Schwalm-Eder-Kreis: Die Polizei-News

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Tötungsdelikt – Möglicher Täter nach Deutschland überführt

Spangenberg-Mörshausen (ots) Am Donnerstag 11.03.2021 um 09:45 Uhr, fand eine Zeugin in einem Mehrfamilienhaus in Mörshausen eine 53-jährige Frau tot in ihrer Wohnung. Die Umstände des Todes und die Todesursache deuten auf ein Gewaltverbrechen hin. Durch umfangreiche Ermittlungen der eigens dafür bei der Polizeidirektion Schwalm-Eder eingerichteten Mordkommission (MK Malsberg) ergab sich ein dringender Tatverdacht gegen den 24-jährigen Mitbewohner des Opfers.

Demnach ist dieser in den frühen Morgenstunden des 11.03.2021 vom Tatort in Mörshausen in die Niederlande geflüchtet. Die eingeleitete internationale Fahndung führte schließlich am 16.03.2021 kurz nach Mitternacht, zur Festnahme auf einer Polizeidienststelle in Den Haag. Der 24-Jährige hatte sich dort aufgrund des hohen Fahndungsdrucks gestellt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel erließ das Amtsgericht Kassel noch am gleichen Tag einen europäischen Haftbefehl gegen den 24-Jährigen. Der Haftbefehl wurde ihm am 17.03.2021 von einem niederländischen Richter in Amsterdam verkündet. Der Beschuldigte wurde anschließend in eine niederländische Haftanstalt eingeliefert.

Heute wurde der mutmaßliche Täter von Beamten der Homberger Mordkommission von den Niederlanden nach Deutschland überführt und beim Amtsgericht in Kassel dem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel hat der Haftrichter die vorläufige Unterbringung in einer psychiatrischen Anstalt angeordnet. Weil Umstände bekannt geworden sind, die auf eine psychische Erkrankung des Beschuldigten hindeuten war dies erforderlich. Anschließend wurde der Beschuldigte in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung verbracht.

Regiotram besprüht

Melsungen (ots) – Im Bahnhof Melsungen wurde am Donnerstag (26.3.) gegen 4 Uhr, eine großflächige Farbschmiererei an den Wagen einer Regionalbahn festgestellt. Die unbekannten Täter besprühten eine Gesamtfläche von ca. 25 Quadratmetern. Der Schaden beträgt rund 2.000 Euro.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Um Zeugenhinweise wird gebeten unter der Telefon-Nr. 0561/81616-0 bzw. der kostenfreien Service-Nr. 0800 6 888 000 oder über www.bundespolizei.de.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Kassel


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