Mannheim: Die Polizei-News

Symbolbild Polizei Funkstreifenwagen Baden-Württemberg BW (Foto: Holger Knecht)

Fahrer verliert Bewusstsein – 2 Fahrzeuge und Hauswand beschädigt

Mannheim-Oststadt (ots) – Zwei Fahrzeuge, eine Hauswand, 80.000 Euro Sachschaden und ein leicht Verletzter. So lautet die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Donnerstagnachmittag. Ein 30-Jähriger fuhr gegen 17:00 Uhr auf der Kolpingstraße in Richtung Nationaltheater. Aus bislang nicht bekannter Ursache verlor der Porsche-Fahrer das Bewusstsein und kam links von der Fahrbahn ab.

Dort stieß er zunächst gegen eine Hauswand und beschädigte im Anschluss noch ein weiteres, geparktes Fahrzeug. Der Unfallverursacher kam wenig später wieder zu Bewusstsein, wurde durch die Kollision jedoch leicht verletzt und in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht. Vorsorglich wurde auch die Berufsfeuerwehr Mannheim informiert und kam ebenfalls vor Ort.

Auto ausgebrannt – Zwei weitere Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen

Mannheim-Oststadt (ots) – Aus bislang unbekannten Gründen geriet am frühen Freitagmorgen, kurz vor 1 Uhr, ein Audi Q7 in Brand, der in der Otto-Beck-Straße in der Oststadt geparkt war. Trotz des schnellen Einsatzes der Berufsfeuerwehr Mannheim brannte das Fahrzeug vollständig aus.

Durch die enorme Hitzeentwicklung wurden zwei weitere Autos beschädigt, die davor und dahinter geparkt waren. Der Sachschaden beträt ca. 70.000 Euro. Die Brandexperten der Polizei Mannheim haben die Ermittlungen aufgenommen.

Aufgrund der Unklarheit über die Brandursache werden Zeugen gesucht, die Hinweise rund um das Brandgeschehen geben können, bzw. auch Verdächtiges in der Otto-Beck-Straße und/oder in der unmittelbaren Umgebung beobachtet haben. Diese werden gebeten, sich beim Polizeirevier MA-Oststadt, Tel.: 0621/174-3310 zu melden.

Zwei Männer liefern sich verbotenes Kraftfahrzeugrennen

Mannheim-Neckarstadt (ots) – Zwei Männer im Alter von 27 und 31 Jahren haben sich am Donnerstagabend 15.04.2021 gegen 20.30 Uhr mit ihren hochmotorisierten Fahrzeugen im Stadtgebiet von Mannheim ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen geliefert. Die beiden Mercedes der S-Klasse waren einer zivilen Polizeistreife in der Untermühlaustraße aufgefallen, als diese mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Sandhofen unterwegs waren.

Die Beamten folgten den Fahrzeugen, die bei einer Geschwindigkeit jenseits der 100 km/h, bei erlaubten 50 km/h, ständig die Fahrstreifen wechselten und dabei an mehreren Ampeln das Rotlicht missachteten. Erst in der Schienenstraße gelang es den Polizisten, die Fahrzeuge zu stoppen und deren Fahrer zu kontrollieren.

Beide Männer bestritten, ein Rennen gefahren zu sein, eine plausible Erklärung für ihre Fahrweise und die hohe Geschwindigkeit konnten oder wollten die beiden jedoch nicht abgeben.

Gegen die zwei Männer wird nun wegen Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ermittelt. Ihre Führerscheine wurden einbehalten. Sie dürfen ab sofort kein fahrerlaubnispflichtiges Fahrzeug mehr führen. Die Autos wurden anschließend von Bekannten der Männer abgeholt.

Betrunkener Autofahrer verursacht Verkehrsunfall

Mannheim-Hochstätt (ots) – Ein 53-jähriger betrunkener Autofahrer verursachte am frühen Donnerstagmittag 15.04.2021 im Stadtteil Hochstätt unter erheblichem Alkoholeinfluss einen Verkehrsunfall. Ein Zeuge hatte gegen 13.30 Uhr beobachtet wie der alkoholisierte Mann mit seinem VW vom Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Hochstättstraße in Richtung eines weiteren Betriebsparkplatzes neben den Bahngleisen fuhr und verständigte die Polizei, da dieser in der weiteren Folge beim Wenden oder Einparken einen geparkten Opel beschädigt hatte.

Der 53-Jährige konnte noch vor Ort angetroffen werden. Aufgrund dessen starker Alkoholisierung war es nicht möglich, einen Alkoholtest durchzuführen. Er wurde, um weiteren Schaden von sich und Unbeteiligten zu verhindern, in Gewahrsam genommen und zum Polizeirevier Ladenburg gebracht.

Kurz vor 15 Uhr war der 53-Jährige schließlich wieder in der Lage einen Alkoholtest durchzuführen, der letztendlich einen Wert von über 3 Promille ergab. Daraufhin wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Anschließend konnte er in der Arrestzelle seinen Rausch ausschlafen. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung beziehungsweise des Verdachts des Vollrauschs ermittelt.

Betrunken mit dem Auto unterwegs

Mannheim (ots) – Erheblich alkoholisiert und in Schlangenlinien war am Donnerstagabend 15.04.2021 eine 27-jährige Frau mit dem Auto durch Mannheim unterwegs. Die Frau fiel einer Polizeistreife gegen 21.30 Uhr auf, als sie mit ihrem Seat den Kreisverkehr in der Sibylla-Merian-Straße, in Höhe des Speckwegs mehrfach rasant umkreiste.

Auf ihrer weiteren Fahrt missachtete sich an mehreren Ampeln das Rotlicht. Außerdem fuhr sie während der gesamten Wegstrecke starke Schlangenlinien und geriet in Höhe der Drosselstraße so weit nach rechts von der Fahrbahn ab, dass sie beinahe eine Verkehrsinsel überfuhr. In der Untermühlaustraße, in Höhe der Einmündung zur Fardelystraße konnte das Fahrzeug schließlich gestoppt werden.

Hier schlug den Beamten aus dem Fahrzeug bereits deutlicher Alkoholgeruch entgegen, im Atem der Frau war ebenfalls starker Alkoholgeruch festzustellen. Beim Aussteigen zeigten sich bei der Frau deutliche Koordinierungsschwächen, ihr Gang war unsicher und schwankend. Einen Alkoholtest wollte die Frau nicht durchführen, eine Blutprobe wurde ihr in der Folge auf dem Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt entnommen. Hierbei konstatierte auch der Arzt eine deutliche Alkoholbeeinflussung.

Gegen die Frau wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt, ihr Führerschein wurde einbehalten. Zusätzlich sieht sie einem Bußgeld wegen Verstoßes gegen die Ausgangsbeschränkungen entgegen.

Enkeltrick und falsche Polizeibeamte – Kombiniertes Vorgehen der Betrüger

Mannheim (ots) – Zunächst richtig verhalten hat sich am Dienstag gegen 13 Uhr ein 86-Jähriger in Mannheim, nachdem er einen Anruf von einem angeblichen Verwandten erhalten hatte, der vermeintlich Geld benötigte. Der Senior erinnerte sich nämlich an die betrügerische Vorgehensweise der Enkeltrickbetrüger und legte umgehend auf.

Was der ältere Herr nicht ahnen konnte, die Betrüger riefen erneut an und gaben sich dieses Mal als “LKA-Beamte” aus, die angeblich den vorherigen Anruf des Enkels abgefangen hätten und nun die Täter mithilfe des 86-Jährigen überführen wollen. Hierzu plane man eine “fingierte Geldübergabe”. Nachdem die Betrüger die Telefonverbindung mehrere Stunden aufrechterhielten und den Rentner dabei mündlich massiv unter Druck setzten zehntausende Euro abzuheben, kam dieser der Aufforderung schließlich nach. Der Senior, der fest glaubte mit der Polizei zusammenzuarbeiten, deponierte einen fünfstelligen Betrag in einem Umschlag, der wenig später durch die unbekannten Betrüger weggenommen wurde.

Das Betrugsdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang warnen wir vor dieser kombinierten Vorgehensweise der Betrüger.

Hinweise ihrer Polizei, wie sie sich in solchen Fällen verhalten können:

  • Rufen Sie bei geringstem Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt oder erkundigen Sie sich unter der 110.
  • Suchen Sie sich hierbei die Telefonnummer selbst heraus.
  • Die Polizei bittet Sie niemals um Geldbeträge.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, sondern legen Sie einfach auf.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen/Deponieren Sie kein Geld an Örtlichkeiten.

Melden Sie einen Betrugsversuch sofort bei der Polizei unter der 110.

Verdacht des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln

Mannheim (ots) – Das Polizeipräsidium Mannheim führte am frühen Donnerstagmorgen 15.04.2021, unter Federführung der Ermittlungsgruppe Rauschgift und der BAO West/Aktion Sichere Neckarstadt, mit Unterstützung durch Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz, eine Durchsuchungs- und Festnahmeaktion gegen Personen durch, die im dringenden Tatverdacht stehen, in den Stadtteilen Innenstadt, Neckarstadt und Schwetzingerstadt einen schwunghaften Handel mit Betäubungsmitteln betrieben zu haben.

Durch langwierige offene und verdeckte Nachforschungen der Ermittlungsgruppe Rauschgift sowie der Kräfte der BAO West/Aktion Sichere Neckarstadt konnten mittlerweile 15 Tatverdächtige, allesamt aus Staaten des Maghreb, ermittelt werden. Dabei wurden in der zurückliegenden Zeit zahlreiche Delikte des Handeltreibens mit Marihuana und Kokain festgestellt. Es wurden durch die Staatsanwaltschaft Mannheim zehn Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt und vollzogen.

Bei den Maßnahmen wurden mehrere Wohnungen in den Stadtteilen Innenstadt, Neckarstadt, Oststadt und Sandhofen sowie in Ludwigshafen und Lahr durchsucht.

Während der Durchsuchungsaktion konnten am Donnerstagmorgen acht Personen vorläufig festgenommen werden. Gegen vier Personen wurden Haftbefehle erwirkt. Die Tatverdächtigen wurden nach der Vorführung beim Haftrichter und Eröffnung der Haftbefehle in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Bei den Durchsuchungen wurden kleinere Mengen verschiedener Rauschgifte, teilweise verkaufsfertig vorportioniert, sowie mutmaßliches Dealgeld (6.265 Euro und 260 Schweizer Franken), Waffen und vermutliches Diebesgut aufgefunden und sichergestellt. Die gewonnenen Erkenntnisse bedürfen der weiteren Auswertung.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim, der Ermittlungsgruppe Rauschgift und der BAO West/Aktion Sichere Neckarstadt dauern an.