Osthessen: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Großeinsatz © Stephan Wusowski on Pixabay

Abfall unerlaubt entsorgt – Altreifen

Fulda. Zwischen Samstagmorgen (01.07.) und Sonntagmorgen (02.07.) entsorgten Unbekannte in einem Waldgebiet zwischen Ziegel und Tiefengruben unerlaubt rund 250 Altreifen. Das betreffende Waldgebiet befindet sich circa 1,5 Kilometer im Ziegeler Wald und ist über einen Feldweg in Höhe der Haltebucht auf der Ziegeler Straße erreichbar. Die Reifen wurden bereits von der zuständigen Behörde entsorgt.

Zwar geht von dem Unrat keine akute Gefährdung aus, allerdings handelt es sich bei der unerlaubten und zudem umweltschädigenden Entsorgung um eine Straftat. Die Kriminalpolizei in Fulda hat in enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Ordnungsamt die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung und des unerlaubten Umgangs mit Abfall aufgenommen. Wer Hinweise zu der Verursacherin oder dem Verursacher geben kann, wendet sich bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.

Kind bei Verkehrsunfall verletzt

Hauneck. Am Donnerstagabend (13.07.), um 18:30 Uhr, befuhr eine 47-jährige Pkw-Fahrerin aus Hauneck die Straße „Wendebach“ von den Bahngleisen kommend in Richtung Wald. Zu diesem Zeitpunkt rannte nach derzeitigen Erkenntnissen ein 6-jähriger Junge aus einer nicht einsehbaren Hofeinfahrt, von der rechten Seite kommend, auf die Straße. Der Pkw kam nicht mehr rechtzeitig zum Stehen. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem das Kind nicht lebensbedrohlich verletzt wurde. Der 6-Jährige wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro.

Unfallflucht

Niederaula. Am Donnerstag (13.07.), gegen 12:30 Uhr, touchierte ein unbekannter Fahrzeugführer vermutlich beim Rückwärtsfahren einen blauen BMW 520 eines 67-Jährigen aus Neuenstein. Dieser hatte sein Fahrzeug ordnungsgemäß in der Industriestraße im Bereich der Hausnummer 11 geparkt gehabt. Bei dem Fahrzeug vom Unfallverursacher könnte es sich nach derzeitigen Erkenntnissen um einen weißen Lkw mit roter Plane handeln. Der Verursacher verließ unerlaubt die Unfallörtlichkeit, ohne sich um den entstandenen Schaden in Höhe von etwa 1.000 Euro zu kümmern. Hinweise an die Polizeistation Bad Hersfeld, Tel. 06621/932-0, jede andere Polizeidienststelle oder die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

Polizeistation Bad Hersfeld

Verkehrsunfall mit Schwerverletztem

Alheim. Ein 19-jähriger Fahrer einer Kawasaki aus Alheim befuhr am Mittwoch (12.07.), gegen 20.40 Uhr, einen Waldweg. Nach derzeit vorliegenden Erkenntnissen stürzte der Alhmeiner dabei mit seinem Krad, als er über einen Baumstamm fuhr. Er wurde schwerverletzt mittels Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Zudem enstand Gesamtschaden von rund 2.000 Euro.

Wegen Überladung kontrolliert, wegen Tierquälerei und Hehlerei angezeigt – Autobahnpolizei stoppt Kleintransporter-Gespann

Wegen Überladung kontrolliert, wegen Tierquälerei und Hehlerei angezeigt – Autobahnpolizei stoppt Kleintransporter-Gespann

Kirchheim. Am Donnerstag (13.07.), gegen 11 Uhr, fiel einer Funkstreife der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld am Kirchheimer Dreieck ein Kleintransporter mit Autoanhänger auf, auf dem ein schwarzer Kleinbus verladen war.

Die Fahrzeugkombination mit ukrainischer Zulassung war gerade von der Autobahn A7 kommend auf die A4 in Richtung Osten gewechselt und befuhr in langsamer Geschwindigkeit die dortige Steigung. Aufgrund der auffallenden Fahrweise, verbunden mit einer erkennbar tiefen Einfederung des Zugfahrzeuges, war von einer deutlichen Überladung des Gespanns auszugehen.

Im Rahmen einer daraufhin anschließenden Kontrolle verwogen die Beamten die Fahrzeugkombination auf der polizeieigenen Radlastwaage in der Liegenschaft der Polizeiautobahnstation in Bad Hersfeld.

Zunächst wurde der Kleintransporter mit Insassen und auch dem mitgeführten Anhänger gewogen. Das Zugfahrzeug war mit insgesamt fünf Personen besetzt und der Laderaum mit den verschiedensten Gegenständen bis unter das Dach ausgeladen. Wie vermutet, musste dabei eine deutliche Überladung von mehr als 20 Prozent festgestellt werden.

Weil bei solchen Transporten erfahrungsgemäß auch geladene Fahrzeuge auf den Anhängern voll beladen sind, wurde der Laderaum des geladenen Kleinbusses geöffnet. Dabei schlug den Kontrollkräften ein zunächst unerklärlicher und unerträglicher Gestank entgegen. Zur Ermittlung der Ursache des festgestellten Geruchs sowie zur Überprüfung der aufgeladenen Gegenstände – Fahrräder, Elektro-Tretroller, Autoreifen und Rasenmäher -, wurde der Fahrer angewiesen, den Kleinbus vor Ort vollständig zu entladen.

Plötzlich nahmen die Polizisten während der Entladearbeiten ein leise wimmerndes Piepen wahr. Unter anderen Ladungsgegenständen war jetzt ein Kunststofftransportbehälter für Geflügel zu sehen. Nachdem dieser freigeräumt und auf Aufforderung entladen worden war, erklärten sich der Gestank und auch die Geräusche: Der Transportbehälter war voll mit teils bereits verendeten, teils mit noch lebenden Hühnerküken beladen. In dem geschlossenen Aufbau des schwarzen Kleintransporters, waren die Tiere offenbar seit Stunden ohne Wasserversorgung und ohne Frischluft, bei Außentemperaturen um die 25 ° C und verdeckt durch andere Ladung, sich selbst überlassen transportiert worden. Ein eklatanter Verstoß gegen tierschutzrechtliche Grundvorgaben.

Die noch lebenden Küken wurden unverzüglich versorgt. Zur Koordinierung weiterer tierschutzrechtlicher Maßnahmen, wurde die Veterinärbehörde des Landkreises Hersfeld-Rotenburg informiert. Nach Sachverhaltsschilderung kamen bereits nach wenigen Minuten ein Amtstierarzt und ein Tiergesundheitsaufseher zur Kontrollörtlichkeit. Nachdem sich diese einen Überblick über den Zustand der Tiere verschafft hatten, musste eines der noch lebenden Tiere, durch den Amtsveterinär vor Ort unmittelbar eingeschläfert werden. Insgesamt fünf Küken lebten, neun weitere waren bei dem Transport verendet. Ein Umstand, der weder die eingesetzten Polizeibeamten, noch den Amtstierarzt und dessen Mitarbeiter unberührt ließ.

Bei der weiteren Durchsuchung des Fahrzeugs und der Überprüfung der mitgeführten Gegenstände stellten die Beamten zudem zwei E-Scooter fest, die erst wenige Tage zuvor in Nordrhein-Westfalen, nahe der niederländischen Grenze, entwendet worden waren. Der 45-jährige Fahrer hatte allerdings gegenüber den Kontrollkräften angegeben, die Gesamtladung – mit Ausnahme des Gepäcks – am Vortag in Belgien erworben zu haben.

Aufgrund des Verdachts der Tierquälerei und der Hehlerei, ordnete der zuständige Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Fulda die Einbehaltung einer vierstelligen Sicherheitsleistung an. Der Fahrer entrichtete den Betrag direkt an Ort und Stelle.

Die beiden entwendeten Elektroroller wurden sichergestellt und werden nach Abschluss des Verfahrens an die Eigentümer zurückgesandt.

Kennzeichendiebstahl

Haunetal. In der Nacht zu Donnerstag (13.07.) entwendeten Unbekannte das hintere amtliche Kennzeichen HEF-RB 27 eines grauen Fiat Ulysse. Zur Tatzeit stand das Auto auf einem Parkplatz in der Eichenstraße in Odensachsen. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Hersfeld unter Telefon 06621/932-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

Versicherungskennzeichen gestohlen

Rotenburg a.d. Fulda. Das Versicherungskennzeichen 699NLX eines Leichtkraftrades des Herstellers Rivero stahlen Unbekannte zwischen Donnerstag (06.07.) und Dienstag (11.07.). Im Tatzeitraum stand das Zweirad auf dem Parkplatz eines Mehrfamilienhauses in der Straße „Am Breitenbacher Weg“. Hinweise bitte an die Polizeistation Rotenburg a. d. Fulda unter Telefon 06623/937-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

E-Scooter gestohlen

Fulda (ots)

Fulda. Vor einem Lebensmittelmarkt in der Merkurstraße im Stadtteil Haimbach stahlen Unbekannte am Mittwoch (12.07.), gegen 17 Uhr, einen E-Scooter des Herstellers IO Hawk E-Scooter mit dem Versicherungskennzeichen 336SFJ. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de