Heidelberg: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Auto, Fahrbahn, Brücke, Neutral © Buchholz Marcel on Pixabay

Heidelberg/Ziegelhausen: Auffahrunfall mit hohem Sachschaden

Heidelberg/Ziegelhausen – Zu einem Verkehrsunfall kam es am Dienstag gegen
09:40 Uhr in der Kleingemünder Straße. Ein 58-Jähriger Mann war mit seinem
Mercedes in Richtung Neckar-Brücke unterwegs, als er einem ordnungsgemäß am
rechten Fahrbahnrand geparkten BMW auffuhr. Der BMW wurde aufgrund des
Zusammenstoßes auf einen davor geparkten Ford geschoben. Der Sachschaden beträgt
rund 11.000 EUR.

Heidelberg-Bergheim: Mit über 2,6 Promille in Gegenverkehr geraten – Sachschaden ca. 12.000 Euro

Heidelberg – Stark betrunken geriet ein 43-jähriger Fahrer am Dienstag um
16.45 Uhr in einer Rechtskurve in der Gneisenaustraße, kurz vor der Einmündung
Blücherstraße, nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem
entgegenkommenden 39-jährigen Fahrer eines BMW. Beide Fahrer blieben unverletzt,
an den Autos entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 12.000 Euro. Beide Fahrzeuge
waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Wie sich schnell
herausstellte, war der 43-Jährige völlig betrunken. Ein Atemalkoholtest ergab
einen Wert von über 2,6 Promille. Auf dem Revier entnahm ein Arzt eine
Blutprobe. Ob der 43-jährige im Besitz eines Führerscheines ist, ist derzeit
Gegenstand der Ermittlungen des Polizeireviers Heidelberg-Mitte.

Heidelberg-Bergheim: Betrunkener Autofahrer missachtet Vorfahrt – Radfahrerin leicht verletzt

Heidelberg – Bei einem Unfall am Dienstag gegen 16.45 Uhr an der
Einmündung Mannheimer Straße/Vangerowstraße wurde eine 26-jährige Radfahrerin
zum Glück nur leicht verletzt. Ein 63-jähriger Autofahrer war nach links in die
Mannheimer Straße abgebogen und missachtete dabei die durch Verkehrszeichen
geregelte Vorfahrt der Radfahrerin, die auf dem Fahrradschutzstreifen Richtung
Vangerowstraße fuhr. Durch die Kollision stürzte die Radfahrerin auf die Straße.
Die 26-Jährige wurde an der Unfallstelle durch Rettungssanitäter ambulant
behandelt. Bei der Unfallaufnahme wurde bei dem Autofahrer Alkoholgeruch
bemerkt, ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,1 Promille. Auf dem
Revier entnahm ein Arzt eine Blutprobe, der Führerschein wurde sichergestellt.

Heidelberg-Kirchheim: Seniorin um mehrere tausend Euro betrogen – Enkeltrick-Betrüger erneut erfolgreich

Heidelberg – Eine 80-jährige Heidelbergerin fiel bereits vor zwei Wochen
dem „Enkeltrick“ zum Opfer. Am 11. Januar erhielt sie einen Anruf von einem
jungen Mann, der sich mit den Worten „Oma? Weißt du wer da ist?“ meldete. Die
Seniorin ging davon aus, dass sie mit ihrem Enkel sprach und setzte das Gespräch
fort. Der Anrufer konnte ihr glaubhaft machen er hätte einen Unfall verursacht
und müsse nun 25.000 Euro bezahlen. Er bat sie ihm das Geld zu leihen und
niemandem davon zu erzählen. Nachdem die Geschädigte dem vermeintlichen Enkel
einen höheren Geldbetrag zugesagt hatte, wurde das Geld von einer angeblichen
Kollegin des Enkels an einem zuvor vereinbarten Treffpunkt abgeholt. Erst als
die 80-Jährige am Montag wieder mit ihrem tatsächlichen Enkel sprach, wurde ihr
bewusst, dass sie zum Opfer von Enkeltrick-Betrügern geworden war.

Die Abholerin kann wie folgt beschrieben werden:

  • ca. 20 bis 25 Jahre alt
  • ca. 1,60 Meter groß und schlank
  • war bekleidet mit einer schwarzen Jeans, einem schwarzen Anorak
    und einem schwarzen Mundschutz
  • sie trug dunkle schulterlange Haare
  • sie führte eine schwarze Umhängetasche mit sich
  • sie sprach akzent- und dialektfreies Deutsch

Wem eine Person im unmittelbaren Umfeld aufgefallen ist, auf die die
Personenbeschreibung zutrifft, wird gebeten sich mit dem Kriminaldauerdienst
Heidelberg, Tel.: 0621/174-4444, in Verbindung zu setzen.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen
melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich
dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen!

Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder
Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer
Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.

Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen
preis.

Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um
die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der
Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.

Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie
dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen nahestehenden Personen.

Bewahren Sie Ihre Wertsachen nicht zuhause auf, sondern auf der Bank oder in
einem Bankschließfach.

Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.

Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor oder sind Sie bereits Opfer eines Betruges
geworden, informieren Sie unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110.