainz,
Herr Polizeidirektor Alban Ragg anwesend.

Thema waren unter anderem die unterschiedliche Rollen und Wahrnehmungen im
Zusammenhang mit den Versammlungen der vergangenen Monate in Ingelheim. „Erleben
und Wahrnehmen sind immer etwas Unterschiedliches“ führte Herr Ghitescu vom
Ingelheimer Bündnis gegen Rassismus und Gewalt e.V an, als er von seinen
Erfahrungen am 15.08. in Ingelheim berichtete. Es müsse erlaubt sein, die
Polizei auch kritisch zu hinterfragen.

Alban Ragg führte anschließend aus, dass er sich im Nachgang zum 15.08.2020 sehr
eingehend und selbstkritisch reflektiert hat, um Alternativen zum Einsatzverlauf
zu finden. Die Polizei habe originär die Aufgabe, die Versammlungen – auch die
Gegendemonstrationen – zu schützen. „Angriffe auf Polizeibeamte, unfriedliche
Versammlungsteilnehmer ließen jedoch wenig Spielraum zu und es ist uns nicht
gelungen, eine gemeinsame Lösung zu finden um die friedlichen von den
unfriedlichen Versammlungsteilnehmern zu trennen“, erläuterte Polizeidirektor
Ragg.

Im Anschluss an eine konstruktive Diskussion, bei der auch die gegenseitige
Erwartungshaltung dargestellt wurde, fasste das Bündnis treffend zusammen, dass
dieser Dialog bereits „einen kreativen und produktiven Weg nach vorne
darstellt“.

Polizeidirektor Arnd stimmte dem zu und betonte, dass „die an uns gerichteten
Erwartungen ernst genommen werden“. Gemeinsam werde man Strategien entwickeln,
um das subjektive Sicherheitsgefühl in der Region Ingelheim weiterhin zu
stärken.

Am Ende des Gesprächs verständigte man sich auf einen regelmäßigen Austausch.
Denn „wenn wir im Dialog bleiben, profitieren alle Beteiligten voneinander“
resümierten die Vorsitzenden der Vereine Rheinhessen gegen Rechts e. V. und
In-RAGE Roland Schäfer und Dieter Engelhard gemeinsam.
esweit einmalig.
Gerade der großen Dynamik im Bereich der Künstlichen Intelligenz müssen wir
ganzheitlich begegnen. Gewaltige Datenmengen wie sie beispielsweise im
Cyberbunker in Traben-Trarbach gefunden wurden, erfordern modernste technische
Analysemöglichkeiten in der Ermittlungsarbeit“, so Innenminister Roger Lewentz.
Vor allem durch die Vernetzung der Profis auf beiden Seiten sollen mögliche
Handlungsfelder frühzeitig identifiziert werden. Lewentz verspricht sich auch
Chancen im Wettkampf um die besten Köpfe. Das DFKI in Kaiserslautern ist das
weltweit größte Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Hochspezialisierte
Fachkräfte sollen so an die Sicherheitsbehörden herangeführt werden.

Dazu Prof. Dr. Andreas Dengel, Geschäftsführender Direktor des DFKI in
Kaiserslautern: „Moderne KI-Technologien können Ermittlungsbehörden bei ihren
immer komplexer werdenden Aufgaben entlasten und nachhaltig zur Bekämpfung von
Cyberkriminalität beitragen. Wir freuen uns, unsere KI-Expertise und
-Technologien für die Verbrechensbekämpfung und -aufklärung so prominent
einsetzen zu können. Im Dialog mit BKA und LKA Rheinland-Pfalz konnten wir sehr
gut sehen, vor welchen wachsenden Herausforderungen die Kolleginnen und Kollegen
in der Beweissicherung und Forensik angesichts immer weiter zunehmender
Datenmengen und technologischer Weiterentwicklungen heute stehen.“

Im Rahmen der künftigen Zusammenarbeit soll ein polizeispezifisches Transferlab
am DFKI in Kaiserslautern betrieben werden, das aus einem gemischten Team von
Mitarbeitern aus Polizei und Wissenschaft besteht und sich gemeinsamen
sicherheitsbehördlichen Projektfragestellungen widmet.

Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes: „Für das Bundeskriminalamt ist
die Künstliche Intelligenz eine Schlüsseltechnologie, die dazu beitragen kann,
die Effizienz der Polizeiarbeit zu steigern. Insbesondere im Umgang mit großen
Datenmengen sehen wir großes Potenzial für den Einsatz von Künstlicher
Intelligenz. Erste Projekte hierzu hat das Bundeskriminalamt bereits umgesetzt.
So haben wir die ,Panama Papers` mithilfe von KI aufbereitet, was maßgeblich zu
unseren erfolgreichen Ermittlungen in diesem Bereich beigetragen hat. Von der
nun geschlossenen Kooperation erhoffen wir uns weitere Impulse für die
Erarbeitung neuer Einsatzfelder der KI im polizeilichen Kontext. Weitere
Anwendungsszenarien könnten sich beispielsweise in den Phänomenbereichen
Hasskriminalität oder der Bekämpfung der Kinderpornografie finden.“

Die Kooperation wird sich vor allem der Vorselektion und Relevanzbewertung
immenser Datenmengen und der Analyse unstrukturierter Rohdaten widmen. Letzteres
kommt vor allem in Fällen zum Tragen, in denen Tatverdächtige mit
Durchsuchungsmaßnahmen rechnen und Daten von digitalen Endgeräten löschen,
Rohdaten aber in fragmentierter Form zurückbleiben. Die Rekonstruktion soll
Rückschlüsse auf die Inhalte ermöglichen.

„Der direkte Wissenstransfer aus dem Forschungszentrum in die polizeiliche
Organisation ist in dieser Form neu. Im LKA sollen im kommenden Jahr zwei
Stellen für Mitarbeiter geschaffen werden, die zu Beginn im Transferlab
eingesetzt sind und anschließend ihre Erfahrungen direkt bei uns einbringen“,
sagte LKA-Präsident Johannes Kunz.

An den Ergebnissen der Forschungskooperation sollen auch die Polizeien des
Bundes und der Länder partizipieren können. Der Beginn des Transferlabs ist für
Anfang 2021 geplant und zunächst auf ein Jahr ausgelegt.

Mainz/Ingelheim – Polizeipräsidium Mainz im Dialog mit „In-RAGE“ und „Rheinhessen gegen Rechts“

Mainz (ots) – In Mainz trafen sich Vertreter des Vereins In-RAGE, Ingelheimer
Bündnis gegen Rassismus und Gewalt e.V. und des Vereins Rheinhessen gegen Rechts
e. V., mit der Behördenleitung des Polizeipräsidiums Mainz zum gemeinsamen
Gespräch.

Im Nachgang zum Versammlungsgeschehen in Ingelheim am 15.08.2020 wurde das
Vorgehen der Polizei öffentlich, insbesondere in den sozialen Medien, stark
kritisiert. Herrn Polizeipräsidenten Reiner Hamm war es daher ein besonderes
Anliegen, wie bereits in der Innenausschusssitzung des Landtags angekündigt, in
den Dialog mit den Vertretern des Ingelheimer Bündnisses zu treten.

Neben Herrn Polizeipräsidenten Reiner Hamm, waren der Leiter des Führungsstabes,
Herr Polizeidirektor Heiko Arnd sowie der Leiter der Polizeidirektion Mainz,
Herr Polizeidirektor Alban Ragg anwesend.

Thema waren unter anderem die unterschiedliche Rollen und Wahrnehmungen im
Zusammenhang mit den Versammlungen der vergangenen Monate in Ingelheim. „Erleben
und Wahrnehmen sind immer etwas Unterschiedliches“ führte Herr Ghitescu vom
Ingelheimer Bündnis gegen Rassismus und Gewalt e.V an, als er von seinen
Erfahrungen am 15.08. in Ingelheim berichtete. Es müsse erlaubt sein, die
Polizei auch kritisch zu hinterfragen.

Alban Ragg führte anschließend aus, dass er sich im Nachgang zum 15.08.2020 sehr
eingehend und selbstkritisch reflektiert hat, um Alternativen zum Einsatzverlauf
zu finden. Die Polizei habe originär die Aufgabe, die Versammlungen – auch die
Gegendemonstrationen – zu schützen. „Angriffe auf Polizeibeamte, unfriedliche
Versammlungsteilnehmer ließen jedoch wenig Spielraum zu und es ist uns nicht
gelungen, eine gemeinsame Lösung zu finden um die friedlichen von den
unfriedlichen Versammlungsteilnehmern zu trennen“, erläuterte Polizeidirektor
Ragg.

Im Anschluss an eine konstruktive Diskussion, bei der auch die gegenseitige
Erwartungshaltung dargestellt wurde, fasste das Bündnis treffend zusammen, dass
dieser Dialog bereits „einen kreativen und produktiven Weg nach vorne
darstellt“.

Polizeidirektor Arnd stimmte dem zu und betonte, dass „die an uns gerichteten
Erwartungen ernst genommen werden“. Gemeinsam werde man Strategien entwickeln,
um das subjektive Sicherheitsgefühl in der Region Ingelheim weiterhin zu
stärken.

Am Ende des Gesprächs verständigte man sich auf einen regelmäßigen Austausch.
Denn „wenn wir im Dialog bleiben, profitieren alle Beteiligten voneinander“
resümierten die Vorsitzenden der Vereine Rheinhessen gegen Rechts e. V. und
In-RAGE Roland Schäfer und Dieter Engelhard gemeinsam.