Bad Homburg v.d. Höhe: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Blaulicht © on Pixabay

Betrüger bringen Senioren um hohe Bargeldsumme

Bad Homburg, Landgraf-Gustav-Ring, 18.02.2021 (pa)Am Donnerstag machten Telefonbetrüger in Bad Homburg Beute. Am Vormittag klingelte das Telefon bei einem älteren Ehepaar. Die Masche der Betrüger: Eine Freundin der Angerufenen benötige dringend Geld, um einer drohenden Haftstrafe zu entgehen. Dabei gaben sich die Täter als Staatsanwalt und Polizeibeamte aus. Es gelang ihnen durch geschickte Gesprächsführung, die hilfsbereiten Senioren letztendlich dazu zu bewegen, einer Abholerin am Nachmittag gegen etwa 15.00 Uhr einen Betrag von mehreren Zehntausend Euro in bar zu übergeben. Erst im Nachhinein flog der Schwindel auf und das Ehepaar kontaktierte die richtige Polizei. Zu der Abholerin liegt eine Personenbeschreibung vor. Die Frau sei etwa 30 bis 35 Jahre alt, circa 155cm groß und von normaler Statur gewesen. Sie habe einen dunklen Teint, dunkle hochgesteckte Haare und dunkle Augen gehabt. Getragen habe sie einen dunkelblauen Steppmantel sowie eine ebenfalls dunkelblaue Hose. Hinweise nimmt die Bad Homburger Kriminalpolizei unter der Rufnummer (06172) 120 – 0 entgegen. Wie bereits in dieser Woche berichtet, kommt es derzeit zu einem erhöhten Aufkommen an betrügerischen Telefonanrufen. Obwohl die Angerufenen in den meisten Fällen glücklicherweise Verdacht schöpfen und das Telefonat schnell beenden, sind die Kriminellen mit ihrem dreisten und durchaus professionellen Vorgehen in manchen Fällen dennoch erfolgreich. Oftmals können aufmerksame Bankmitarbeiter, die beim Abheben solcher Summen hellhörig werden, die Tat noch vereiteln. Erst vergangene Woche war dies auch im Hochtaunuskreis wieder der Fall, als eine Glashüttener Seniorin durch ihre Bankmitarbeiterin gewarnt wurde und ihr somit ein Schaden erspart blieb. Im vorliegenden Bad Homburger Fall allerdings, hatte das ältere Ehepaar die Summe zu Hause aufbewahrt. Die Polizei rät davon ab, größere Geldbeträge in den eigenen vier Wänden zu verwahren. Wenn Sie selbst ältere Angehörige haben, sprechen Sie sie aktiv auf das Thema an. Gerade bei Betrugstaten kann die schnelle Verfügbarkeit dafür sorgen, dass das Geld schon übergeben wurde, bevor die Masche auffliegt.

Einbruch in Einfamilienhaus,

Friedrichsdorf, Fahrbornweg, 18.02.2021, gg. 19.20 Uhr (pa)Im Friedrichsdorfer Fahrbornweg brachen am Donnerstagabend Unbekannte in ein Einfamilienhaus ein. Die Täter verschafften sich gegen 19.20 Uhr durch das Aufhebeln der Terrassentür Zugang in das zurzeit unbewohnte aber möblierte Haus, das sie nach Wertgegenständen durchsuchten. Als die, aufgrund eines ausgelösten Einbruchalarms verständigte, Polizei kurz darauf am Tatort eintraf, waren die Einbrecher bereits vom Tatort geflüchtet Bislang liegen zum möglichen Diebesgut noch keine näheren Informationen vor. Die Bad Homburger Kriminalpolizei nimmt Hinweise unter der Rufnummer (06172) 120 – 0 entgegen.

Katalysator-Diebe schlagen zu,

Oberursel, Erlenbachweg, 16.02.2021, 10.30 Uhr bis 18.02.2021, 10.05 Uhr (pa)In Oberursel wurde in den vergangenen Tagen der Katalysator eines VW Polo gestohlen. Der grüne Kleinwagen war auf einem Parkplatz im Erlenbachweg geparkt, als die Täter zwischen Dienstag- und Donnerstagvormittag den „Kat“ herausschnitten und sich anschließend unerkannt vom Tatort entfernten. Der Wert des Diebesgutes wird auf rund 500 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei in Bad Homburg nimmt Hinweise unter der Rufnummer (06172) 120 – 0 entgegen.

Kind von Mercedes erfasst,

Oberursel, Dornbachstraße, 18.02.2021, gg. 08.10 Uhr (pa)In Oberursel wurde am Donnerstagmorgen ein Kind beim Überqueren einer Straße von einem Auto erfasst. Ein 80-jähriger Mercedesfahrer bog gegen 08.10 Uhr von der Heidestraße kommend bei Grünlicht nach rechts in die Dornbachstraße ab. Zeitglich überquerte ein 6-jähriger Junge – ebenfalls bei grünzeigender Ampel – die Dornbachstraße. Der Mercedes-Fahrer übersah den Jungen und der Pkw erfasste das Kind. Der 6-Jährige wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Kleinwagen überschlägt sich,

L 3025, Gemarkung Weilrod, zwischen Altweilnau und Rod a. d. Weil, 18.02.2021, gg. 07.50 Uhr (pa)Nach einem Verkehrsunfall auf des L 3025 zwischen Altweilnau und Rod an der Weil am Donnerstagmorgen musste eine 29-Jährige in eine Klinik gebracht werden. Die Frau aus Weilrod war gegen 07.50 Uhr in Richtung Rod an der Weil unterwegs, als die im Anschluss an eine Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache nach links in den Straßengraben abkam. Dort überschlug sich ihr Daihatsu, bevor er schließlich auf der Gegenfahrbahn auf dem Fahrzeugdach zum Liegen kam. Die leicht verletzte Fahrzeugführerin wurde durch die Feuerwehr aus dem Kleinwagen herausgeholt und anschließend durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An ihrem Pkw entstand Totalschaden.

Nissan kippt um,

L 3024, Gemarkung Oberursel, zwischen Feldberg und Sandplacken, 18.02.2021, gg. 22.00 Uhr (pa)Zwei Leichtverletzte und ein Sachschaden von rund 15.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagabend auf der L3024 ereignete. Ein 19-jähriger Nissan-Fahrer aus Neu-Anspach befuhr die Landesstraße gegen 22.00 Uhr vom Feldberg kommend in Richtung Sandplacken, als er – mutmaßlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit – die Kontrolle über den Pickup verlor. Das Fahrzeug geriet ins Schlingern, drehte sich und kippte schließlich auf die rechte Fahrzeugseite. Sowohl der Fahrer als auch sein 20-jähriger Beifahrer konnten mit leichten Verletzungen aus dem Nissan herausklettern. Sie wurden zur Untersuchung in eine Klinik gebracht.

Smart prallt gegen Baum,

L 3041, Gemarkung Friedrichsdorf, zwischen Köppern und Wehrheim, 19.02.2021, gg. 07.05 Uhr (pa)Am Freitagmorgen wurde eine 35-jährige Autofahrerin bei einem Verkehrsunfall auf der L 3041 zwischen Köppern und Wehrheim leicht verletzt. Die in Friedrichsdorf wohnhafte Frau befuhr die Landesstraße durch das Köpperner Tal um kurz nach 07.00 Uhr in Fahrtrichtung Wehrheim, als sie aufgrund der Straßenglätte die Kontrolle über ihren Smart verlor. Dieser kam von der Fahrbahn nach rechts auf den Grünstreifen ab, streifte einen Leitpfosten und prallte gegen einen Baum, von dem er wiederum abprallte und gegen eine Leitplante schleuderte. Die Verletzte Autofahrerin wurde in eine Klinik gebracht, ihr stark beschädigter Pkw abgeschleppt.

Verkehrskontrollen in der Fastnachtszeit – auch ohne Fastnacht diverse Feststellungen

Hochtaunuskreis, 04.02.2021 bis 17.02.2021 (pa)Traditionell führt die Polizei rund um die Fastnachtstage jedes Jahr verstärkte Verkehrskontrollen durch. Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehen hierbei besonders im Fokus. Zwar fallen in diesem Jahr die Straßenfastnacht wie auch diverse Sitzungen und sonstige Fastnachtsfeierlichkeiten aus, die Kontrolltätigkeiten entfallen jedoch hiermit nicht einfach vollends. So wurde in den vergangenen Tagen und Wochen im Haustaunuskreis eine Vielzahl von Kontrollen durchgeführt. Insgesamt kontrollierten die Beamtinnen und Beamten 650 Fahrzeuge. Über 150 Atemalkoholtests nahmen sie vor, wobei die große Mehrheit der Fahrerinnen und Fahrer nüchtern unterwegs war. In 10 Fällen allerdings führte eine vorhandene Alkoholisierung zu einer ärztlichen Blutentnahme und einer entsprechenden Straf- oder Ordnungswidrigkeitenanzeige. Noch höher war die „Trefferquote“ in Bezug auf Drogen am Steuer. Hier wurden 86 Vortests durchgeführt. Von diesen schlugen 24 – also über ein Viertel – positiv auf Betäubungsmittel an, was Strafanzeigen gegen die betroffenen Fahrzeugführer zur Folge hatte. Die Ergebnisse zeigen – ebenso wie zuletzt drei Verkehrsunfälle unter Alkoholkonsum -, wie wichtig solche Kontrollen sind, um die Sicherheit auf den Straßen für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu erhöhen.

Aktueller Blitzerreport für den Hochtaunuskreis, Das Polizeipräsidium Westhessen veröffentlicht wöchentlich Messstellen zur Geschwindigkeitsüberwachung. Dies ist ein Beitrag im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit.

Nachfolgend finden Sie die Messstellen der Polizei für die kommende Woche:

Dienstag: Wehrheim, B456, Höhe Abfahrt Wehrheim Mitte

Die beteiligten Behörden weisen ausdrücklich darauf hin, dass es neben den veröffentlichten auch unangekündigte Messstellen geben kann.