Frankfurt am Main: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Balulicht © Fleimax on Pixabay

Tätlicher Angriff auf Bundespolizisten – Angreiferin in Psychiatrie eingeliefert

Am 28. Februar attackierte eine 35-Jährige eine Streife der Bundespolizei am Flughafen Frankfurt und verletzte dabei einen Beamten leicht. Die polizeibekannte Deutsche wurde in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.

Als eine Streife die Frau am frühen Morgen im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens kontrollieren wollte, flüchtete diese zunächst. Nachdem die Bundespolizisten sie nach kurzer Verfolgung eingeholt hatten, trat sie unvermittelt einem Beamten gegen das Schienbein und widersetzte sich der anschließenden Kontrolle durch Kratzen und Kneifen. Mit Handschellen gefesselt wurde die 35-Jährige auf die Wache gebracht, wobei sie die Polizisten mehrfach lautstark beleidigte. Eine anschließende Überprüfung ihrer Personalien ergab, dass sie bereits seit dem 14. Februar aus einer psychiatrischen Klinik in Uelzen abgängig war. Nach Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts der Beleidigung, Körperverletzung, Widerstandes sowie tätlichen Angriffs auf Vollzugsbeamte wurde die Frau durch Kräfte der Landespolizei in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.

Der verletzte Beamte trug ein Hämatom am Schienbein davon, ist aber weiterhin dienstfähig.

Frankfurt – Europaviertel: Widerstand nach Diebstahl

Frankfurt (ots) – (th) Am Montagnachmittag (27. Februar 2023) kam es nach einem
Ladendiebstahl zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Tatverdächtigen und
einem Sicherheitsmitarbeiter. Als die Polizei eintraf, leistete der 17-Jährige
Widerstand.

Ein 17-Jähriger und sein bislang unbekannter Komplize betraten gegen 16.45 Uhr
ein Bekleidungsgeschäft im Einkaufscenter Skyline Plaza. Während der später
festgenommene Tatverdächtige eine Angestellte ablenkte, entwendete der
Mitstreiter ein Paar Turnschuhe und verließ das Geschäft. Angesprochen auf den
Diebstahl versuchte der Tatverdächtige ebenfalls zu flüchten, wurde dabei jedoch
von einem Sicherheitsmitarbeiter festgehalten. In dem folgenden Gerangel
verletzte sich der Mitarbeiter leicht.

Als die Polizei vor Ort eintraf leistete der 17-Jährige Widerstand gegen die
polizeilichen Maßnahmen. Er trat die Polizeibeamten und versuchte sich zu
befreien. Dabei verletzte er sich selbst, indem er mit dem Kopf auf den Boden
schlug und lautstark ankündigte sich umbringen zu wollen.

Auf Grund des äußerst aggressiven Verhaltens und des psychischen Zustandes wurde
er mit einem Rettungswagen in eine Kinder-und Jugendpsychiatrie überstellt. Der
Mittäter konnte unerkannt samt der Beute flüchten.

Frankfurt – Dornbusch: Verletzung von Flaggen ausländischer Staaten

Frankfurt (ots) – (th) Gestern Mittag (27. Februar 2023) stellte eine Streife
fest, dass auf dem gegenüberliegenden Gehweg des iranischen Generalkonsulats vor
der dort abgehaltenen Dauermahnwache eine iranische Fahne mit Textilband auf dem
Boden festgeklebt war. Auf dieser tanzten mehrere Personen. Da es sich hierbei
um eine Straftat, die Verletzung von Flaggen und Hoheitszeichen ausländischer
Staaten, handelt, nahmen die Polizisten die Personalien der Personen auf und
stellten die Fahne sicher. Alle Personen wurden nach Abschluss der polizeilichen
Maßnahmen vor Ort entlassen.

Frankfurt – Griesheim: Tödlicher Arbeitsunfall

Frankfurt (ots) – (hol) Gestern Nachmittag wurde bei Baumfällarbeiten ein
Arbeiter tödlich verletzt. Der Mann war von einem umstürzenden Baum getroffen
worden.

Gegen 15.15 Uhr ereignete sich der tragische Vorfall am Griesheimer Niddaufer,
wo zu diesem Zeitpunkt Baumfällarbeiten durchgeführt wurden. Nach derzeitigen
Erkenntnissen wurde ein 23-jähriger Arbeiter von einem umstürzenden Baum, den er
zuvor selbst gefällt hatte, am Kopf getroffen. Trotz sofort eingeleiteter
Reanimationsmaßnahmen verstarb der 23-Jährige. Die Frankfurter Kriminalpolizei
geht derzeit von einem Unfallgeschehen aus. Die Ermittlungen dazu dauern an.

Kommissar Zufall ermittelt: Bundespolizistin erkennt polizeibekannten Dieb am Fernbahnhof wieder

Weil ihr sein Gesicht im Zusammenhang mit einem Ladendiebstahl irgendwie bekannt vorkam, kontrollierte eine Bundespolizistin am 27. Februar einen 51-Jährigen am Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens. Der Italiener gab an, ihm seien die Ausweisdokumente gestohlen worden, machte aber bereitwillig Angaben zu seiner Person. Eine Überprüfung im Fahndungssystem ergab, dass der Mann wegen schweren Diebstahls bereits mit Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main gesucht wurde. Zudem bestand eine weitere Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Koblenz, die im Zusammenhang mit einem anderen Eigentumsdelikt ebenfalls gegen ihn ermittelt. Der wohnsitzlose Italiener ließ sich daraufhin widerstandslos festnehmen.

Eine zufällig vorbeikommende Streife der Landespolizei informierte die Bundespolizei, dass eine aufmerksame Mitarbeiterin eines Drogeriemarktes kurz zuvor telefonisch mitgeteilt habe, dass sich ein ihr bekannter mutmaßlicher Dieb vor dem Laden aufhalten würde. Die Personenbeschreibung passte exakt auf den Festgenommenen.

Aufgrund des Haftbefehls lieferte die Bundespolizei in die Justizvollzugsanstalt Preungesheim ein. Dort muss er nun eine dreimonatige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen. Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Diebstahlsdelikten dauern an.