Ludwigshafen: Die Polizei-News

Symbolbild Funkstreifenwagen der Polizei RLP bei einer Streifenfahrt (Foto: Holger Knecht)
Symbolbild Funkstreifenwagen der Polizei RLP bei einer Streifenfahrt (Foto: Holger Knecht)

Serie von BMW Autoaufbrüchen im Wohngebiet Melm – Zeugen gesucht

Ludwigshafen (ots) – Am 06.04.2022 wurden der Polizei im Wohngebiet Melm insgesamt 6 vollendete Autoaufbrüche von BMW´s und ein versuchter Aufbruch von einem BMW gemeldet und zwar in folgenden Straßen: Christoph-Kröwerath-Straße, Heinrich-Halfen-Straße, Albert-Haueisen-Ring, Erich Rockenbach Straße und Fritz Lederle Straße.

Der oder die unbekannten Täter stahlen aus den BMW´s Lenkräder sowie die Displays mit den Bedienelementen. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 20.000 Euro geschätzt. Auf Grund der zeitlichen und räumlichen Nähe sowie dem gleichen Diebesgutes ist davon auszugehen, dass es sich um den bzw. die gleichen Täter handelte.

Eine Zeugin war am 06.04.22 gegen 04:40 Uhr durch ein Geräusch wach geworden. Als sie aus dem Fenster schaute, sah sie einen Mann neben einem BMW stehen. Es war der BMW, bei dem vergeblich versucht wurde ihn aufzubrechen, so dass aus ihm auch nichts gestohlen worden war.

  • Der Mann war etwa 1,80 m groß, dunkel gekleidet, hatte eine schwarze Wintermütze auf und ein dunkles Tuch um den Mund.

Ob es sich nur um einen Täter oder um mehrere Täter handelt, ist nicht bekannt. Wer etwas gesehen hat und Angaben zu dem oder den Tätern geben kann, wird gebeten, sich an die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per
E-Mail kiludwigshafen.k1.kdd@polizei.rlp.de zu wenden.

77-Jährige fällt nicht auf Anruf von angeblichem Bankmitarbeiter rein

Ludwigshafen (ots) – Am Mittwoch 06.04.2022 gegen 10:15 Uhr, erhielt eine 77-jährige Ludwigshafenerin einen Anruf von einem Mann, der sich als Angestellter der Landeszentralbank ausgab. Er teilte ihr mit, dass die Landeszentralbank ihr Post zugeschickt hatte und sie heute einen Termin in der Bank gehabt hätte. Da sie nicht erschienen sei, sei ihr Konto nun gesperrt und sie könne keine Überweisungen mehr tätigen.

Der Anrufer fragte die Seniorin in diesem Zusammenhang, ob sie Geld zuhause habe. Daraufhin antwortete die 77-Jährige geistesgegenwärtig, dass sie mit der Landeszentralbank nichts zu tun habe und kaum Geld zuhause habe. Außerdem werde sie nun die Polizei verständigen. Daraufhin beendete der Anrufer das Gespräch. Nach Rücksprache mit ihrer zuständigen Bank war ihr Konto nicht gesperrt.

  • Beachten Sie, dass sich die Betrüger am Telefon immer andere Szenarien ausdenken, um in Erfahrung zu bringen, ob Sie Geld oder Wertgegenstände zu Hause haben.
  • Gehen Sie auf solche Anrufe nie ein sondern beenden Sie die Telefonate und informieren Sie die Polizei. Keine seriöse Stelle wird Sie jemals am Telefon nach Ihrem Geld oder Ihren Wertgegenständen befragen.
  • Lassen Sie am Besten auch Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Erika Mustermann wird beispielsweise E. Mustermann) oder löschen sie Ihren Namen ganz aus dem Telefonbuch. So können die Täter Sie gar nicht erst ausfindig machen.

Sind Sie bereits Opfer geworden, hilft Ihnen gerne die Opferschutzbeauftragte des Polizeipräsidiums Rheinpfalz, Tel.Nr. 0621 963-1154.

Verfolgungsfahrt endet mit Unfall

Ludwigshafen (ots) – Am Mittwoch 06.04.2022 gegen 16:15 Uhr, wollten Polizeibeamte der PI Ludwigshafen 1 eine Gruppe von mehreren Motorradfahrern im Bereich der Heinigstraße kontrollieren, da die Motorräder extrem laut waren. Trotz eindeutiger Haltesignale beschleunigte einer der Fahrer, um sich der Kontrolle zu entziehen.

Während seiner Flucht fuhr er bis zu 100 km/h, missachtete mehrfach die geltenden Verkehrs- und Vorfahrtsregeln, befuhr Einbahnstraßen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung und ignorierte die Anhaltesignale der eingesetzten Beamten.

In der Pranckhstraße kam es zwischen dem 26-Jährigen und dem zivilen Einsatzwagen der Polizei zu einem Zusammenstoß, bei dem er zu Boden stürzte. Dabei verletzte er sich. Eine Überprüfung seiner Fahrtüchtigkeit ergab weder eine Beeinflussung durch Alkohol noch durch Betäubungsmittel.

Allerdings stellte sich sein Führerschein als Fälschung heraus. Zudem waren an dem Motorrad gefälschte Kennzeichen angebracht.

Der 26-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht. Der 34-jährige Fahrer des zivilen Einsatzfahrzeuges sowie seine 25-jährige Beifahrerin wurden nicht verletzt.

Der Sachschaden am Motorrad beläuft sich auf etwa 2.000 Euro, am Einsatzwagen auf etwa 1.000 Euro.

Bei Diesel-Diebstahl erwischt

Ludwigshafen (ots) – Am 06.04.2022, gegen 22:40 Uhr, meldete ein 44-Jähriger der Polizei, dass er gerade beobachtet habe, wie jemand aus seinem LKW, der im Rampenweg stand, Diesel abgezapft habe. Der unbekannte Täter sei geflüchtet. Eine sofort durchgeführte Fahndung verlief zunächst negativ. Allerdings fanden die Polizeibeamten vor Ort das Auto des Täters.

Im unverschlossenen Auto wurde zudem ein Schlauch mit Diesel-Anhaftungen gefunden und in der Nähe des angezapften LKWs ein Kanister mit Diesel. Als Fahrzeughalter wurde ein ebenfalls 44-Jähriger ermittelt. Er gab seine Tat zu. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle wurde er wieder entlassen.