Frankfurt am Main: Die Polizei-News

Symbolbild Polizei © Pixabay

Frankfurt: Drogenfund nach Alkoholkontrolle

Frankfurt-Nordend (ots)-(wie) – Montagabend gegen 22:00 Uhr staunte eine Polizeistreife des 3. Polizeireviers nicht schlecht, als sie einen roten Kleinwagen auf Höhe des Polizeipräsidiums anhielt und die beiden Insassen kontrollierte. Vorausgegangen war eine Fahndung nach dem roten Kleinwagen, dessen Insassen dabei beobachtet wurden, wie sie auf einem Rastplatz auf der A 66 Alkohol tranken und sich dann in den Wagen setzten und losfuhren.

Noch während der Kleinwagen angehalten wurde, trank der Fahrer, ein 39-Jähriger, eine Dose alkoholhaltigen Mischgetränks aus. Das echauffierte den Beifahrer, einen 35-Jährigen, der seinen Unmut darüber lautstark kundtat. Ein daraufhin durchgeführter Alkoholtest kam auf 2,17 Promille beim Fahrer und auf 2,14 Promille beim Beifahrer.

Ob es nun am Alkohol lag oder an der Aussichtslosigkeit der Situation kann abschließend nicht mehr gesagt werden, jedenfalls legte der Beifahrer eine Platte Haschisch, noch bevor er durchsucht wurde, aufs Autodach. Letztlich fanden die Polizeibeamten dann an den Körpern beider Insassen und im gesamten Fahrzeug noch insgesamt circa 2,2 Kilogramm Haschisch und etwa 5.800 Euro Bargeld. Drogen und Bargeld stellten die Beamten sicher.

Der Fahrer wiederum war vom Anpöbeln und Aufgeben des Beifahrers nicht erfreut und steckte der Polizeistreife noch am Kontrollort, dass der Beifahrer zuvor den Kleinwagen alkoholisiert gefahren sei, allerdings so schlecht, dass er dann das Steuer übernahm.
Bei der weiteren Überprüfung der beiden Männer stellten die Ermittler fest, dass beide keinen Führerschein hatten. Zum Abschluss klickten die Handschellen.

Gegen den 35-Jährigen und den 39-Jährigen laufen nun Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts
des illegalen Handelns mit Betäubungsmitteln, der Trunkenheit im Verkehr, der Gefährdung des Straßenverkehrs und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Sie werden heute dem Haftrichter vorgeführt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Der Kleinwagen gehört der unbeteiligten Frau des Beifahrers. Gegen sie wird nun auch wegen des Verdachts des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Frankfurt: Brand in Dachgeschosswohnung

Frankfurt-Bockenheim (ots)-(ne) – Bei einem Feuer am Montagabend in einer Dachgeschosswohnung in der Adalbertstraße sind zwei Menschen verletzt worden. Das Feuer brach gegen 22:00 Uhr in einer Zweizimmerwohnung aus. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich der 57-jährige Wohnungsmieter und ein 52-jähriger Freund dort auf. Vorbehaltlich weiterer Erkenntnisse brach das Feuer im Schlafzimmer der Wohnung auf der Bettmatratze infolge einer angezündeten Zigarette aus.

Die Feuerwehr löschte den Brand und entrauchte anschließend die betroffenen Bereiche. Die Brandwohnung wurde bei dem Feuer stark beschädigt, eine Nachbarwohnung im Dachgeschoss wurde durch die starke Rauchentwicklung ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Beide Wohnungen sind unbewohnbar. Die beiden Männer erlitten eine Rauchgasintoxikation und kamen in ein Krankenhaus.

Im Zuge der Einsatzmaßnahmen musste die Adalbertstraße gesperrt und die Oberleitung der Straßenbahn stromlos gemacht werden. Aufgrund der späten Uhrzeit kam es jedoch zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen.

Meldung der Feuerwehr Frankfurt am Main:

(mbr) Im Frankfurter Stadtteil Bockenheim kam es am Montagabend 14.12.2020 gegen 22 Uhr zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in der Adalbertstraße. Beim Eintreffen der alarmierten Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst stand eine Maisonette-Wohnung im vierten Ober- bzw. Dachgeschoss des 5-geschossigen Wohn- und Geschäftshauses zum Teil in Vollbrand. Auf Grund der ersten Erkenntnisse wurde das Einsatzstichwort auf F3Y, Feuer mit Menschleben in Gefahr erhöht.

Die Brandbekämpfung wurde unmittelbar mittels mehrerer Atemschutztrupps unter Vornahme von einem Rohr eingeleitet und die betreffende Wohnung nach Personen durchsucht. Eine Person wurde aus der Brandwohnung und 2 weitere Personen aus dem darunterliegenden Stockwerk gerettet. Von Ihnen mussten 2 nach der rettungsdienstlichen Erstversorgung zur weiteren Behandlung in ein Frankfurter Krankenhaus transportiert werden. Sie erlitten eine Rauchgasintoxikation.

Das Feuer konnte durch den konsequenten Brandbekämpfungseinsatz schnell unter Kontrolle gebracht werden und nach 30-minütiger Tätigkeit erfolgte die Meldung “Feuer aus”. Durch das Brandgeschehen kam es zur einer starken Rauchentwicklung im vierten Obergeschoss und dem darüber liegenden, ausgebauten Spitzboden. Entsprechend wurde der verqualmte Bereich maschinell vom Brandrauch befreit.

Vor Einsatzabschluss gegen 0 Uhr, wurden die nicht betroffenen Wohnungen durch den Umweltdienst der Feuerwehr hinsichtlich einer Schadstoffbelastung kontrolliert und nach negativem Ausschluss den Mietern übergeben. Die Brandwohnung und Nachbarwohnung im vierten Obergeschoss sind derzeit unbewohnbar.

Eine genaue Schadenssumme kann zum jetzigem Zeitpunkt nicht beziffert werden.
Die Brandursachenermittlung erfolgt durch die Polizei.

74-Jähriger leistet Widerstand gegen Bundespolizisten

Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main

Frankfurt-Flughafen (ots) – Weil er das Flugzeug nach Madrid nicht verlassen wollte, leistete am Montag ein 74-jähriger Passagier Widerstand gegen Bundespolizisten am Flughafen Frankfurt. Zuvor hatte der Mann sich geweigert, den Anweisungen des Kabinenpersonals Folge zu leisten. Er wollte seinen zugewiesenen Sitzplatz nicht akzeptieren.

Nachdem er vom Luftfahrtunternehmen deshalb von der Beförderung ausgeschlossen wurde, musste die Person durch die hinzugezogenen Beamten mehrfach aufgefordert werden, das Flugzeug zu verlassen. Schließlich wurde der Mann aufgrund anhaltender Weigerung zwangsweise aus der Maschine heraus begleitet. Dabei wurden ein Bundespolizist und der Betroffene leicht verletzt.

Der betroffene Flug der Deutschen Lufthansa nach Madrid konnte aufgrund des Vorfalls mit
ca. 45 Minuten Verspätung in Richtung Spanien abheben.
Die Landespolizei Frankfurt hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen und ein Strafverfahren
wegen der Widerstandshandlung gegen den Mann eingeleitet.


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