Osthessen: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Blaulicht © on Pixabay

Diebstahl von Rollerhelm

Lauterbach – Unbekannte entwendeten am Montagabend (14.06.), in der Zeit zwischen 16 Uhr und 20 Uhr, einen Rollerhelm, der an einem geparkten Roller auf einem Parkplatz in der Bahnhofstraße befestigt war. Das Schloss des Helms war zur Tatzeit in der verschlossenen Sitzbank des Rollers gegen Diebstahl gesichert. Unbekannte Täter durchtrennten den Kinnriemen des Helms und stahlen diesen. Einen zweiten, identisch gesicherten Helm ließen die Langfinger zurück. Der Wert des Diebesguts beläuft sich auf etwa 160 Euro. Hinweise bitte an die Polizeistation Lauterbach unter der Telefonnummer 06641/971-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

Versuchter Fahrzeugaufbruch

Bad Hersfeld – Ein ordnungsgemäß in der Hünfelder Straße geparkter, grauer VW Golf wurde in der Nacht zu Dienstag (15.06.) Ziel unbekannter Täter. Die Aufbrecher versuchten die linke, hintere Fahrzeugtür des verschlossenen Pkw aufzuhebeln. Die Tür hielt den Hebelversuchen jedoch stand, sodass es lediglich zu einem Sachschaden in Höhe von rund 400 Euro kam. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Hersfeld unter Telefon 06621/932-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

Versuchter Wohnungseinbruch

Bebra – Am Dienstagmorgen (15.06.) versuchten Unbekannte in der Zeit zwischen 1 Uhr und 11 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Eisenacher Straße einzubrechen. Durch Aufhebeln einer im rückwärtigen Grundstücksbereich gelegenen Tür, versuchten die Einbrecher vergebens in das Haus zu gelangen. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 500 Euro. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Hersfeld unter Telefon 06621/932-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

Einbruch in Gärtnerei

Künzell – Unbekannte stahlen in der Zeit von Samstagnachmittag (12.06.) bis Dienstagmorgen (15.06.) circa zehn hochwertige Bäume aus dem Gewächshaus einer Gärtnerei in der Dr.-Dietz-Straße. Die Oliven- und Wacholderbäume sowie Euonymus entwendeten die Langfinger vermutlich über einen Zaun, der das Gärtnereigelände umfriedet. Der Wert des Diebesguts beläuft sich auf circa 2.000 Euro. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

Diebstahl von Tretroller

Petersberg – Unbekannte Täter entwendeten am Dienstagvormittag (15.06.), zwischen 8 Uhr und 12:30 Uhr, von dem Zweiradparkplatz eines Schulgeländes in der Goerdelerstraße einen mit Schloss gesicherten, goldenen Tretroller der Marke „Hudora“ XR 25. Der Wert des Rollers beläuft sich auf etwa 125 Euro. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

Schockanruf – Trickbetrug – Tipps der Polizei

Petersberg – Am Dienstag (15.06.) gaben sich unbekannte Betrüger gegenüber einer 61-jährigen Frau aus Fulda am Telefon als Polizeibeamte aus. Die Schwindler gaben vor, dass der Sohn der Fuldaerin einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und nur gegen Kaution bei der Polizei entlassen werden könne. Während des Telefonats gaben sich die Betrüger als Polizisten und Rechtsanwälte aus. Durch geschickte Gesprächsführung brachten sie die 61-Jährige zur Herausgabe eines hohen fünfstelligen Geldbetrags an einen unbekannten Abholer auf einem Parkplatz in der Karlsbader Straße. Dieser kann als männlich, circa 1,70 Meter groß, schlank mit blauen Augen und dunklen Haaren beschrieben werden. Zur Tatzeit trug der Täter eine Bluejeans, ein hellblaues Hemd und fuhr einen dunklen Audi älteren Baujahrs.

Wer Hinweise zur Person oder Sache geben kann, wendet sich bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.

Im gleichen Zeitraum wurden im Bereich Osthessen mehrere Bürgerinnen und Bürger von Betrügern mit ähnlichen Maschen telefonisch kontaktiert. Glücklicherweise erkannten alle Betroffenen den Betrug frühzeitig, sodass es zu keinen weiteren Schadenseintritten kam.

In diesem Zusammenhang warnt Ihre Polizei:

Trickbetrug ist vielfältig.

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst
    mit Namen vorstellt oder als Bekannter/ Verwandter,
    Bankangestellter oder Polizeibeamter beziehungsweise Person der
    Justiz ausgibt, den Sie als solchen nicht erkennen.
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr
    Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
  • Rufen Sie Ihre Verwandten unter der Ihnen bekannten
    Telefonnummer oder die Polizei unter der 110 an.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Ihnen unbekannte
    Personen.

Die Täter passen ihr Vorgehen an Ängste der potentiellen Opfer an, wodurch sie deren höchstpersönlichen Lebensbereich tangieren. Anhaltende Telefonate mit den Tätern während der Betrugshandlung verhindern den Kontakt mit nahestehenden Personen. Hierdurch wird der Betrugsirrtum aufrecht erhalten und Opfer sind bereit hohe Wertbeträge zu zahlen. Folgen, wie Rückzug aus der Gesellschaft und Schamgefühl bieten Trickbetrügern eine Plattform.

Sprechen Sie offen über das Geschehene, jeder kann Opfer werden. Scheuen Sie sich nicht die Polizei beim Verdacht eines Betrugs zu informieren. ´ Informationen zum Trickbetrug finden Sie auf der Internetseite www.senioren-sind-auf-zack.de

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Fulda und Polizeipräsidium Osthessen – Über 100 Marihuana-Pflanzen bei Durchsuchung aufgefunden

Hersfeld-Rotenburg

Ronshausen – Beamtinnen und Beamte der Kriminalpolizei Bad Hersfeld durchsuchten am Montag (14.06.) die Wohnung eines 29-Jährigen und stellten 110 Marihuana-Pflanzen sicher.

Nach Hinweisen wegen „Geruchsbelästigungen“ und nachfolgenden kriminalpolizeilichen Ermittlungen vollstreckten die Ermittlerinnen und Ermittler einen vom Amtsgericht Fulda erlassenen Durchsuchungsbeschluss für ein Mehrfamilienhaus in Ronshausen. In der Wohnung eines 29-jährigen Mannes staunten die Einsatzkräfte nicht schlecht, als sie neben drei professionellen Indoor-Plantagen mit hochwertigen Belüftungsanlagen weitere 110 Marihuana-Pflanzen sowie 350 Gramm Marihuana auffanden. Zusätzlich stellten sie eine Schreckschusspistole sowie mehrere Handys sicher.

Den in der Wohnung angetroffenen Tatverdächtigen und eine weitere Person, eine 29-jährige Frau aus Jüchen, nahmen die Ermittlerinnen und Ermittler fest.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Fulda wurden beide nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Die Betäubungsmittel hätten einen geschätzten Straßenverkaufswert von circa 10.000 Euro erzielen können.

Frontalzusammenstoß zwischen Krad und Pkw

Mücke

Am Dienstag, den 15.06.2021 gegen 16:55 Uhr, befuhr ein 18-jähriger Kradfahrer aus Mücke mit seinem Krad die K44 von Mücke-Merlau in Richtung Mücke-Wettsaasen. In einer langgezogenen, abschüssigen Rechtskurve kam der Kradfahrer vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit über die Fahrbahnmitte hinaus auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Pkw, welcher durch einen 46jährigen Mücker geführt wurde.

Durch den Zusammenstoß wurde der 18jährige Kradfahrer schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber ins Uniklinikum Gießen geflogen. Der 46jährige Pkw-Fahrer wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt und ins Krankenhaus nach Lich verbracht.

Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Der Gesamtschaden an den beiden Fahrzeugen beläuft sich auf ca. 4000,– EUR.

Schwerer Sturz mit E-Bike

Rotenburg a.d. Fulda

Am Dienstagabend (15) gegen 20 Uhr stürzte ein 38-jähriger Fahrer eines E-Bike schwer in der Ortslage von Rotenburg a.d.Fulda. Im Bereich eines Einkaufmarktes stürzte der Bebraer aus bisher ungeklärter Ursache und verletzte sich dabei so schwer, dass er durch einen Rettungshubschrauber in die Städtischen Kliniken nach Kassel verbracht wurde. Über die schwere der Verletzungen können noch keine Angaben gemacht werden, ein Schutzhelm konnte zumindest Schlimmeres verhindern. Nach bisherigen Ermittlungen erfolgte der Sturz ohne Fremdeinwirkung.