Kassel: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Sturm, Sturmschäden © FreddyGreve on Pixabay
Symbolbild © FreddyGreve on Pixabay

Strafverfahren – Mann stoppt Zug grundlos mit Not-bremse

Neuhof (Landkreis Fulda) (ots) – Wegen des Missbrauchs von Nothilfemitteln
ermittelt seit gestern (29.6.) die Bundespolizeiinspektion Kassel gegen einen
22-Jährigen aus Neuhof. Wie sich später herausstellte, hatte der Mann den
Ausstieg im Bahnhof Neuhof verpasst und zog dann kurzerhand zwei Notbremsen.

Im Bahnhof Flieden kam der Zug in Richtung Frankfurt zum Halten. Gegenüber den
Bundespolizisten zeigte sich der 22-Jährige teilweise sehr aggressiv. Mit
Tritten attackierte er die Beamten vom Bundespolizeirevier Fulda. Er wurde daher
mit Handschellen gefesselt. Verletzt wurde niemand.

Zudem hatte der Mann offensichtlich zu viel Alkohol konsumiert. Ein Test ergab
einen Wert von rund 1,7 Promille.

Zu dem Strafverfahren wegen des Missbrauchs von Nothilfemitteln kommt noch eine
Strafanzeige wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte hinzu.

Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der junge Mann wieder frei. Er wurde der
Familie übergeben.

Gefährliche Gleisüberschreitung – Kinder sorgen für Verspätungen im Bahnverkehr

Vellmar/Obervellmar (Landkreis Kassel) (ots) – Weil mehre Kinder und Jugendliche
bei Obervellmar waghalsig die Gleise überschritten, waren gestern Morgen (29.6.)
Beamte der Bundespolizeiinspektion Kassel im Einsatz.

Der Streckenabschnitt bei Obervellmar wurde wegen des Vorfalles ab 10 Uhr für
eine knappe halbe Stunde gesperrt. Bahnmitarbeiter hatten das Fehlverhalten
beobachtet und die Bundespolizei verständigt. Bundespolizisten trafen die
Sprösslinge am Bahnhof Obervellmar an und belehrten sie über die Gefährlichkeit
ihres Handelns. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Zahlreiche Verspätungen

Insgesamt verspäteten sich 19 Züge um jeweils 20 Minuten. Die zwischen 13 und 15 Jahre alten Kinder und Jugendlichen stammen überwiegend aus der Stadt und dem Landkreis Kassel.

„Die Schülerinnen und Schüler haben meist kein Gespür für Gefahren an
Bahnanlagen. Die Lust auf Mutproben oder andere Spiele auf Bahnanlagen führen
unter Umständen in akute Lebensgefahr!“, sagt die Leiterin der
Bundespolizeiinspektion Kassel, Polizeidirektorin Sonja Koch-Schulte.

Das Betreten der Gleisanlagen ist für Unbefugte nicht nur verboten, sondern
extrem gefährlich. Züge können sich relativ lautlos nähern und werden daher oft
erst spät bemerkt. Die Gefahr, von durchfahrenden Zügen erfasst und getötet zu
werden, ist sehr groß. Besonders dann, wenn Züge außerplanmäßig verkehren, wie
beispielsweise Güterzüge.

Kinder und Jugendliche informieren:

Erziehungsberechtigte sollten ihre Kinder für diese Gefahren sensibilisieren.
Bei Fragen zu diesem Thema können sich Interessierte unter der Tel. 0561/81616 0
an die Bundespolizeiinspektion Kassel wenden. Informationen zur Gefahren an
Bahnanlagen gibt es auch unter www.bundespolizei.de .

Hinweis der Bundespolizei

Solche Aktionen können auch viel Geld kosten. Auf die Verursacher (ggf. die
Eltern) können bei solchen Einsätzen jeweils Kosten für den Polizeieinsatz
(variiert im dreistelligen Bereich) sowie zivilrechtliche Forderungen der
Verkehrsunternehmen zukommen. Zivilrechtliche Forderungen können bis zu 30 Jahre
danach geltend gemacht werden.

Transporter drängt Radfahrer ab und flüchtet; Polizei erbittet Hinweise

Kassel – Harleshausen: Zeugen eines Unfalls, der sich am vergangenen Donnerstag, im Kasseler Ortsteil Harleshausen, auf der L3420, ereignete, suchen die zuständigen Ermittler der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei.

Wie die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Süd-West berichteten, ist am Donnerstag, 24.06.2021, 10.45 h, ein weißer Transporter auf der Harleshäuser Straße, aus Richtung Wolfhager Straße herkommend, in Richtung Loßbergstraße unterwegs gewesen. Als vor dem Transporter ein weiteres Fahrzeug nach links in die Igelsburgstraße abbiegen wollte, überholte der Fahrer des weißen Transporters rechts und wich dabei auf den dortigen Fahrradweg aus. Hier kam er dem dort fahrenden 66-jährigem Mountainbike-Fahrer gefährlich nahe, sodass dieser sein Rad stark abbremsen musste, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Durch das starke Abbremsen verlor der Radfahrer die Kontrolle und stürzte. Bei dem Sturz trug er leichte Verletzungen, wie Schürfwunden an Händen und Beinen davon. Am Mountainbike entstand ein Sachschaden in Höhe von 50.00 Euro. Der Fahrer des Transporters setzte seine Fahrt in Richtung Loßbergstaße fort, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.

Die zuständigen Ermittler erhoffen sich nun mit einer Veröffentlichung Hinweise auf den Verursacher zu erhalten. Die Unfallanzeige wurde am 28.06.2021 erstattet.

Die Beamten der Unfallfluchtgruppe bitten mögliche Zeugen, die Hinweise auf den Unfallhergang bzw. den Unfallverursacher geben können, sich bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100 zu melden.

Folgemeldung zum Todesfall in Polizeigewahrsam: Vorläufiges Obduktionsergebnis liegt vor

Gemeinsame Presseveröffentlichung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen

(Beachten Sie zu dem Todesfall in Polizeigewahrsam bitte auch die Pressemitteilung vom 24. Juni 2021, 15:25 Uhr, unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/4951503.)

Kassel: Nachdem am vergangenen Mittwoch (23.06.21) eine 42 Jahre alte, derzeit wohnsitzlose Frau im Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Nordhessen verstorben war, erfolgte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel am gestrigen Dienstag die Obduktion des Leichnams. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis haben sich keine Hinweise auf äußere, zum Tode führende Gewalteinwirkung ergeben. Die genaue Todesursache konnte noch nicht abschließend bestimmt werden. Weitere toxikologische und histologische Untersuchungen wurden in Auftrag gegeben.

Die weiteren Ermittlungen in diesem Todesfall werden von der sachleitenden Staatsanwaltschaft Kassel und der Kasseler Kriminalpolizei geführt.

Andreas Thöne, Pressesprecher Staatsanwaltschaft Kassel, Tel. 0561 – 912 2653 Matthias Mänz, Pressesprecher Polizeipräsidium Nordhessen, Tel. 0561 – 910 1020

Unfallflucht: Unbekannter Fahrer fährt Kind an; Polizei erbittet Hinweise

Baunatal (Landkreis Kassel): Zeugen eines Unfalls, der sich bereits am vergangenen Mittwoch, 23.06.2021, gegen 13:55 Uhr in der Kirchbaunaer Straße im Ortsteil Altenbauna ereignete, suchen die zuständigen Ermittler der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei.

Wie die zur Unfallaufnahme eingesetzten Beamten des Polizeireviers Süd-West berichteten, befuhr das 13-jährige Kind, als Radfahrer in einer Gruppe weiterer Kinder, die Kirchbaunaer Straße in Richtung des ehemaligen VW-Autohauses auf dem Radweg, um dort die Straßenseite zu wechseln. Der Fahrer eines wegen einer querenden Straßenbahn anhaltenden schwarzen Mercedes SUV soll dem 13-Jährigen noch Handzeichen gegeben haben, damit es die Kirchbauner Straße überqueren kann. Als das Kind die Straße überquerte, sei der Mercedes aus bisher unbekannten Gründen ebenfalls angefahren und hätte das radfahrende Kind leicht touchiert. Der 13-Jährige erlitt durch den Unfall eine leichte Rückenprellung. Es entstand kein Sachschaden am Fahrrad. Ob der Mercedes Beschädigungen davon trug, ist bisher nicht bekannt.

Der Fahrer des PKW verließ offenbar die Unfallstelle in Richtung Stadtmitte, ohne sich um das angefahrene Kind zu kümmern und seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Nachdem die Anzeige wurde erst am 29.06.2021 erstattet wurde, erhoffen sich die zuständigen Ermittler nun mit einer Veröffentlichung Hinweise auf den Verursacher zu erhalten.

Die Beamten der Unfallfluchtgruppe bitten mögliche Zeugen, die Hinweise auf den Besitzer eines schwarzen Mercedes, geben können, sich bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100 zu melden.

Trickdiebstahl in Philippinenhof mit hohem Schaden: Polizei fahndet aktuell nach vier Tätern und bittet um Hinweise

Kassel-Philippinenhof: Die Kasseler Polizei fahndet aktuell nach vier Männern, die am heutigen Mittwochmorgen im Stadtteil Philippinenhof eine Frau in ihrem Haus bestohlen haben. Die vier Täter sollen sich als Mitarbeiter des Finanzamtes ausgegeben und die Frau durch Vorhalten eines Durchsuchungsbeschlusses überrumpelt haben. Im weiteren Verlauf gelangten die Unbekannten in das Haus, durchsuchten dieses und entwendeten Münzsammlungen und Edelsteine vermutlich im Wert eines sechsstelligen Betrages. Anschließend flüchteten die vier Trickdiebe vom Tatort in der Straße „Ahnabreite“ in unbekannte Richtung. Das Opfer wurde bei der Tat nicht verletzt. Beamte des Kriminaldauerdienstes (KDD) der Kasseler Kripo haben am Tatort die ersten Ermittlungen zu dem Trickdiebstahl aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich die Tat im Laufe des heutigen Morgens ereignet. Die Ermittlungen zur genauen Tatzeit dauern derzeit an. Die Fahndung nach den flüchtigen Tätern verlief bislang ohne Erfolg.

Täterbeschreibung

Alle vier Männer sollen bei der Tat FFP2-Masken getragen haben. Eine konkretere Beschreibung liegt momentan nur von dem Täter vor, der das Gespräch geführt haben soll: Der Mann soll etwa 40 bis 50 Jahre alt sein, blonde Haare sowie eine normale Größe und Statur haben. Er sprach akzentfreies Deutsch und trug eine blaue Jeansjacke.

Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall werden von den Beamten der EG SÄM der Kasseler Kripo geführt. Die Ermittler bitten Zeugen, die am heutigen Mittwochmorgen in der Straße „Ahnabreite“ oder angrenzenden Straßen verdächtige Personen beobachtet haben und Hinweise auf die vier Täter geben können, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

45-Jähriger schießt mit Schreckschusswaffe in die Luft: Schnelle Festnahme durch in der Innenstadt eingesetzte Polizeikräfte

Kassel-Mitte: Beamte der Bereitschaftspolizei, die am gestrigen Dienstag in der Kasseler Innenstadt zur Bekämpfung der Straßenkriminalität eingesetzt waren und dort Präsenz zeigten, gelang am Abend die schnelle Festnahme eines Mannes mit Schusswaffe. Gegen 20:50 Uhr hatte ein Zeuge über den Notruf 110 die Polizei alarmiert, da ein Mann mit einer Schusswaffe am Lutherplatz in die Luft geschossen haben soll. Die Beamten der Kasseler Bereitschaftspolizei nahmen nur wenige Augenblicke später einen 45-Jährigen aus Kassel im Bereich Mauerstraße / Hedwigstraße fest und fanden bei ihm eine im Hosenbund steckende, durchgeladene Schreckschusswaffe. Der bereits bestens bei der Polizei bekannte Festgenommene gab zu, mit der Pistole am Lutherplatz in die Luft geschossen zu haben. Andere Personen sollen sich laut des Zeugen zu dieser Zeit nicht in der Nähe aufgehalten haben. Die Waffe stellten die Beamten sicher. Der 45-Jährige musste eine Streife des Polizeireviers Mitte für die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen zur Dienststelle begleiten. Gegen ihn wird nun wegen „Unerlaubten Führens von Schusswaffen“ und „Schießens außerhalb von Schießständen“ ermittelt.

Haus des Jugendrechts Kassel wird eröffnet

Eva Kühne-Hörmann: „Häuser des Jugendrechts wirken – die Jugendkriminalität ist rückläufig.“

Oberbürgermeister Christian Geselle: „Weiteres Projekt, um Sicherheitslage in Kassel zu verbessern.“

Polizeipräsident Konrad Stelzenbach: „Enge Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden ist wichtig.“

Wiesbaden/Kassel – In Kassel wird heute das bereits sechste Haus des Jugendrechts eröffnet. Nach drei Einrichtungen in Frankfurt am Main, einer in Wiesbaden, und Offenbach am Main, ist es in Kassel das erste Haus des Jugendrechts in Nordhessen. Damit führt die Landesregierung ihre Strategie zur Bekämpfung der Jugendkriminalität fort.

Justizministerin Eva Kühne-Hörmann erklärte dazu: „Unter Federführung des Hessischen Ministeriums der Justiz schreiben wir die Erfolgsgeschichte mit dem bereits sechsten Haus des Jugendrechts fort. Wir setzen damit ein klares Zeichen in Nordhessen – nur gemeinsam mit Justiz, Polizei und Stadt gelingt effektive Kriminalitätsbekämpfung. Über eine Million Euro werden in das Projekt investiert, wovon das Land Hessen rund drei Viertel der Kosten trägt. In dem Haus des Jugendrechts in Kassel sollen rund 15 Beamtinnen und Beamte des Polizeipräsidiums Nordhessen, drei Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie sieben Beschäftigte der Jugendgerichtshilfe unter einem Dach zusammenarbeiten. Mit den Häusern des Jugendrechts setzen wir konsequent um, was wir uns vorgenommen haben: Die Jugendkriminalität zu bekämpfen, ohne die oft sehr jungen Opfer und Täter aus dem Blick zu verlieren. Wir wollen und können hier Lebenswege beeinflussen – und müssen, wenn notwendig, auch ein klares Stoppzeichen aufzeigen. Unser Ziel ist es, kriminelle Karrieren im Keim zu ersticken. Deshalb ist es wichtig, dass die Strafe auf dem Fuße folgt. Die jüngsten Zahlen belegen, dass die Häuser des Jugendrechts wirken: Zwischen 2010 und 2020 sind die Ermittlungsverfahren in Jugendsachen um rund 27 Prozent zurückgegangen, auch die Anzahl der nach Jugendstrafrecht verurteilten Jugendlichen sank zwischen 2009 und 2019 um nahezu 50 Prozent.“

Polizeipräsident Konrad Stelzenbach: „Für die frühzeitige und schnelle Intervention, die bei Jugenddelinquenz so wichtig ist, müssen alle beteiligten Behörden eng und engagiert zusammenarbeiten. Wie die Erfahrungen aus anderen Polizeipräsidien zeigen, entfaltet die Institution des Hauses des Jugendrechts genau diese Wirkung. Ich bin froh darüber, dass unsere gemeinsamen Anstrengungen zur Einrichtung eines Haus des Jugendrechts in Kassel erfolgreich zum Abschluss gekommen sind und wir unsere polizeiliche Arbeit nun – Hand in Hand mit den beteiligten Behörden – fortsetzen können. Für die Bürgerinnen und Bürger Kassels bedeutet dies ein Mehr an Sicherheit, für auffällig gewordene Jugendliche gute Chancen auf Besserung durch frühestmögliche Intervention.“

Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle sagte: „Das Haus des Jugendrechts ermöglicht durch die enge Verzahnung von Polizei, Justiz und Stadt einen ressortübergreifenden und damit ganzheitlichen Ansatz im Kampf gegen die Jugendkriminalität. Diese Einrichtung hat großes Potenzial jungen Menschen, die durch Delinquenz auffällig werden, bedürfnisorientierte Unterstützung zukommen zu lassen beziehungsweise im Vorfeld mithilfe passgenauer Präventionsmaßnahmen einer Straffälligkeit entgegenzusteuern. Ganz besonders im Bereich der Präventionsarbeit ist ein stetiger Austausch unverzichtbar. Ich freue mich, dass in Kassel ein weiteres Projekt – neben der Sicherheitsinitiative KOMPASS – umgesetzt wird, welches genau diesen Ansatz essenziell verfolgt und dadurch die Sicherheitslage in Kassel weiter zu verbessern vermag.“ „Ich freue mich über den kurzen Draht der einzelnen Institutionen im Haus des Jugendrechts Kassel. Wir schieben quasi die Schreibtische zusammen, um den Jugendlichen und ihren Familien noch besser und schneller helfen zu können. Sie gehen nicht zwischen den Einrichtungen verloren, sondern wir können sie mit ihrer ganz individuellen Geschichte in ihrer Welt abholen und gut durch die verschiedenen Prozesse begleiten“, unterstrich Jugenddezernentin Ulrike Gote.

Infobox: Häuser des Jugendrechts

In den „Häusern des Jugendrechts“ arbeiten Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugend(gerichts)hilfe unter Einbeziehung von freien Trägern unter einem Dach. Das Ziel dabei ist, die behördenübergreifende Zusammenarbeit, die Gewährleistung schneller und gründlicher Bearbeitung von jugendstrafrechtlichen Verfahren zu optimieren, und – wo es möglich ist – die Verfahrensdauer zu verkürzen. Nach der Konzeption werden grundsätzlich alle Delikte und Vermisstenfälle bearbeitet und insbesondere auch personenbezogene Ermittlungen gegen BASU21 („Besonders Auffällige Straftäter Unter 21“) geführt. Ausnahmen gelten unter anderem für Fälle schwerer Kriminalität.

Kassel-Bad Wilhelmshöhe: Kabelbrand löst Stromausfall aus, 40 Haushalte betroffen

Zu einem brennendem Stromverteilerkasten in der Johann-Hermann-Schenk-Straße wurden am gestrigen Abend gegen 22:45 Uhr sowohl die Kasseler Berufsfeuerwehr als auch eine Streife des Polizeireviers Südwest in Baunatal entsandt.

Wie die Beamten berichten, war es aus bislang unbekannten Gründen zu einem Kabelbrand im Inneren des Stromverteilerkastens gekommen. Dieser konnte durch die Feuerwehr zwar schnell unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden, aufgrund des Defekts wurden jedoch ca. 40 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Darüber hinaus fiel die Lichtzeichenanlage der Kreuzung Heinrich-Schütz-Allee / Druseltastraße aus, welche jedoch aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit nur noch schwach frequentiert war.

Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor. Der örtliche Energieversorger ist vor Ort. Es wird an einer schnellstmöglichen Behebung des Schadens gearbeitet.

Zur Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.