Kaiserslautern: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei © Polizei

Vorsicht, Immobilien-Betrug!

Kaiserslautern (ots) – Auf Immobilien-Betrüger ist ein junger Mann aus dem
Stadtgebiet hereingefallen. Wie der 21-Jährige am Montagabend bei der Polizei
anzeigte, war er Mitte März im Internet auf ein interessantes Immobilienangebot
aufmerksam geworden und hatte per E-Mail Kontakt zu dem vermeintlichen Verkäufer
aufgenommen.

Als Antwort auf seine Anfrage wurde der junge Mann zunächst an ein
Online-Maklerbüro verwiesen. Von dort wurde ihm dann eine „Reservierung“ des
Kaufobjektes angeboten – gegen Zahlung einer vierstelligen Gebühr. Ohne auch nur
einen Fuß in das Haus gesetzt zu haben, überwies der 21-Jährige den geforderten
Betrag.

Als er an Ostermontag zum vereinbarten Besichtigungstermin vor verschlossener
Türe stand und sich auch kein Makler blicken ließ, wurde der junge Mann stutzig.
Ein Nachbar wurde auf ihn aufmerksam und gab sich als rechtmäßiger Eigentümer
des Hauses zu erkennen. Er teilte dem 21-Jährigen mit, dass er das Haus auf
einer Internet-Plattform zum Vermieten angeboten habe – ein Verkauf sei nie
geplant gewesen.

Offenbar hatten unbekannte Täter die Fotos und Beschreibungsinformationen des
Objektes abgegriffen und es in betrügerischer Absicht auf einer anderen
Plattform zum Kauf angeboten. Der 21-Jährige erkannte den Betrug und erstattete
Anzeige bei der Polizei. Sein Geld wird er vermutlich nicht wiedersehen. Die
Ermittlungen nach den Tätern laufen. |cri

Gegen Mauer gekracht und geflüchtet

Mehlbach (Kreis Kaiserslautern) (ots) – Im Zusammenhang mit einer Unfallflucht
ist die Polizei am Montagabend einem alkoholisierten Autofahrer auf die Schliche
gekommen. Gegen den 32-Jährigen wird nun strafrechtlich ermittelt.

Am frühen Abend meldete eine Anwohnerin der Hauptstraße, dass jemand gegen die
Grundstücksmauer an ihrem Anwesen gefahren sei und Schaden angerichtet habe. Der
Verursacher sei geflüchtet.

Die ausgerückte Streife fand an der beschädigten Mauer Fahrzeugteile, die auf
einen Audi als Verursacherfahrzeug hindeuteten. Bei der anschließenden Fahndung
wurden die Beamten auf einen Pkw aufmerksam, der einen deutlichen Frontschaden
aufwies. Die Schäden am Fahrzeug passten zu den Schäden an der Mauer.

Der Fahrzeughalter wollte sich jedoch nicht zu den Vorwürfen äußern. Der
32-Jährige stand deutlich unter Alkoholeinfluss. Ihm wurden auf Anordnung der
Justiz zwei Blutproben entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. Die
weiteren Ermittlungen laufen. |cri

Unter Drogeneinfluss im Verkehr

Kaiserslautern (ots) – Einen E-Scooter-Fahrer hat die Polizei am
Montagnachmittag im Stadtgebiet aus dem Verkehr gezogen. Der Grund: Der
23-Jährige stand unter dem Einfluss berauschender Mittel.

Als die Streife den jungen Mann gegen 17.30 Uhr in der Kahlenbergstraße stoppte,
stellten die Beamten bei dem Scooter-Fahrer drogentypische Auffälligkeiten fest.
Ein erster Urintest bestätigte den Verdacht und reagierte positiv auf die
Stoffgruppe THC. Der 23-Jährige musste daraufhin den E-Scooter stehen lassen und
mit zur Dienststelle kommen, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Das Ergebnis
der Blutuntersuchung entscheidet nun über die weiteren Konsequenzen.

Ähnlich ging es einem Autofahrer, der am späten Montagabend in der Salzstraße in
eine Polizeikontrolle geriet. Der 38-Jährige hatte weder Ausweisdokumente noch
einen Führerschein dabei und gab zunächst falsche Personalien an, verwickelte
sich aber in Widersprüche. Zur genauen Identifizierung wurde er deshalb zur
nächsten Dienststelle gebracht, wo seine Personalien zweifelsfrei festgestellt
wurden. Dabei zeigte sich auch der Grund für seine Lüge: Der 38-Jährige ist
nämlich nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Weil darüber hinaus der Verdacht
bestand, dass der Fahrer unter Drogeneinfluss steht, wurde er zum Urintest
gebeten. Dieser reagierte positiv auf Amphetamin. Dem Mann wurde deshalb eine
Blutprobe entnommen und seine Autoschlüssel an seinen nüchternen Begleiter
übergeben. Die weiteren Ermittlungen laufen. |cri

Kollision an der Einmündung

Niederkirchen (Kreis Kaiserslautern) (ots) – Weil er einem anderen Fahrzeug die
Vorfahrt nahm, hat ein 59-jähriger Mann am Montagvormittag zwischen
Niederkirchen und Schallodenbach einen Unfall verursacht. Die Folgen: Eine Frau
wurde leicht verletzt und es entstand Sachschaden im fünfstelligen Bereich.

Nach den derzeitigen Erkenntnissen kam der 59-Jährige mit seinem Ford Kuga über
die K28 aus Richtung Olsbrücken und wollte gegen 9 Uhr an der Einmündung zur
L382 nach links in Richtung Niederkirchen abbiegen. Dabei missachtete er den
Vorrang eines Skoda Octavia, der hier in Richtung Schallodenbach fuhr. Es kam
zur Kollision der beiden Pkw.

Bei dem Zusammenstoß verletzte sich die 26-jährige Beifahrerin im Skoda. Sie
wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Sowohl der Ford als auch der Skoda wurden so stark beschädigt, dass sie
abgeschleppt werden mussten. Der Sachschaden wird auf insgesamt 16.000 Euro
geschätzt. |cri

Einbrecher halten Polizei auf Trab

Kaiserslautern (ots) – Der Polizei wurden am Samstag mehrere Einbrüche im
Stadtgebiet gemeldet. Alle Taten sollen sich nach den Angaben der Hausbewohner
zwischen 11 Uhr und 15:30 Uhr zugetragen haben. Entwendet wurden Spielekonsolen,
Kameras und Schmuck. Der Gesamtwert der gestohlenen Gegenstände wird auf einen
mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.

In der Steinstraße brachen die Täter in einem Mehrfamilienhaus eine Wohnungstür
auf und durchsuchten die Räume nach Brauchbarem. Als Beute nahmen sie eine
Spielekonsole mit. Ein weiterer Tatort war in der Brahmsstraße. Auch dort gelang
es den Langfingern, sich Zugang zu einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu
verschaffen. Vor allem der Goldschmuck einer Seniorin hatte es den Tätern
angetan.

Zuletzt war eine Wohnung in der Ludwigsstraße Ziel der Einbrecher. Auch dort
machten die Täter Beute. Neben einer Spiegelreflexkamera nahmen die Einbrecher
auch den Schmuck der Wohnungsbesitzer an sich.

In allen Fällen war zum jeweiligen Zeitpunkt kein Bewohner zu Hause. Die Polizei
hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt jetzt, wem in dem genannten Zeitraum
in den drei Straßen etwas Verdächtiges aufgefallen ist. Hinweise zu den
unbekannten Tätern werden unter der Telefonnummer 0631 369-2620
entgegengenommen. |kfa

Unfallflucht im Parkhaus

Kaiserslautern (ots) – Am Osterwochenende kam es in einem Parkhaus in der
Rosenstraße zu einer Unfallflucht. Am Samstagmittag meldete ein
Fahrzeugbesitzer, dass sein Audi A5 in dem Parkhaus beschädigt wurde. Der Unfall
müsste sich demnach zwischen 11.30 und 12.15 Uhr ereignet haben.

Der Pkw war in diesem Zeitraum in einer eingezeichneten Parkfläche abgestellt
und wurde offenbar von einem anderen Wagen beim Ein- oder Ausparken gerammt.
Zurück blieb ein deutlicher Schaden an der hinteren Beifahrerseite des Audi. Die
Schadenshöhe wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.

Der Verursacher hatte sich aus dem Staub gemacht, ohne den Unfall zu melden.
Sein Fahrzeug dürfte im vorderen Bereich der Fahrerseite beschädigt sein.
Zeugen, denen im Parkhaus etwas aufgefallen ist, oder die ein Auto mit frischen
Unfallschäden gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631
369-2250 mit der Polizeiinspektion 2 in Verbindung zu setzen. |cri

Türöffnung mittels Fußtritt

Kaiserslautern (ots) – Ein unbekannter Täter verschaffet sich am Sonntagabend
Zugang zu einem Mehrfamilienhaus in der Königsberger Straße und randalierte
dort. Das Resultat seiner Aktion waren eingeschlagene Fensterscheiben, ein
entleerter Feuerlöscher sowie eine aufgebrochene Tür. Aus dem Inneren der
Wohnung fehlte nichts, weswegen die Polizei davon ausgeht, dass sie nicht
betreten wurde. Wer für das Chaos verantwortlich ist, sollen jetzt die
Ermittlungen wegen der Sachbeschädigungen zeigen. Zeugen, denen zwischen 18 Uhr
und 20 Uhr etwas Merkwürdiges aufgefallen ist, werden gebeten, sich unter der
Telefonnummer 0631 369-2620 bei der Polizei in Kaiserslautern zu melden. |kfa

Transporter ausgebrannt

Kaiserslautern (ots) – Am frühen Dienstagmorgen rückten Rettungskräfte in den
Stadtteil Siegelbach aus. Dort stand in der Sandstraße ein am Straßenrand
geparkter Transporter in Flammen und musste gelöscht werden. Obwohl die
Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle hatte, brannte das Führerhaus des VW
Crafters komplett aus. Ein angrenzender Carport wurde durch die entstandene
Hitze ebenfalls beschädigt. Der 30-jährige Besitzer des Fahrzeugs kam mit dem
Schrecken davon. Weniger Glück hatte ein 34-jähriger Anwohner. Er eilte zur
Hilfe, als er die Flammen sah, und versuchte, den Wagen zu löschen. Hierbei
wurde er leicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus.
Der Gesamtschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Die Polizei hat
die Ermittlungen aufgenommen. Warum es zu dem Brand kam, ist derzeit noch nicht
bekannt. Zeugen, denen zwischen 3 Uhr und 3:15 Uhr etwas Verdächtiges
aufgefallen ist, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 369-2620 mit
der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen. |kfa

39-Jähriger zündelt zweimal

Kaiserslautern (ots) – Wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt die
Polizei gegen einen 39-jährigen Mann. Ihm wird vorgeworfen, an Karfreitag in der
Vogelwoogstraße an zwei Stellen absichtlich Feuer entfacht zu haben. Es blieb
zum Glück bei kleineren Sachschäden. Verletzt wurde niemand.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge hielt sich der 39-Jährige am
Freitagvormittag unerlaubt auf dem Gelände eines Lokals auf und entzündete in
einem Pavillon mehrere Holzscheite. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden
Zeugen auf das Feuer aufmerksam und verständigten Feuerwehr und Polizei.

Unterdessen entzündete der 39-Jährige – offenbar, um vom ersten Brand abzulenken

  • mit Pappe und Papierresten an einem in der Nähe geparkten Auto ein weiteres
    Feuer.

Beide Brände konnten bereits vor Eintreffen der Feuerwehr durch Zeugen mit Hilfe
von Feuerlöschern gelöscht werden. Es entstanden dennoch Schäden an der
Außenfassade des Gebäudes neben dem Pavillon sowie an dem geparkten Pkw. Die
genaue Höhe des Gesamtschadens ist nicht bekannt.

Während des Einsatzes verhielt sich der mutmaßliche Täter zunehmend aggressiv.
Er beleidigte und bedrohte mehrere Zeugen und auch einen Feuerwehrmann. Der
39-Jährige wurde deshalb in Gewahrsam genommen und nach Anordnung durch die
Staatsanwaltschaft am Nachmittag in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Auf den
Mann kommt ein Strafverfahren wegen Brandstiftung, Bedrohung und Beleidigung zu.
|cri

Zeugenaufruf – illegale Müllentsorgung

Nierstein (ots) – Auf dem Gelände des Bahnhofs Nierstein wurden insgesamt ca. 15
Tonnen Baumischabfälle illegal entsorgt. Neben Elektroschrott, Bauschutt,
Kunststoff, Fliesen und anderem handelt es sich außerdem um mit Asbest
kontaminierte Abfälle, die durch einen sachverständigen Schadstoffgutachter
bestätigt wurden. Die Entsorgungskosten werden sich daher mutmaßlich auf mehrere
Tausend Euro belaufen.

Der Tatzeitraum konnte auf den 6. oder 7. März 2024 eingegrenzt werden.

Es wurde ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Umgangs mit Abfällen gegen
Unbekannt eingeleitet.

Personen, die das Geschehen beobachtet oder aufgezeichnet haben und Angaben zum
Tathergang oder dem Täter/ den Tätern machen können, werden gebeten sich bei der
Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern unter 0631-34073-0 oder der kostenfreien
Servicenummer 0800 6 888 000 zu melden.

Auf Schlangenlinien folgt Unfall

Kaiserslautern (ots) – Vermutlich für längere Zeit muss ein Mann aus dem
Stadtgebiet auf seinen Führerschein verzichten. Der 45-Jährige verursachte unter
dem Einfluss berauschender Mittel in der Mainzer Straße einen Verkehrsunfall,
bei dem er selbst sowie ein weiterer Mensch verletzt wurden. Wie sich im
Nachhinein herausstellte, war der Autofahrer schon vor dem Unfall wegen seiner
Fahrweise zwischen Enkenbach-Alsenborn und Kaiserslautern anderen
Verkehrsteilnehmern aufgefallen und hatte bereits auf der Strecke sozusagen
seine „Spuren“ hinterlassen.

Zu dem Unfall, der die sogenannte Trunkenheitsfahrt ans Licht brachte, kam es am
Donnerstagmittag kurz vor 13 Uhr. Nach den derzeitigen Erkenntnissen fuhr der
45-Jährige mit seinem Renault Megane aus Richtung Eselsfürth kommend
stadteinwärts und wollte in Höhe der Einmündung zur Holtzendorffstraße nach
links abbiegen. Dabei nahm er jedoch einem stadtauswärts fahrenden VW Sharan die
Vorfahrt. Dessen 32-jähriger Fahrer konnte trotz Vollbremsung eine Kollision mit
dem Renault nicht mehr vermeiden.

Bei dem Zusammenstoß wurden der Renault-Fahrer sowie die Beifahrerin im VW
leicht verletzt. Ein Kleinkind sowie zwei Säuglinge, die sich im VW befanden,
kamen unverletzt davon.

Beide Unfall-Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt, vermutlich entstand an
beiden Totalschaden. Sie mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf
rund 21.000 Euro geschätzt. Für den Einsatz von Polizei, Rettungsdiensten,
Feuerwehr und Abschleppfahrzeugen war die Mainzer Straße im betroffenen Bereich
mehrere Stunden gesperrt.

Bei der Aufnahme des Unfalls stellten die Einsatzkräfte fest, dass der
mutmaßliche Unfallverursacher unter dem Einfluss von Drogen steht. Zeugen
berichteten, dass der Renault schon vor dem Unfall in Schlangenlinien gefahren
sei und auch Leitpfosten touchierte. Eine Überprüfung der bislang bekannten
Fahrtstrecke ergab drei weitere Unfallörtlichkeiten, an denen frische
Unfallspuren und verlorene Fahrzeugteile festgestellt wurden.

Der 45-Jährige musste deshalb seinen Führerschein vorläufig abgeben und mit zur
Dienststelle kommen, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die weiteren
Ermittlungen wegen Fahrens unter Drogeneinfluss und Gefährdung des
Straßenverkehrs dauern an. |cri

Einbrecher auf Kneipentour

Kusel – Ein Einbrecher ist am frühen Morgen des Ostermontages in zwei
Kneipen eingebrochen und hat dabei hohen Sachschaden hinterlassen.

Der noch unbekannte Täter verschaffte sich in Lokalen in der Bahnhofstraße und
der Ringstraße gewaltsam Zutritt, indem er jeweils ein Fenster aufbrach. Bei
geringer Beute hinterließ er einen Sachschaden im vierstelligen Bereich. Die
Ermittler leiteten Strafverfahren ein und sicherten Spuren an beiden Tatorten.
Der Tatzeitraum für das Objekt in der Ringstraße konnte auf die Zeit zwischen
05:20 Uhr und 09:45 Uhr eingegrenzt werden. Die Polizei bittet daher um
Hinweise: Wem ist in diesem Zeitraum etwas Verdächtiges im Umfeld aufgefallen?
Wer kann Angaben machen, die zur Ermittlung des Täters füh-ren können? Zeugen
werden gebeten, sich unter 06381/919-0 oder per E-Mail an
pi-kusel@polizei.rlp.de zu melden.|pikus

Einführung des Gesetzes zum Umgang mit Konsumcannabis – (KCanG)- die Polizei informiert

Polizeipräsidium Westpfalz – Die Einführung des Gesetzes zum Umgang mit
Konsumcannabis (KCanG) und die damit einhergehende faktische
(Teil-)Legalisierung von Cannabis wurde durch die Bundesregierung im Februar
2024 beschlossen. Nach der Billigung durch den Bundesrat am 22.März 2024 trat
das Gesetz nach seiner Ausfertigung am 27. März 2024 am 01.04.2024 in Kraft.

Seit diesem Zeitpunkt ist der Besitz von bestimmten Mengen Cannabis ebenso wie
der private Eigenanbau unter festgelegten Rahmenbedingungen für Erwachsene
straffrei. Der gemeinschaftliche Anbau zum Eigenkonsum in Anbauvereinen soll
nach den derzeitigen Planungen der Bundesregierung zum 1. Juli 2024 starten. Das
Innenministerium hat am 26.März den Polizistinnen und Polizisten im Land einen
Orientierungsrahmen für die spartenübergreifende polizeiliche Praxis an die Hand
gegeben. Darin wird die Beschreibung möglicher Situationen im Umgang mit einer
grundlegend veränderten Rechtlage mit konkreten Handlungsempfehlungen verbunden.
Damit sollen die Polizistinnen und Polizisten im Land ab dem ersten Tag
bestmöglich auf den Vollzug des KCanG vorbereitet werden. Während das
Cannabisgesetz unter anderem den Besitz und Konsum von Cannabis unter bestimmten
Voraussetzungen erlaubt, bleibt das Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen
Straßenverkehr unter dem berauschten Einfluss von Cannabis nach wie vor
verboten. Die Polizei Rheinland-Pfalz misst der Prävention einen besonderen
Stellenwert bei, denn die Gewährleistung der Sicherheit im Straßenverkehr zählt
zu ihren Kernaufgaben. Die folgenlose Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr
unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln – also ohne Gefährdung Dritter oder gar
Unfälle – wird auch weiterhin als Ordnungswidrigkeit gemäß Paragraph 24a
Straßenverkehrsgesetz geahndet. Hierfür muss, wie auch beim Alkohol, ein
gesetzlich vorgeschriebener Grenzwert überschritten werden. Die genaue
Konzentration des Wirkstoffs THC wird unter anderem durch die Auswertung einer
Blutprobe nachgewiesen.

Mögliche Folgen können Fahrverbote und Bußgelder bis zu vierstelliger Höhe sein.
Wer unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln wie etwa
Cannabis ein Fahrzeug führt und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet oder
einen Verkehrsunfall verursacht, muss unter Umständen mit einer Bestrafung nach
Paragraph 315c Strafgesetzbuch rechnen. Hier drohen bis zu fünf Jahre
Freiheitsstrafe und der Entzug der Fahrerlaubnis. Das Ziel verstärkter
polizeilicher Kontrollen ist es, das hohe Verkehrssicherheitsniveau im Land zu
erhalten und zu stärken. Entscheidend hierfür ist, das Bewusstsein der
Bürgerinnen und Bürger dahingehend zu schärfen, dass – genau wie im Zusammenhang
mit Alkohol auch – eine Beeinflussung durch den Konsum von Cannabis und die
Teilnahme am Straßenverkehr unvereinbar sind.

Einführung des Gesetzes zum Umgang mit Konsumcannabis (KCanG)- die Polizei informiert

Polizeipräsidium Westpfalz – Die Einführung des Gesetzes zum Umgang mit
Konsumcannabis (KCanG) und die damit einhergehende faktische
(Teil-)Legalisierung von Cannabis wurde durch die Bundesregierung im Februar
2024 beschlossen. Nach der Billigung durch den Bundesrat am 22.März 2024 trat
das Gesetz nach seiner Ausfertigung am 27. März 2024 am 01.04.2024 in Kraft.

Seit diesem Zeitpunkt ist der Besitz von bestimmten Mengen Cannabis ebenso wie
der private Eigenanbau unter festgelegten Rahmenbedingungen für Erwachsene
straffrei sein. Der gemeinschaftliche Anbau zum Eigenkonsum in Anbauvereinen
soll nach den derzeitigen Planungen der Bundesregierung zum 1. Juli 2024
starten. Das Innenministerium hat am 26.März den Polizistinnen und Polizisten im
Land einen Orientierungsrahmen für die spartenübergreifende polizeiliche Praxis
an die Hand gegeben. Darin wird die Beschreibung möglicher Situationen im Umgang
mit einer grundlegend veränderten Rechtlage mit konkreten Handlungsempfehlungen
verbunden. Damit sollen die Polizistinnen und Polizisten im Land ab dem ersten
Tag bestmöglich auf den Vollzug des KCanG vorbereitet werden. Während das
Cannabisgesetz unter anderem den Besitz und Konsum von Cannabis unter bestimmten
Voraussetzungen erlaubt, bleibt das Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen
Straßenverkehr unter dem berauschten Einfluss von Cannabis und anderen
berauschenden Mitteln nach wie vor verboten. Die Polizei Rheinland-Pfalz misst
der Prävention einen besonderen Stellenwert bei, denn die Gewährleistung der
Sicherheit im Straßenverkehr zählt zu ihren Kernaufgaben. Die folgenlose
Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr unter dem Einfluss von
Betäubungsmitteln – also ohne Gefährdung Dritter oder gar Unfälle – wird auch
weiterhin als Ordnungswidrigkeit gemäß Paragraph 24a Straßenverkehrsgesetz
geahndet. Hierfür muss, wie auch beim Alkohol, ein gesetzlich vorgeschriebener
Grenzwert überschritten werden. Die genaue Konzentration des Wirkstoffs THC wird
unter anderem durch die Auswertung einer Blutprobe nachgewiesen.

Mögliche Folgen können Fahrverbote und Bußgelder bis zu vierstelliger Höhe sein.
Wer unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln wie etwa
Cannabis ein Fahrzeug führt und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet oder
einen Verkehrsunfall verursacht, muss unter Umständen mit einer Bestrafung nach
Paragraph 315c Strafgesetzbuch rechnen. Hier drohen bis zu fünf Jahre
Freiheitsstrafe und der Entzug der Fahrerlaubnis. Das Ziel verstärkter
polizeilicher Kontrollen ist es, das hohe Verkehrssicherheitsniveau im Land
weiterhin zu erhalten und zu stärken. Entscheidend hierfür ist, das Bewusstsein
der Bürgerinnen und Bürger dahingehend zu schärfen, dass – genau wie im
Zusammenhang mit Alkohol auch – eine Beeinflussung durch den Konsum von Cannabis
und die Teilnahme am Straßenverkehr unvereinbar sind.

Versuchter Diebstahl aus Geräteschuppen

Obermoschel (Donnersbergkreis) – In der Nacht von Sonntag auf Montag hat
ein unbekannter Täter in der Windenstraße versucht aus einem in unmittelbarer
Nähe zum Wohnhaus gelegenen Geräteschuppen eine Gasflasche zu entwenden. Der
Täter ließ beim Erblicken einer Überwachungskamera von seinem Vorhaben ab und
flüchtete von der Tatörtlichkeit. Der Täter führte bei der Tatausführung einen
Rucksack mit sich. Die Polizei in Rockenhausen bittet um Hinweise zu Personen
oder Fahrzeugen, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten, unter der
Telefonnummer 06361 / 917-0. |pirok

E-Scooter ohne Versicherung

Kaiserslautern – Eine Verkehrskontrolle am frühen Montagmorgen hat mehrere
Strafanzeigen zur Folge.

Beamte der Polizeiinspektion 2 kontrollierten gegen 04:15 Uhr einen 19-jährigen
E-Scooter-Fahrer. Im Rahmen der Kontrolle stellte sich heraus, dass beim
E-Scooter der zwingend notwendige Haftpflichtversicherungsschutz fehlte. Wegen
des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz kommt nun auf den 19-Jährigen
eine Strafanzeige zu. Gleichermaßen muss sich ein 20-Jähriger Bekannter des
Fahrers verantworten, der Eigentümer und Halter des E-Scooters ist und die Fahrt
ohne Versicherungsschutz erst ermöglicht hat.

Dem 19-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt und der E-Scooter
sichergestellt.|pvd

Verkehrsunfallflucht – Zeugen gesucht

Kaiserslautern-Siegelbach – Wegen einer Unfallflucht im Stadtteil
Siegelbach ermittelt die Polizei. In der Zeit zwischen Samstagmittag, 16 Uhr und
Sonntag, 12 Uhr wurde in der Finkenstraße ein Opel Astra beschädigt, der
gegenüber des Anwesens Nummer 48 längs am Fahrbahnrand abgestellt war.

Die Besitzerin des Opel bemerkte später einen weinroten Mercedes, älteren
Baujahrs, der vor ihrem Wagen parkte. Als sie am Sonntag zu ihrem Fahrzeug
zurückkehrte, fehlte vom Mercedes jede Spur. An ihrem Opel dagegen fanden sich
an der vorderen Stoßstange und am Kennzeichen Unfallschäden, die vom Mercedes
stammen könnten.

Die Ermittler suchen Zeugen und fragen:

Wem ist im fraglichen Zeitraum ein Rangiermanöver oder Zusammenstoß aufgefallen.
Wer kann Hinweise zum Verursacher geben? Die Polizeiinspektion Kaiserslautern 2
nimmt Informationen unter der Telefonnummer 0631 369-2250 entgegen.|pvd

Spaziergänger angegriffen und beleidigt – Wer kann Hinweise geben?

Kaiserslautern-Hohenecken – Am Ostersonntag wurde die Polizei in der
Mittagszeit in den Stadtteil Hohenecken gerufen.

Ein Ehepaar war dort auf einem Waldweg nahe der Kohlkopfstraße spazieren. Nach
Angaben der beiden 74-Jährigen kam ihnen auf dem breiten Waldweg ein bislang
unbekannter Mann entgegen, der die Beiden beinahe anrempelte und sodann
beleidigte. Weiterhin habe der Unbekannte den 74-Jährigen mit Steinen beworfen
und fast am Kopf getroffen. Glücklicherweise blieben die Eheleute unverletzt.

Der akzentfrei Deutsch sprechende Unbekannte hatte eine Glatze und führte einen
Rucksack mit. Er war dunkel gekleidet und etwa 20-30 Jahre alt. Er konnte
bislang nicht angetroffen oder identifiziert werden.

Zeugen, die gegen 12 Uhr in der Umgebung unterwegs waren und Hinweise zu dem
Mann geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 369-2250
bei der Polizeiinspektion Kaiserslautern 2 zu melden.|pvd

Public Viewing auf dem Betzenberg

Kaiserslautern – Frei nach dem Motto „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“
steht nur drei Tage nach der Zweitligapartie auf dem Betzenberg für den 1. FC
Kaiserslautern am Dienstag die nächste sportliche Herausforderung an: Zum
DFB-Pokal-Halbfinale reisen die „Roten Teufel“ morgen (02.04.) nach Saarbrücken.

Parallel zum Spiel, das um 20.45 Uhr angepfiffen wird, gibt es im
Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg ein sogenanntes „Public Viewing“. Das
Stadion wird dafür bereits um 18 Uhr geöffnet.

Die Ticket-Nachfrage ist groß – der Verein rechnet nach derzeitigem Stand mit
etwa 20.000 Besuchern. Aus diesem Grund wird am Abend – wie bei den „normalen“
Spieltagen auch – der Park & Ride-Verkehr eingerichtet. Die Parkplätze im
Bereich KL-Ost („Schweinsdell“) sowie KL-Universität können wie gewohnt genutzt
werden.

Denn auch an diesem Abend gilt: Bitte versucht nicht, in Stadionnähe zu parken!
Auf dem Betzenberg ist nicht ausreichend Parkraum vorhanden! Der nächstgrößere
Parkplatz ist der Messeplatz – aber auch hier steht wegen einer Veranstaltung
nur ein Teil der Fläche zum Parken zur Verfügung. Unser Appell lautet deshalb:
Bitte nutzt das P&R-Angebot!

Der FCK hat auf seiner Internetseite unter https://s.rlp.de/2vIYR alle wichtigen
Informationen rund um das Public Viewing zusammengestellt.

Wir wünschen allen Fußballfans eine gute An- und Abreise und einen entspannten
Fußballabend! |cri

Diebstahl eines PKW

Ramstein-Miesenbach – Zu einem PKW – Diebstahl kam es im Zeitraum 29. März
2024 – 31. März 2024 in der Miesenbacher Straße. Das geparkte schwarze Audi A4
Cabriolet mit Zulassungskennzeichen Kusel wurde durch einen bisher unbekannten
Täter entwendet. Auffällig sind die beigefarbenen Ledersitze. Zeugen, die etwas
gesehen haben oder denen der entwendete PKW an anderer Stelle aufgefallen ist,
werden gebeten, sich mit der Polizei in Landstuhl in Verbindung zu setzen.
|pilan

Kupfer entwendet

Ramstein-Miesenbach – Metalldiebe hatten es auf Kupfer abgesehen und
schlugen in der Nacht zum Osternacht zu. Von einem Lagergelände in der
August-Süßdorf-Straße entwendeten unbekannte Täter fünf Trommeln mit Kupferkabel
sowie Arbeitsgeräte. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. Zeugen, denen in
der Nacht Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten, sich mit der
Polizei Landstuhl in Verbindung zu setzen. |pilan

Gesperrte Weiherstraße – Burgweg ist keine Ausweichstrecke

Landstuhl – Von Karfreitag bis zum Ostersonntag kontrollierte die Polizei
stichprobenartig den Burgweg – Verbindungsstrecke zwischen der Stadtmitte und
dem Stadtteil Melkerei. Aufgrund der Baustelle in der Weiherstraße versuchten
einige Verkehrsteilnehmer die Sperrung zu umgehen, indem sie das
Durchfahrtsverbot missachteten und den Burgweg nutzten. Insgesamt mussten die
Beamten 12 Verwarnungen aussprechen. Die Kontrollen werden fortgesetzt. |pilan

Drogen im Straßenverkehr

Ramstein-Miesenbach – Am Samstagvormittag überprüft eine Funkstreife im
Industriezentrum Westrich die Fahrtüchtigkeit eines 24-jährigen Mercedes
Sprinter Fahrers. Hierbei ergaben sich Hinweise auf den Konsum von
Betäubungsmittel. Ein Urintest reagiert positiv auf die Stoffgruppe Cannabis.
Dem Mann aus dem benachbarten Saarland wurde eine Blutprobe entnommen. |pilan

Aggressive Frau

Kaiserslautern – Außer Rand und Band befand sich am Samstag, 30.03.2024,
gegen 17:19 Uhr eine 37-jährige Frau. Nachdem sie zuvor randaliert und eine
Person bespuckt hatte, wurde ihr ein Platzverweis erteilt. An einem Kiosk in der
Hellmut-Hartert-Straße entriss sie einem dortigen Kunden dessen Bier. Als dieser
die Frau festhalten wollte, warf sie ihm die Bierflasche in das Gesicht,
woraufhin die Brille zerbrach. Aufgrund der psychischen Auffälligkeit der Frau
wurde sie nach Entnahme einer Blutprobe einem Krankenhaus zugeführt. Der Mann
wann wurde durch den Angriff lediglich leicht verletzt.|wey

Fahrt unter Drogeneinfluss verhindert

Kaiserslautern – Ein 26-jähriger Mann wurde in der Gasstraße am Sonntag,
31.03.2024 gegen 05:10 Uhr einer Verkehrskontrolle unterzogen. Zuvor saß er in
seinem PKW bei laufendem Motor und rauchte einen Joint. Um eine mögliche Fahrt
unter Drogeneinfluss zu verhindern, wurde ihm der Fahrtantritt untersagt.|wey

Trunkenheitsfahrten

Kaiserslautern – In dem Zeitraum Samstag, 30.03.2024 auf Sonntag,
31.03.2024 kam es im Stadtgebiet zu mehreren Trunkenheitsfahrten.

Gegen 15:25 Uhr wurde ein 37-jähriger Mann mit einem E-Scooter fahrend in der
Eisenbahnstraße festgestellt und einer Kontrolle unterzogen. Bei dieser wurde
festgestellt, dass der Mann mit 1,18 Promille alkoholisiert war. Ihm wurde eine
Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.

Gegen 00:25 Uhr wurde ein 16-jähriger Jugendlicher mit einem E-Scooter fahrend
in der Kanalstraße festgestellt und einer Kontrolle unterzogen. Bei dieser wurde
festgestellt, dass der Jugendliche mit 1,52 Promille alkoholisiert war. Ihm
wurde eine Blutprobe entnommen und hiernach einem Erziehungsberechtigten
überstellt.

Gegen 01:36 Uhr wurde ein 26-jähriger Mann mit einem PKW fahrend in der
Ludwigstraße festgestellt und einer Kontrolle unterzogen. Bei dieser wurde
festgestellt, dass der Mann mit 1,27 Promille alkoholisiert war. Ihm wurde eine
Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.

Gegen 04:38 Uhr wurde ein 36-jähriger Mann mit einem PKW fahrend in der
Lauterstraße festgestellt und einer Kontrolle unterzogen. Bei dieser wurde
festgestellt, dass der Mann mit 0,63 Promille alkoholisiert war. Ihm wurde die
Weiterfahrt untersagt.

Gegen alle Personen wurden entsprechende Straf- bzw.
Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und die Führerscheinstellen in
Kenntnis gesetzt.|wey

Einsatzbericht der Polizei zum Spiel des 1. FC Kaiserslautern gegen Fortuna Düsseldorf

Kaiserslautern – Am Samstag, 30. März 2024, traten die Roten Teufel zum
27. Spieltag der Saison 2023/24 gegen Fortuna Düsseldorf an. 46.210 Zuschauer
verfolgten das Zweitligaspiel live im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern.
Das Spiel endete 1-3 für Fortuna Düsseldorf. Viel los war bei der An- und
Abreise der Fans auf den Straßen in und um Kaiserslautern. Die Anreise verlief
bis auf einige Rückstaus reibungslos. Bedingt durch das hohe Verkehrsaufkommen
mussten die Stadionbesucher bei der Rückreise an mehreren Stellen Wartezeiten in
Kauf nehmen. Beeinträchtigungen dieser Art lassen sich bei Veranstaltungen in
dieser Größenordnung leider nicht vermeiden. Um Fanströme sicher zu lenken, war
es abermals erforderlich, dass die Polizei bei der An- und Abreise der Fans
zeitweise den Elf-Freunde-Kreisel für den Fahrzeugverkehr sperren musste. Die
Deutsche Bahn setzte, aufgrund von Gleiskörperarbeiten im Alsenztal, einen
Schienenersatzverkehr ein. Die mit der Bahn anreisenden Fußballfans, überwiegend
aus Düsseldorf, erreichten trotzdem rechtzeitig vor Spielbeginn das Stadion.
Ansonsten konnte über die Bundespolizei sowohl die An- als auch die Abreisephase
über den Hauptbahnhof Kaiserslautern problemlos gewährleistet werden. Rund um
das Spiel registrierte die Polizei einige Straftaten, darunter einen
Fanschal-Raub, zwei Körperverletzungen sowie eine Beleidigung. Zudem musste
einem Fußballfan ein Platzverweis ausgesprochen werden. Wegen des Abbrennens von
Pyrotechnik im Block von Fortuna Düsseldorf hat die Polizei die Ermittlungen
wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Verstoßes gegen das
Sprengstoffgesetz aufgenommen. Das Polizeipräsidium Westpfalz wurde beim Einsatz
durch das Polizeipräsidien Einsatz, Logistik und Technik, die Polizeipräsidien
Mainz und Rheinpfalz unterstützt und arbeitete in bewährter Art und Weise mit
der Bundespolizei „Hand in Hand“. Der Einsatzleiter PD Süßenbach bedankt sich
bei allen Einsatzkräften und wünscht ihnen sowie allen Stadionbesuchern eine
gute Heimreise. |hac

Verdächtiges Verhalten führt zu Polizeieinsatz

Kaiserslautern – Ein 31-jähriger Mann sorgte am Karfreitag, 29.03.2024
gegen 15:35 Uhr mit seinem Verhalten für einen Polizeieinsatz. Er verließ in der
Kaiserstraße seinen PKW und ließ den Fahrzeugschlüssel im Zündschloss stecken.
Hiernach verschloss sich der PKW automatisch. Mittels eines Drahtes versuchte er
die Türen zu seinem PKW zu öffnen. Hieraufhin wurde die Polizei verständigt,
welche den Mann an dem PKW antreffen und einer Kontrolle unterziehen konnte.|wey

Qualmende Reifen am „Carfriday“ 2024 im Bereich Westpfalz

Westpfalz –

Am heutigen Karfreitag, von der Tuning-Szene auch „Carfriday“ genannt, wurden
durch die Spezialisten des Polizeipräsidiums Westpfalz Verkehrskontrollen
durchgeführt, die insbesondere dem Erkennen illegaler Umbauten und dem
Verhindern illegaler Fahrmanövern dienen sollten.
Aufgrund des extrem schlechten Wetters in der Region, sowie dem Fakt, dass der
Karfreitag dieses Jahr von dem Saisonbeginn vieler Fahrzeugzulassungen fiel,
waren nur wenige Liebhaber modifizierter Fahrzeuge bereit ihre „Schätze“ aus
der hoffentlich trockenen und warmen Garage zu holen.
Insgesamt kann aber ein durchaus positives Resümee gezogen werden.
Nur wenige Fahrzeugführer zeigten sich bei den getroffenen Maßnahmen
uneinsichtig, wenngleich es dem einen oder anderen merklich schwer fiel den
Ausführungen der eingesetzten Beamten zu folgen.
Das spiegelte sich auch in vielen Fällen wieder, bei der die Betriebserlaubnis
des jeweiligen Fahrzeuges aufgrund von formellen Versäumnissen der
Fahrzeugführer/-halter, erloschen war.
Es empfiehlt sich auch nach einer durchgeführten Abnahme der Änderung durch
einen Prüfer das danach ausgehändigte Dokument durchzulesen. Oftmals ist die
unverzügliche Eintragung der Änderung in die jeweilige Zulassungsbescheinigung
unabdingbare Voraussetzung für den Fortbestand der Betriebserlaubnis.
In 66 Fällen wurde durch die Spezialisten festgestellt, dass die
Betriebserlaubnis des jeweiligen Fahrzeuges erloschen war.
Die betroffenen Fahrzeuge durften nach der Kontrolle die Kontrollstelle auch
nicht mehr auf eigener Achse verlassen.
Besonders hervor tat sich ein junger Porschefahrer, der in provokanter Art und
Weise sein Fahrzeug immer wieder hochtouren ließ, um damit ein lautes Knallen
hervorzurufen.
Das Fahrzeug war zwar nicht modifiziert, aber dennoch muss der Mann nun mit
einer empfindlichen Geldstrafe, sowie einem Punkt in Flensburg rechnen, da er
durch die Fahrweise unnötigen Lärm verursachte.
Dankbar zeigte sich der Führer eines umgebauten Transporters, der zwecks
Kontrolle von der Autobahn geleitet wurde. Die Beamten stellten fest, dass
aufgrund eines nicht korrekt durchgeführten Umbaus der Bremsanlage die Reifen
bereits kurz vorm Brennen waren. Deutlicher Geruch von geschmolzenem Gummi und
starker Qualm waren bereits feststellbar.
Auch wurden mehrere Geschwindigkeitsverstöße und illegale Fahrmanöver, wie
Rechtsüberholen oder Wheelies mit einem Motorrad, durch die Beamten geahndet.
In zwei Fällen werden Strafverfahren gegen Prüfer eingeleitet, die zumindest
die Hauptuntersuchung positiv bescheinigten, obwohl erkennbare, erhebliche
Mängel an den Fahrzeugen vorhanden waren.
Die Polizei wünscht den Tunern eine erfolgreiche Saison und das ein oder andere
nette Benzingespräch.
|past

Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten

Landstuhl – Da sich ein 41-jährige Mann am Karfreitag pöbelhaft vor der
Polizeidienststelle verhielt wurde er einer Kontrolle unterzogen. Bei der
Personalienfeststellung beleidigte er die kontrollierenden Beamten mit
unflätigen Ausdrücken. Auf den Mann aus dem Stadtgebiet kommt nun eine
Strafanzeige wegen Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten zu. |pilan