Mainz: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Auto, Fahrbahn, Brücke, Neutral © Buchholz Marcel on Pixabay

Mainz – Nieder-Olm, auffällige Männer sollen Kinder angesprochen haben

Mainz (ots) – Montag, 12. Juli 2021, 14:00 Uhr

Gegen 14:00 Uhr wird der Polizei bekannt, dass vor einer Nieder-Olmer Schule,
Kinder durch zwei auffällig gekleidete Männer angesprochen worden sein sollen.
Bereits wenige Minuten später konnten Einsatzkräfte der Polizei, die beiden
beschriebenen Männer an ihrem Auto antreffen und kontrollieren. Es handelte sich
hierbei um zwei Mitglieder einer Glaubensgemeinschaft, welche auf der Straße
tanzend und rufend ihre Botschaft für diese Gemeinschaft verbreiten wollten. Es
konnte kein Zusammenhang zu den Vorwürfen erkannt werden.

Mittlerweile teilt sich die ursprüngliche These vermeintlicher Kinderansprecher,
jedoch in den sozialen Netzwerken und führt zu Verunsicherungen im Umfeld. Die
Polizei Mainz ist auf Twitter, durch einen anonymen Account, dazu angeschrieben
worden und es wurden weitergehende Informationen in Aussicht gestellt. Trotz
Aufforderung ist jedoch durch den anonymen Schreiber kein Kontakt mit der
Polizei aufgenommen. Vielmehr werden der Polizei nunmehr Informationen der
Ursprungsmeldung nochmals als „neu“ und aus dritter Hand gemeldet. Die Herkunft
der Information wurde dabei jedoch nicht mitgeteilt.

Das Thema „Kinderansprecher“ hat bei der Polizei höchste Priorität.
Informationen werden jederzeit ernst genommen, bewertet und Einsatzmaßnahmen,
zum Teil auch sogenannte „verdeckte“ Maßnahmen, regelmäßig sofort ausgelöst. Zur
Bewertung stehen hochspezialisierte Kolleg:innen bereit und wir überlassen
hierbei nichts dem Zufall. Dazu sind wir aber auf seriöse Informationen aus
erster Hand oder gesicherter Quelle angewiesen. Vom Hörensagen, aus Netzwerken
oder Messengerdiensten ist meist keine gesicherte Information und führt eher zu
Verunsicherungen und Interpretationen. Die Polizei fordert daher dazu auf,
Beobachtungen immer zuerst der Polizei, auch über Notruf, mitzuteilen. Sollten
Warnungen erforderlich sein, stehen der Polizei zahlreiche Möglichkeiten zur
Verfügung, um die richtigen Zielgruppen zu erreichen. Verunsicherungen bei
Unbeteiligten sollen dabei weitestgehend vermieden und gleichzeitig die maximale
Aufmerksamkeit auf besonders schutzbedürftige Gruppen gewährleistet werden.

Frontalzusammenstoß auf der L431 – 2 Verletzte

Mainz (ots) – Am Sonntagmorgen gegen 06:00 Uhr kam es auf der L431 zwischen
Laubenheim und Bodenheim zu einem Unfall im Gegenverkehr bei dem beiden
Pkw-Fahrer verletzt wurden. Die 60-jährige Unfallbeteiligte fuhr mit ihrem
Hyundai i10 auf der L431 aus Richtung Bodenheim kommend in Richtung Laubenheim,
als plötzlich die entgegenkommende 30-jährige Fahrerin eines Opel Corsa auf
ihren Fahrstreifen abdriftete. Die 60-Jährige konnte den Zusammenstoß nicht mehr
verhindern. Ihr Pkw wurde eine Böschung hinabgestoßen und kam in einem Weinberg
zum Halten. Die 30-jährige Unfallverursacherin geriet ins Schleudern. Ihre Fahrt
endete noch am Rande der Böschung. Beide Frauen konnten sich selbst aus den
Fahrzeugen befreien und wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die
genaue Schwere der Verletzungen ist noch unbekannt. Die beiden Pkw waren nicht
mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde
ein Gutachter hinzugezogen. Ersten Informationen nach dürfte die 30-Jährige
abgelenkt gewesen sein und unter Alkoholeinfluss gestanden haben. Zur
Unfallaufnahme wurde die L431 für die Dauer von ca. 5h voll gesperrt.

Jugendlicher im Hauptbahnhof Mainz – Haftbefehl vollstreckt

Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern

Mainz (ots) – Am frühen Morgen des 10. Juli 2021 um ca. 03:50 Uhr wurde ein
19-jähriger im Hauptbahnhof Mainz polizeilich kontrolliert. Bei der
fahndungsmäßigen Abfrage stellten die Beamten fest, dass der Mann durch die
Staatsanwaltschaft Mainz mit einem Haftbefehl zur Festnahme ausgeschrieben war.
Wegen Diebstahls, Drogendelikten und Erschleichen von Leistungen war er durch
das Amtsgericht Mainz im Februar 2021 zu einer Jugendstrafe von 18 Monaten
verurteilt worden. Er leistete weder seine ihm auferlegten Arbeitsstunden, noch
stellte er sich dem Drogenscreening um seine Abstinenz nachzuweisen. Er verließ
die Wohngruppe und brach den Kontakt zu seiner Bewährungshelferin ab. Seine auf
sechs Monate angelegte Bewährung nutzte er nicht, damit war seine
Strafaussetzung hinfällig. Der Mann wurde nach der Vorführung beim Amtsgericht
in Mainz in die Jugendstrafanstalt Schifferstadt überstellt und wird dort nun
seine Strafe absitzen.

81-Jähriger ausgeraubt – Zeugenaufruf

Mainz-Laubenheim (ots) – Am Freitagnahmittag zwischen 14:00 Uhr und 14:30 Uhr
wurde ein 81-jähriger Mann in der Straße „Am Leitgraben“ unter Vorhalt eines
Messers ausgeraubt. Der Senior war zuvor in einem nahegelegenen Supermarkt
einkaufen und befand sich auf dem Heimweg. Unvermittelt wird er von einer
männlichen Person angesprochen und aufgefordert Bargeld und Papiere
auszuhändigen. Ehe der ältere Mann reagieren konnte, griff der unbekannte Täter
in eine der vorderen Hosentaschen des Opfers und entnahm das darin befindliche
Bargeld. Im Anschluss konnte der Täter flüchten. Durch die Tat erlangte er einen
niedrigen dreistelligen Bargeldbetrag und die EC-Karte des Opfers. Der Täter
wird wie folgt beschrieben: ca. 35 Jahre alt, etwa 170cm groß, schmale Statur,
deutschsprachig. Das Messer wurde als Fahrtenmesser mit einer etwa 20cm langen
Klinge benannt und eingewickelt in eine Zeitung mitgeführt.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich
mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3630 in Verbindung
zu setzen.

Mainz – Poser-Kontrollen – 25 PKW ohne Betriebserlaubnis

Mainz (ots) – Freitag, 09.07.2021

25 PKW-Fahrer müssen nach Kontrollen am Freitagabend in der Mainzer Rheinallee
mit einem Bußgeldverfahren wegen Erlöschen der Betriebserlaubnis rechnen,
durften ihre Fahrt aber fortsetzen. Zwei Fahrzeuge wurden sichergestellt, zwei
weitere konnten nach Rückbau von Veränderungen weiterfahren.

Die Polizei Mainz kontrollierte am Freitagabend mit 16 Einsatzkräften, das
Phänomen „Poser“. Insbesondere in den Sommermonaten kommt es zu auffälligem
Fahrverhalten durch oftmals jüngere Autofahrer mit ungewöhnlich PS-starken
Fahrzeugen. Starkes, hörbares Beschleunigen und ständiges Hin- und Herfahren,
führen dabei regelmäßig zu Beeinträchtigungen anderer Verkehrsteilnehmer und
Anwohner der betroffenen Straßen. Darüber hinaus sind die meist neuwertigen und
hochpreisigen Fahrzeuge oftmals technisch verändert.

Durch Vorkontrollen wurde der Verkehr auf der Mainzer Rheinachse stark
selektiert und insgesamt 32 Fahrzeuge kontrolliert. Lediglich bei sieben
Fahrzeugen gab es keine Beanstandungen. In 25 Fällen war die Betriebserlaubnis,
wegen Veränderungen an den Abgasanlagen, Fahrwerk und insbesondere
Manipulationen an der Lichtanlage wegen Abkleben der Leuchten und Verwendung
nicht zugelassener Leuchtmittel. In vielen Fällen wird es erlaubt
weiterzufahren, jedoch müssen die Verantwortlichen innerhalb einer kurzen Frist,
die Umbauten rückgängig machen und nachweisen.

In drei Fällen wurde festgestellt, dass Eintragungen in den Fahrzeugpapieren
nicht hätten erfolgen dürfen, da die Umbauten nicht den Vorgaben entsprachen.
Hier mussten Strafverfahren wegen „Falschbeurkundung im Amt“ gegen die
verantwortlichen Sachverständigen eingeleitet werden. Gegen einen 21-jährigen
Oppenheimer sind bereits mehrfach wegen einer nicht genehmigungsfähigen
Abgasanlage Bußgeldverfahren eingeleitet worden. Am Freitagabend fiel er erneut
auf. Diesmal mit einem gefälschten Zulassungssiegel auf dem Kennzeichen und
gefälschten Eintragungen mit Siegel in den Fahrzeugpapieren. Sein PKW wurde
sichergestellt und abgeschleppt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs und
Urkundenfälschung wurde eingeleitet. Regelmäßig fällt bei den Kontrollen auf,
dass ein Großteil der Fahrzeuge nicht aus Rheinland-Pfalz oder Mainz stammt. Die
Autofahrer legen zum Teil große Strecken zurück um durch Mainz zu fahren. Die
Polizei setzt die Kontrollen fort.

Unfallbeteiligte nach Verkehrsunfall gesucht

Mainz-Oberstadt (ots) – Am vergangenen Samstagvormittag (10.07.2021) kommt es
gegen 09:45 Uhr an der Kreuzung Am Stiftswingert / Hechtsheimer Str. zu einem
Verkehrsunfall.

Hierbei ist ein schwarzer Fiat 500 einem abbiegendem grauen Kleinwagen
aufgefahren, nachdem dieser abrupt abbremsen musste. Vermutlich kam es bei dem
Aufprall nur zu einer leichten Kollision.

Die Fahrerin des grauen Kleinwagens entfernte sich im Anschluss von der
Unfallstelle.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang, sowie zum
unfallbeteiligten Fahrzeug machen können.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich
mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-4110 in
Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter
pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

PKW-Fahrer unter Drogeneinfluss

A 61/ Waldlaubersheim (ots) – Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle
stellten Beamte der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim am 10.7.2021 gegen
19:50 Uhr bei einem 31-jährigen PKW-Fahrer Drogeneinfluss fest. Die Beamten
überprüften den Mann auf der A 61 bei Waldlaubersheim. Ein durchgeführter
Vortest verlief positiv und erhärtete den Verdacht. Letztendlich räumte der
31-Jährige dann auch ein, Drogen konsumiert zu haben. Für den Mann war die
Weiterfahrt erstmal beendet und er musste mit zur Dienststelle, wo ihm eine
Blutprobe entnommen wurde. Ihm drohen nun ein Bußgeld und ein Fahrverbot sowie
eine Strafanzeige wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Nieder-Olm: Alkoholisierter Radfahrer auf Abwegen

Heidesheim/ Nieder-Olm (ots) – Nieder-Olm: Alkoholisierter Radfahrer auf Abwegen

Am Sonntag den 11.07.2021 wird dem Polizei-Notruf gegen 17:50 Uhr durch mehrere
Verkehrsteilnehmer ein Radfahrer auf der A 63 in Fahrtrichtung Mainz gemeldet.
Demnach sei der Radfahrer an der Anschlussstelle Nieder-Olm auf die Autobahn 63
aufgefahren und von da an auf dem Seitenstreifen gefahren.

Eine Streife der Polizeiautobahnstation Heidesheim konnte den Schlangenlinien
fahrenden Radfahrer daraufhin kurz nach der Anschlussstelle Nieder-Olm auf dem
Seitenstreifen feststellen und kontrollieren. Bei der ersten Kontaktaufnahme
können die Beamten deutlichen Alkoholgeruch bei dem 36 jährigen aus Mainz
feststellen. Ein daraufhin freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergibt
einen Wert von 1,8 Promille.

Der Mann gab an, auf dem Heimweg nach Mainz gewesen zu sein – die Autobahn sei
der einzige Weg dorthin, den er kannte. Statt nach Hause zu fahren, wird der
Herr zur Blutentnahme auf die Dienststelle gebracht und die Weiterfahrt
untersagt. Zudem erwartet ihn eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Da
er zuvor bereits wegen Trunkenheit im Verkehr aufgefallen ist, bleibt zu hoffen,
dass ihn die eingeleitete Strafanzeige zum Nachdenken anregt.

Nach bisherigem Kenntnisstand wurde durch den Fahrradfahrer kein anderer
Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet.