Gießen: Auseinandersetzung am Marktplatz zw. Somalier und Algerier – Schwerverletzte Opfer – Polizei sucht Zeugen

Symbolbild, Polizei, Absperrung, Band © on Pixabay
Symbolbild, Polizei, Absperrung © on Pixabay

GIEßEN – Eine Auseinandersetzung mehrerer Personen meldete ein Anrufer am Montag (28.6.) gegen 22.30 Uhr am Lahnufer Rodheimer Straße Ecke „Zu den Mühlen“. Zur Klärung der näheren Umstände sucht die Polizei dringend Zeugen und Hiweise.

Schwerverletzte Algerier

Polizeikräfte konnten kurz darauf am Marktplatz drei Männer antreffen. Es handelte sich um einen 36-jährigen Algerier mit einer lebensbedrohlichen Stichwunde in der Brust und einen 28-jährigen Algerier mit Schnittwunde am Arm und Kopfverletzungen. Ein 18-jähriger Marokkaner blieb unverletzt. Nachdem die Polizisten Erste Hilfe leisteten, verbrachten Rettungskräfte die beiden verletzten Nordafrikaner in ein Krankenhaus. Der 36-Jährige schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.

Ein Tatverdächtiger Asylbewerber in Haft

Ein Tatverdächtiger konnte am Lahnufer festgenommen werden. Es handelt sich um einen 19-Jährigen Asylbewerber aus Somalia. Nach ersten Erkenntnissen begleiteten ihn weitere Landsleute bei der Tat. Offenbar gerieten beide Gruppen aus bislang unbekannter Ursache in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung wurden dann offenbar Messer oder andere Stichwerkzeuge eingesetzt.

Gründe sind unklar – Zeugen gesucht

Warum die Männer aufeinander losgingen, sollen die weiteren Ermittlungen ergeben. Die Polizei ermittelt wegen Räuberischem Diebstahl und versuchtem Totschlag. Die Polizei Gießen sucht Zeugen des Vorfalls und bittet unter Tel.: 0641/7006-2555 um Hinweise.